Trainingswochenende in Stutensee

Am Freitag, den 27.05.22, startete die neu zusammengesetzte weibliche B-Jugend mit 15 Spielerinnen und drei TrainerInnen zum Trainingswochenende nach Friedrichstal, Stutensee. Annas Heimatverein stellte uns dort das gesamte Vereinsgelände zur Verfügung. Und das hatte einiges zu bieten.

Zwei Sporthallen, zwei Beach-Volleyball-Felder, eine riesige Rasenfläche, auf die uns Annas Vater ein Handballfeld eingezeichnet hat, Ausrüstung fürs Bogenschießen, Matten für das Training in Selbstverteidigung, einen großen Aufenthaltsraum, eine super ausgestattete Küche und sanitäre Anlagen und vieles mehr. Die An- und Abreise erfolgte mit dem Zug. Nach der Ankunft wurde die kleine Halle in ein Schlaflager umgewandelt. Anschließend wurde zum ersten Mal trainiert. Dabei stand jedoch Teambuilding und Spaß an erster Stelle.

Für unser leibliches Wohl sorgten Annas Eltern, die sich liebevoll um uns gekümmert haben. Sie haben für uns eingekauft, bekocht, be-gegrillt und standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Für besonders große Begeisterung sorgte der Samstagmorgen. Als wir die jungen Damen um 8.00 Uhr geweckt haben und um 8.15 Uhr zum Laufen antreten ließen, konnten das einige überhaupt nicht fassen. „Ist das euer Ernst?“, „Ihr macht doch nur Spaß, oder?“, „Warum quält ihr uns so?“. Nein, es war kein Spaß! Trotzdem haben alle, wenn auch unter leichtem Protest, tapfer mitgemacht.

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Ehemalige USC-Kapitänin trainiert mit der weiblichen B-Jugend

 Zum Abschluss der Saison überraschte das Trainerteam die weibliche B-Jugend der Spielgemeinschaft der TSV Alemania Zähringen und der SFE Freiburg mit einem besonderen Training. Am 12.5. übernahm Lea Quedraogo, bis 2021 Kapitänin der USC Eisvögel, das Training der Mädels. Anderthalb Stunden lernten sie unter Anleitung von Lea Korbleger, Pässe und Würfe auf den Korb. Zum Schluss wurde mit vier Mannschaften im Überschlag gespielt. Die Mädels konnten so direkt ihre neuen Fähigkeiten im Basketball unter den Augen der Profi-Basketballerin (jetzt beim USC Heidelberg) unter Beweis stellen. Das Training geht zurück auf das Crowd-Funding zugunsten der Eisvögel zu Beginn der Corona Pandemie, bei der einer der Trainer im Gegenzug für eine Spende den Gutschein für das Training mit Lea ergatterte. Lea ließ es sich trotz Wechsel nach Heidelberg nicht nehmen, das Training selber durchzuführen. Für die Mädels ein toller Abend, ebenso für Lea, die erstmals selbst ein Training anleitete (sicher nicht zum letzten Mal). 

Erste Halbzeit durch oder in der Pfütze?

HC Karsau – SG SFE/AFZ FR 7:32 (4:22)

Jeder Hallensportler kennt Geschichten vom schlechten Zustand der Freiburger Hallen. Defekte Trennvorhänge, nur mit Schutzanzug begehbare Toilette usw. Das relativiert sich jedoch, wenn man mal in Karsau spielt. Als wir in die Halle kamen, fanden wir auf der Rückraum-Links-Position eine von Pylonen eingerahmte Wanne, in der sich tropfenweise das Wasser von der Decke sammelte. Ein Blick nach oben zeigte, wie schon im Oktober, eine auf ganzer Fläche mit Plastikfolie abgehängte Decke. Das Problem ist wohl nicht so ganz neu. Etwas ratlose Karsauer fragten uns, ob wir denn bereit wären, unter diesen Bedingungen trotzdem zu spielen. Was sagte man da, nach fast einer Stunde Anfahrt? Natürlich wollten wir irgendwie spielen! Wir bestanden jedoch drauf, dass sowohl die Pylonen als auch die Wanne vor Spielbeginn abgebaut werden müssen! Außerdem verlangten wir, dass in der Halbzeit die Seiten gewechselt werden, damit jede Mannschaft einmal durch die Pfütze angreifen muss. Zu Spielbeginn platzierte sich eine Helferin von Karsau direkt neben dem Spielfeldrand und stürmte, sobald die Spielerinnen weg waren, todesmutig auf den Platz und wischte in Windeseile die neuen Tropfen weg. Damit ist sie wahrscheinlich mehr gerannt als manche Spielerin! Für diesen Einsatz und diese außergewöhnlich starke Leistung ein ganz herzliches Dankeschön!

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Erstes Spiel der Rückrunde

Da letzte Woche unser Spiel gegen Kenzingen/Herbolzheim 2 abgesagt wurde, fing für uns die Rückrunde dieses Wochenende am Samstag, den 22.01.22, mit einem Spiel gegen die HSG Freiburg 2 an. Einigen unserer Spielerinnen wurde der Hinweg durch eine Demonstration in der Stadt erschwert, aber als alle da waren blieb uns trotzdem noch genug Zeit uns aufzuwärmen.

Die HSG Freiburg 2 hatte Anspiel und machte im ersten Angriff direkt das erste Tor. Wir zogen nach und konnten so für einen Ausgleich sorgen. Im Verlauf des Spiels führte die HSG Freiburg immer mit ein bis zwei Toren und baute ihren Vorsprung aus, bis wir in der zwanzigsten Minute mit 6 Toren zurück lagen. Doch dann fanden auch wir besser ins Spiel und konnten bis zur Halbzeit drei Tore wieder aufholen, sodass es 10:7 stand.

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Schwitzen im Fight Club!

Trainingsauftakt der weiblichen B- und C-Jugend

Am 8.1. stand bei B- und C-Jugend ein gemeinsames Sondertraining auf dem Programm. Was wir Trainer vor hatten, wurde nicht verraten. Nur der Treffpunkt in St. Georgen wurde bekannt gegeben. In den Tagen davor wurde wild spekuliert, was denn da geplant sei. Einige sahen sich bereits durch die trostlose Kälte joggen. Andere hofften auf einen Besuch in der Kletterhalle. Einige befürchteten gar es stünde ein unglaublich peinlicher Besuch in der Kinder-Galaxy bevor. Selbst die Befürchtung es ginge kollektiv zum Bungee-Springen schien nicht ausgeschlossen. Trotz aller Unsicherheiten wollten es am Samstag um 9.30 Uhr 15 Spielerinnen der B- und C-Jugend genauer wissen und trafen sich auf dem Parkplatz des Holzladens. Mit einem Boxtraining hatte niemand gerechnet und so marschierten wir in gespannter Erwartung zum benachbarten Fight Club.

Dort empfing uns Caro, die uns die nächsten 90 min herumscheuchen sollte. Zu Beginn erhielten wir eine kurze Einweisung. Es wurde allen, die Quatsch machen Liegestützen angedroht und alle gebeten, ihre Ohrringe rauszunehmen, weil es sonst nach Schlägen auf die Schläfen sehr unangenehm sei, sie wieder aus dem Kopf zu ziehen. Mit einer Zange wäre es aber kein Problem. Die Zahnspangen ließen sich nicht so leicht entfernen, was aber nicht so schlimm sei, da die Lippen meistens nicht so dolle bluten. Vor allem wurde uns jedoch versprochen, dass das Training Spaß machen werde.

Uns das tat es auch! Nach dem Aufwärmen, Beweglichkeitsübungen und einer Einführung in verschiedene Schlagtechniken ging es über zum Schattenboxen mit Partner. Das war schon recht fordernd. Der richtig anstrengende Teil stand uns jedoch noch bevor, denn nun ging es mit Boxhandschuhen an die Sandsäcke.

Auf diese wurde im Intervall-Training solange eingeprügelt, bis die Arme schwer wurden. Zur aktiven Erholung wurden immer wieder Liegestütze eingestreut. Sodass auch die Ruhephasen nicht vergeudet wurden! Da wir bei dem Ganzen jedoch die Bauchmuskeln vergessen hatten, gab es zum Abschluss noch eine sehr sehr sehr lange Bauchmuskeleinheit mit Musik.

Am Ende war es eine tolle Erfahrung und hat hoffentlich allen Spaß gemacht. Am nächsten Tag habe ich so manche Nachricht von Eltern mit Lach-Smileys erhalten, dass zu Hause wegen des Muskelkaters ordentlich gejammert würde. Aber damit ist der Plan ja aufgegangen. 😉 Eines ist auf jeden Fall sicher. Das wird wiederholt!

Die Figherinnen waren Lucija, Mia L., Ella, Mia P., Sarah, Helena, Klara, Lotti, Paulina, Zita, Roxi, Bianca, Lea, Nelly und Sara. Als Trainer dabei waren Klaus, Isa und Carsten

Saisonvorbericht der weiblichen B-Jugend

Die Vorbereitung auf die Saison 2021/22 gestaltete sich, wie für alle Mannschaften, aufgrund der Corona-Pandemie schwieriger als gewohnt. Nichtsdestotrotz haben sich die Spielerinnen regelmäßig zu Online-Trainingseinheiten getroffen und im Rahmen des Möglichen trainiert. Umso erfreulicher war es natürlich, als man sich wieder in der Halle treffen konnte und gemeinsam trainieren konnte. Selbst erschwerte Hallenbedingungen konnten die Motivation der Spielerinnen nicht mindern.

Trotz dünn besetztem Kader arbeiteten die Spielerinnen regelmäßig an ihrer Athletik und spielerischen Aspekten, wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Nun gilt es vor dem langersehnten Saisonstart weiter konzentriert zu arbeiten und sich in der Abwehr wie im Angriff nochmals zu verbessern. 

Nach nur wenigen Spielen in der letzten Saison freuen sich die Spielerinnen auf die Spiele der neuen Saison und über jede Unterstützung von der Tribüne.