(Unbekannter Autor)
Zähringen II vs. Gundelfingen 37:30 (19:16)
Ja, ein Teil der Legende stimmt. Wir mussten zäh ringen an diesem Sonntagmittag. Das Spiel gegen die junge und dynamische Gundelfinger Erste verlangte den durchschnittlich wesentlich betagteren Herren aus der Freiburger Nordstadt einiges ab. Körperlich sowie nervlich.
Bereits vor der Partie gab es Anzeichen, dass es sich bei der Veranstaltung nicht um ein alltägliches Handballspiel sondern eben ein Derby handelt. Mit allen Nebeneffekten; kleinere Psychotricks und gewisse Animositäten brachen durch. Dabei sollten sich die beiden Teams insbesondere nach dem harten Kampf um die Meisterschaft im vergangenen Jahr eigentlich mit Respekt gegenüberstehen. Aber Kinder sollten ja auch still am Tisch sitzen und wir alle sollten mehr auf gesunde Ernährung achten. Sollte, sollte, Fahrradkette – oder wie sagt man?
Coach A griff tief in die Trickkiste, stellte Coach K ins Tor und den besten Gundelfinger, Simon Eisenblätter, von Minute eins an in Manndeckung. Archaische Maßnahmen, die aber Wirkung zeigten. Beraubt um den Ideengeber mussten die Gastgeber gegen eine ansonsten kompakte und hart agierende Zähringer Deckung für jedes Tor schwer arbeiten. Viel lief über den körperlich stärksten Angreifer Jonathan Eisenblätter, der sich Angriff um Angriff für sein Team aufrieb.
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