Saisonvorbericht Herren II

Sammelbecken von Talent, Erfahrung und coolen Typen


Die zweite Herrenmannschaft der Alemannia ist das eigentliche Aushängeschild des Vereins. Zahlreiche Meistertitel aus diversen Kreisklassen zieren den Briefkopf dieser Traditionsmannschaft und große Namen des Freiburger Handballs durften sich bereits die von Legenden durchwobenen Trikots überstreifen.

In diesem Jahr – dem Jahr eins nach dem Handballpropheten Ahmed – ist die Stimmung zu Saisonbeginn ausgezeichnet. Trainer Manou hat seinen Schützlingen bereits vollkommen neue Erfahrungsbereiche eröffnet – Joggen und Krafttraining gab es lange nicht mehr. Diese Maßnahmen sollten das ohnehin schon starke Team jetzt auch auf Jahre hin eigentlich unschlagbar machen. So weit die Theorie zumindest.

Wir sind jedenfalls mehr als glücklich, dass wir den vermutlich besten Trainer der Kreisliga A mit dem vermutlich neuen besten Trainer der Kreisliga A ersetzen konnten und somit das Flaggschiff Zähringens weiter auf Kurs bleibt.


Wohin führt dieser Kurs? In Richtung Spaß am Handball, in Richtung regelmäßiger Trainingseinheiten mit abschließenden „Taktikrunden“, in Richtung Favoriten ärgern und Zünglein an der Waage spielen. Wir freuen uns auf die Stadt-Derbys mit der Eintracht und der HSG und auf die traditionell heißen Duelle mit den Vereinen aus dem Freiburger Umland.

Und wir freuen uns über jeden, der Dienstagabends um 20.30 Uhr in der Zähringer Jahn-Halle auftaucht, um mit uns ein paar Bälle zu werfen und hinterher noch ein wenig zusammen zu sitzen. Ob Talent, erfahrener Handballrecke oder einfach nur cooler Typ – in unserer Regenbogentruppe mit einer Altersspanne von 19 bis 59 sind auch in der Saison 2023-24 alle herzlichst willkommen!

Spielbericht TSV Alemannia-Freiburg/Zähringen 2 : TG Altdorf

Sonntag, den 05.03.2023 um 11.30 Uhr  in Zähringen

Als erstes sei angemerkt dass wir das Spiel verlegen wollten, Altdorf aber wegen Terminschwierigkeiten nicht zustimmen konnte, was verständlich ist.

Die Vorzeichen standen schlecht, am Mittwoch zuvor hatten sich gerade mal 5 Spieler gefunden die spielbereit waren. Nach einigem jonglieren konnten wir  Krebs für‘s Tor gewinnen, Marvin von der A-Jugend half  aus wie auch Claudio, der  trotz Handikap antrat.  Vadim brach seinen Urlaub vorzeitig ab und so konnten wir dann doch eine Mannschaft stellen.

Die Lage: Tabellenführer Altdorf  gegen den zweitplatzierten Zähringen! Das war es einigen Fans wert in die Halle zu kommen und so fand sich doch einige Zuschauer ein.

Altdorf war der erwartet schwere Gegner, die allerdings ihren Toptorschützen auch nicht dabei hatten. Trainerfuchs Ahmed ließ den Toptorschützen in spe dann trotzdem in Manndeckung nehmen, was sich als keine so schlechte Variante herausstellen.

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Die Schlagzeilen:

  • Souverän – Zähringen gewinnt herausforderndes Auswärtsspiel in Todtnau mit 27:25
  • Sensation – Ältester Feldspieler mit den meisten Toren (und er kommt nicht aus Zähringen!!!)
  • Abgefangen – Gianluca verhindert erfolgreich Konter des Gegners.
  • Abgerutscht – Gianluca verletzt sich bei spektakulärer Konterverhinderung
  • Reingenudelt – Schlangenmensch Flo R. erzielt halbes Rückraumtor
  • Vater des Jahres – Mario I. achtet auf gesunde Ernährung bei seinen Kindern
  • Neuer Zaubertrank – Zähringer Team mit Monster-Getränk aufgeputscht
  • Wie der Alte – Matthias macht bestes Handballspiel seit er Matthias heißt
  • Fotos geleaked – Coach Ahmed der neue Vin Diesel?
  • Der Killer mit der ruhigen Hand – Roman entschärft drei Siebenmeter
  • „Der stirbt schon nicht“ – Schiri wagt Ferndiagnose
  • Fast 40 Euro! – Inflation erreicht Bierkistenpreise in höhergelegenen Schwarzwald-Regionen!
  • „Ohne Pesch ham wir nie verlor’n“ – Kabinen-Hit geht viral
  • „Mach ich sowieso immer“ – Gianluca fährt Auto „mit links“ nachhause
  • Drei Väter, zwei Kinder, ein Auto – „Heimfahrt mit Geschrei“ – der neue Schwarzwald-Thriller in der Mediathek. (In den Nebenrollen: Vadim, Flo und Felix)

Redaktionsteam der Todtnauausgabe: Ahmed, Roman, Felix, Chris, Christophe, Flo R., Vadim, Gianluca, Patte, Matthias, Mario I.

Wenn der Gegner die eigenen Tugenden kapert

Alemannia Zähringen 2 vs. Regio Hummeln Grenzach 26:27 (14:16)

  1. November 2022

Am Sonntag gastierte zum Auftakt der Rückrunde mit Grenzach der Gegner der Vorwoche in Zähringen. In Grenzach konnten die Alemannen das Auswärtsspiel bei den Regio Hummeln recht klar für sich entscheiden. Zwischenzeitlich lag die Mannschaft von Ahmed El Gussein dort mit 7-8 Toren vorne. Allerdings warfen die Grenzacher in Summe 34 Tore, weshalb der Herbstmeister der Kreisklasse A hätte gewarnt sein müssen vor der nicht zu unterschätzenden Angriffssärke des heutigen Gegners.

An dieser Stelle muss eingeräumt werden, dass bereits vor Spielbeginn nicht die nötige Konzentration auf die bevorstehende Aufgabe herrschte. Als sich der Gegner dann mit exakt 7 Spielern warm machte, stieg die trügerische Selbstsicherheit auf Seiten der Hausherren dann nochmals zusätzlich.
Es begann ein Spiel bei dem die Hausherren von Beginn an Schwierigkeiten hatten ihre Stärken aufs Feld zu bringen. Die sonst so stabile Abwehr war löchrig, Unkonzentriertheiten, fehlende Absprachen und unnötige Spekulationen erleichterten dem Gegner einfache Tore. Im Angriff tat sich Zähringen dann ebenfalls schwer, verwarf zahlreiche Tore oder beging ungewohnt viele technische Fehler: Bälle, die im Aus landeten, Schrittfehler und überhastete Anspiele an den Kreis. So sah man sich bereits nach 9 gespielten Minuten mit 4:8 im Rückstand.

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„Sch%$§ Zähringer“ gewinnen schon wieder

In einer aufreibenden Partie im fernen Schofheim konnte die Sieben des großen Ahmed ihre unglaubliche Siegesserie auf nunmehr vier Spiele ausbauen. Gegen eine ordentlich durch Herren-1-Spieler aufgemöbelte „Hashtag Zwoidii“ (so nannten die sich selbst) konnten die „Sch§!$ Zähringer“ (so nannten die uns deutlich hörbar in ihrem Kreis vorm Spiel) mit 28:26 siegen.

Dabei waren die Vorzeichen wie bereits bei der weiten Fahrt nach Säckingen eher mau: Ohne Pesch und Patte im Rückraum, ohne Mario am Kreis und ohne Gianlucas Form aus den Vorwochen (weil da hat er wirklich „smash“ gespielt – oder wie sagt man das jetzt in deiner Sprache?) fuhren wir gen Süden.

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„Wir mussten zäh ringen bis wir Gundel fingen.“

(Unbekannter Autor)

Zähringen II vs. Gundelfingen 37:30 (19:16)

Ja, ein Teil der Legende stimmt. Wir mussten zäh ringen an diesem Sonntagmittag. Das Spiel gegen die junge und dynamische Gundelfinger Erste verlangte den durchschnittlich wesentlich betagteren Herren aus der Freiburger Nordstadt einiges ab. Körperlich sowie nervlich.

Bereits vor der Partie gab es Anzeichen, dass es sich bei der Veranstaltung nicht um ein alltägliches Handballspiel sondern eben ein Derby handelt. Mit allen Nebeneffekten; kleinere Psychotricks und gewisse Animositäten brachen durch. Dabei sollten sich die beiden Teams insbesondere nach dem harten Kampf um die Meisterschaft im vergangenen Jahr eigentlich mit Respekt gegenüberstehen. Aber Kinder sollten ja auch still am Tisch sitzen und wir alle sollten mehr auf gesunde Ernährung achten. Sollte, sollte, Fahrradkette – oder wie sagt man?

Coach A griff tief in die Trickkiste, stellte Coach K ins Tor und den besten Gundelfinger, Simon Eisenblätter, von Minute eins an in Manndeckung. Archaische Maßnahmen, die aber Wirkung zeigten. Beraubt um den Ideengeber mussten die Gastgeber gegen eine ansonsten kompakte und hart agierende Zähringer Deckung für jedes Tor schwer arbeiten. Viel lief über den körperlich stärksten Angreifer Jonathan Eisenblätter, der sich Angriff um Angriff für sein Team aufrieb.

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Against the odds

Zähringen II siegt in Säckingen

Zahlen zum Spiel: 11 – 1 = 10 – 2 = 8 – 1= 7 – 3 = 1:0

Elf Freunde sollt ihr sein. Wer aber keine Freunde hat, muss halt zu zehnt nach Säckingen. Mathematik-Nobelpreisträger Mario bezeichnete die Gruppe im Vorfeld als „Hateful eight“. Handball spielt man eigentlich sieben gegen sieben. Wenn drei Feldspieler der einen Mannschaft aber etwa zeitgleich eine Zeitstrafe erhalten, wer schießt dann in den kommenden zwei Minuten mehr Tore? Zähringen. 1:0 und Ende des ersten Abschnitts.

Vor der Partie: Unter der Woche gelang Spielerberater Sebastian Pesch ein Transfercoup. Hendrik konnte für eine Fahrt aufs Land gewonnen werden und brachte seine Siegererfahrung aus dem Pokalspiel gegen Säckingen ein. Vor dem Spiel hatte Felix außerdem eine Begegnung mit dem ADAC. Dass er sich trotz Reifenpanne bei Neuenburg inklusive Abschleppen mit der Mannschaft warm machen und spielen konnte, war nichts anderes als eine reine Mannschaftsleistung.

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