Pokalspiel Herren 1 gegen Bad Säckingen

Im ersten Spiel des Bezirkspokal ging es für die Zähringer Herren zu ungewohnter Zeit am Freitag Abend nach Bad Säckingen.
Nach der üblichen Besprechung vor dem Spiel war klar: Auch wenn es sich nicht um ein Ligaspiel handelt, es soll in jeden Fall ein Sieg her.

Jedoch war die Stimmung schon nach den ersten Minuten am Boden. Der unglaublich rutschige Hallenboden und das Spielen ohne Harz gefiel dem Großteil der Zähringer Mannschaft überhaupt nicht. Was allerdings keine Entschuldigung für die durchweg schwache Leistung sein soll, denn der Gegner spielte unter den selben Zuständen.
In der ersten Hälfte schaffte es Bad Säckingen durchweg einen Vorsprung von 2-3 Toren du verteidigen und diesen kurz vor der Pause sogar auf 5 Tore zum 15:10 auszubauen. Mangelndes Tempo und Kreativität im Angriffsspiel und viele vermeidbare einfache Fehler in der Abwehr waren dafür ausschlaggebend.
Trotz der noch einmal steigenden Motivation nach der Halbzeit schaffte die Zähringer es nicht, sich noch einmal entscheidend heranzukämpfen, sodass am Ende ein nicht ganz unverdienter 30:27 Sieg für Bad Säckingen auf der Anzeige zu lesen war.

Fazit: Es fehlte von Anfang an an der richtigen Einstellung zu diesem Spiel. Scheinbar war es für die meisten ,,nur“ ein Pokalspiel, bei dem es hauptsächlich darum ginge ein bisschen Spaß am Handballspielen zu haben.
Nichtsdestotrotz kennt die Mannschaft jetzt die dort anzutreffenden Umstände und wird in wenigen Wochen einiges zu verbessern haben, wenn man wieder in Bad Säckingen zum Ligaspiel antritt.

​Deutlicher Sieg trotz miserabler Chancenauswertung

Im vierten Pflichtspiel galt es gegen die SG Waldkirch/Denzlingen 3 zu bestehen. In den ersten 10 Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe, was vor allem daran lag, dass man in Abwehr zu passiv agierte, was von dem Waldkircher Routinier Sebastian Strübin mehrfach für einfache Tore ausgenutzt wurde. Entsprechend früh reagierte TSV-Trainer Volker Schwark und nach beim Spielstand von 6:6 eine Auszeit. Daraufhin stellten die Zähringer ihre Abwehr auf eine 3:2:1 Deckung um, sodass sie die SG frühzeitig unter Druck setzten und ihnen weniger Möglichkeiten zum Torabschluss ließen. Durch die Umstellung legte die Alemannia einen 7:0 lauf hin und damit stand es nach 17 Minuten 13:6. Die Abwehr arbeitete weiterhin konzentriert und ließ kaum etwas zu, nur Strübin konnte immer wieder ein paar Nadelstiche setzen, sodass es zur Halbzeit 21:11 stand. 

In der zweiten Halbzeit begann der TSV viel zu wechseln und wurde vor allen Dingen im Angriff immer unkonzentrierter, was sich am Deutlichsten in der Chancenauswertung niederschlug. Hundertprozentige Chancen wurden liegen gelassen und der Waldkircher Torwart avancierte zum besten Spieler auf dem Platz. Da man allerdings in der Deckung weiterhin nur wenig zuließ endete das Spiel trotz der wenig überzeugenden zweiten Hälfte deutlich mit 35:22. Dass es mindestens 10 Treffer mehr sein hätten müssen, darin waren sich alle Spieler einig, aber was zählt sind die zwei Punkte die man ergattern konnte und damit ein weiterer Schritt im Meisterschaftsrennen. 

Für den TSV spielten: Im Tor: Markus Kapfer Im Feld: Lukas Frey (5), Mario Ilic (1), Sascha Winkler, Christoph Bauer (4), Florian Hinderhofer (2), Gideon Goerdt (2/1), Benjamin Roth (4), David Kunth (1), Mirco Kabis (2), Paul Neumann (1), Vincent Idstein (8), Tim Vogt (5).

H1: Überraschender Kantersieg statt erwartetes Spitzenspiel

Am 3. Spieltag stand das Spiel um die Tabellenspitze der Kreisklasse A an. Man war zu Gast beim aktuellen Tabellenführer TV Todtnau. Dementsprechend erwartete die Mannschaft einen starken Gegner, doch es kam gänzlich anders. Der TV war krankheitsbedingt vor allem im Rückraum geschwächt und hatte nur 9 Feldspieler zur Verfügung, wohingegen die Alemannia mit 14 Mann angereist kam. Nur in den ersten 10 Minuten, in denen die Zähringer im Angriff noch etwas überhastet agierten und in der Abwehr die Absprache nicht immer klappte, gestaltete sich das Spiel offen, weswegen es zunächst 4:4 stand. Danach legten die Freiburger den Schalter um und aus einem 6:12 nach 20 Minuten wurde ein noch deutlicheres 8:18 zur Halbzeitpause. TSV-Trainer lobte in der Halbzeit die sehr gute Abwehrarbeit und spornte die Mannschaft an, weiter fokussiert zu bleiben.

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​Das erste Auswärtsspiel

Teningen vs Zähringen 25:26 (13:14)
Das erste Auswärtsspiel dieser Saison führte die Zähringer gleich zu einem sehr interessanten Gegner nach Teningen. Hatte man im Vorfeld schon erwarten können, dass die Teninger zuhause mit einem anderen Kader als bei ihrer Auswärtsiederlage am vergangenen Wochenende auftreten, sah man sich beim Aufwärmen bestätigt. Gleich 3 Spieler, die in diesem Spiel für 15 Tore verantwortlich waren, ließen sich auf dem Spielberichtsbogen erstmals in dieser Saison für diese Mannschaft eintragen.
Nichtsdestotrotz war man gewillt die großteils starke Leistung aus dem Heimspiel gegen Emmendingen auch in diesem Spiel abzurufen. Das Spiel begann auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften führte in der 1.Halbzeit mit mehr als 2 Toren Differenz. Während die SG mit ihren teils sehr jungen und schnellen Spielern eine offensivere Abwehr bevorzugte, schafften es die großgewachsenen Zähringer in der 6:0 Formation mehrmals Bälle zu blocken oder sie für unsere am heutigen Tag gut haltenden Torwärte zu entschärfen.

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​Saisonauftakt souverän gemeistert!

Am 17.9. startete auch für die neue Herren 1 der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen die neue Handballsaison. Zu Gast in der Jahn-Halle durften wir den letztjährigen Bezirksligisten HC Emmendigen begrüßen. Keiner wusste im Voraus wie stark der Gastverein nach dem Abstieg aufgestellt ist und wie die Mannschaft, die, wie aus dem Vorbericht zur Saison hervorgeht, durch die neugegründete Handball-Union relativ neu aufgestellt ist, sich bei ihrem ersten Pflichtspiel präsentieren würde.
Dementsprechend holprig begannen die ersten 10 Minuten für die Alemannia. Während man in der Abwehr von Anfang an konzentriert arbeitete und kaum Chancen zuließ, trat man im Angriff allzu hektisch auf und konnte so keine klaren Torchancen herausspielen, oder diese verwandeln. So stand es nach 10 Minuten gerade einmal 1:1. Doch die Mannschaft fing sich und konnte, profitierend von der guten Abwehr- und Torwartleistung bis zur 20. Minute ein 10:4 herausspielen und mit einem 13:7 Halbzeitstand in die Pause gehen. Dort wurde vor allem die Trefferquote und technische Fehler im Angriffspiel kritisiert, die es in der zweiten Halbzeit abzustellen galt.
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​Zwei wird Eins

Tempora mutantur nos et mutamur in illis … Changes – Risiken – Chancen – Möglichkeiten …
Ein Sommer voller Veränderungen. Diese Veränderungen nutzen, positive Energien freisetzen, Träume Wirklichkeit werden lassen. Packen wir´s an.
Die Handballabteilungen der SF Eintracht und von uns Zähringern werden eins, vorerst noch auf die ersten Herrenmannschaften beschränkt, aber Visionen und Pläne erwachen. Veränderungen. Dieser Zusammenschluss bringt auch für die bisherige Zweite Veränderungen. Veränderungen auf dem Papier, aus der bisherigen Zweite wird nun die Erste. Veränderungen bei den Trainings- und Spielzeiten. Veränderungen bei der Mannschaftszusammensetzung. Aber wir bleiben der Unterbau, der Unterbau der Handball Union.

Geduld. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Die Veränderungen brauchen Zeit und Geduld. Verständnis bis alle Zahnräder ineinandergreifen.

Die erste Phase der Vorbereitung im Juni war die Zeit des Zusammenwachsens, des Zusammenwachsens der Spieler und der Abteilungen. Union, SF Eintracht und Zähringen trainierten gemeinsam. Nach den Zähringer Handballtagen die erste kleine Zäsur, die neue Zähringer Erste startete, ein kleiner Grashalm erwuchs – noch eher  langsam. Individuelles Training stand im Vordergrund. Grenzen wurden leider nur begrenzt überschritten, Trainingseinheiten in Wald und Wiese schienen überbewertet, die moderne „AIM“-Position trennt die Spreu vom Weizen, unterscheidet den  Kreisligaspieler vom Olympioniken. „​Zwei wird Eins“ weiterlesen

Würdiger Abschluss einer Ära

Vergangenen Sonntag stand das Heimspiel gegen die SG Maulburg auf dem Programm der ersten Herrenmannschaft aus Zähringen. Einerseits war es das letzte Saisonspiel, den Saisonabschluss hatte man am Abend vorher gebührend gefeiert, aber andererseits war es auch das letzte Spiel der Mannschaft mit dieser Zusammensetzung. Da die Gründung der neuen Handball-Union Freiburg mit der Ersten der Eintracht inzwischen beschlossene Sache ist, war es das allerletze Spiel des „A-Team“ aus Zähringen. „Würdiger Abschluss einer Ära“ weiterlesen