Zähringen schrammt an der Sensation vorbei

Finale um SHV-Pokal geht mit 25:33 (13:14) an den HGW aus Hofweier

Es gibt verschiedene Lesarten dieses Pokalfinales. Da ist zum einen die der zwei Klassen höher spielenden Gäste aus Hofweier, die sich nach den 60 Minuten deutlich erleichtert zeigten und den Pokalsieg ausgiebig feierten. Man habe Kräfte für die Liga sparen wollen, daher sei der Spielverlauf nicht deutlicher gewesen. Respekt hört sich jedenfalls anders an.

Die gut 200-250 Zuschauer, die sich an diesem Dienstagabend in der Zähringer Jahnhalle eingefunden hatten, sahen allerdings auch eine aufopfernd kämpfende Alemannia, die insbesondere im Auftaktdrittel das Spielgeschehen bestimmte – ja sogar dominierte – und mit beherztem Einsatz und durchaus ansehnlichem Handball den Südbadenligisten aus der Reserve lockte. Nach 16 Minuten führte der Bezirksiligist – angeführt vom Rückraumtrio Jaeger/Idstein/Hinderhofer mit 9:5. Diese Führung hatte bis zum 13:12 durch Mark Jaeger in der 28. Minute Bestand. Erst kurz vor der Halbzeit konnten die Gäste den Spielstand zu ihren Gunsten drehen.

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Punkteteilung im Derby zum Abschluss der englischen Woche

Zur besten Zeit am Samstagabend trafen die Herren I der TSV Alemannia auf die HSG Freiburg. Dabei stand das Team von Coach Fabian Krebber bereits das dritte Mal binnen einer Woche auf der Platte. Am letzten Sonntag konnten zwei Punkte in der Bezirksklasse bei der FT 1844 Freiburg eingefahren werden, bevor am Dienstag vor heimischem Publikum der Einzug ins SHV-Pokalfinale gegen die Landesligavertretung der TuS Helmlingen bejubelt werden durfte.
Nun galt es die Spannung auch unter der außergewöhnlich hohen Belastung ins Derby gegen die HSG zu transportieren, um der englischen Woche mit einem erneuten doppelten Punktgewinn die Sahnehaube aufzusetzen.

Zu Beginn der Partie überraschte der Gegner mit einer doppelten Manndeckung und einer daraus resultierenden vier-gegen-vier Situation. Daher musste die Mannschaft während der ersten zehn Minuten in der Offensive ohne Mark Jäger und Florian Hinderhofer agieren. Vor allem Benedikt Sander trug mit drei Treffern entscheidend zu einem frühen drei-Tore-Vorsprung bei. In den Folgeminuten konnte die HSG allerdings mit einem 3-Tore-Lauf ausgleichen.
Danach zeigte sich die TSV allerdings wieder von ihrer besten Seite und erarbeitete sich unter der Führung von Rückraumspieler Mark Jäger bis kurz vor der Halbzeit erneut einen Vorsprung von drei Toren. Jedoch schien die Heimmannschaft zu dieser Zeit mental schon bei der Halbzeitansprache zu sein: Noch vor der Pause kassierte man vier aufeinanderfolgende Gegentreffer, unter anderem auch von HSG-Spieler Pommerening. Der beste Werfer der HSG in Punkto Feldtreffer stellte die rechte Abwehrseite des TSV immer wieder vor Herausforderungen. Also ging es mit einem knappen 13:14 Rückstand in die Kabine.

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Der amtierende Meister marschiert

Zum Ende der dreiteiligen Heim-Serie war der TV Todtnau, seines Zeichens der zweite Landesliga-Absteiger neben den Hanbdalllöwen aus Heitersheim, in der Jahnhalle im Freiburger Norden zu Gast. Nachdem man gegen eben Genannte zum Auftakt souverän auswärts gewonnen hatte, war dieses zweite Duell mit einem Landesliga-Absteiger (gleichbedeutend mit einer Favoritenrolle in der Bezirksklasse) der zweite richtige Gradmesser für eine Frühform des amtierenden Meisters und Tabellenprimus aus Zähringen. Auch die Tatsachen, dass man sich im vorigen Spiel enorm schwer gegen die „SG Freiburg Süd“ getan hatte und der TV Todtnau als Vorletzter in der vergangenen Runde der „bessere“ Absteiger war, ließen die junge Zähringer Mannschaft den Gegner trotz durchwachsener Ergebnisse zu Saisonbeginn nicht unterschätzen. Hinzu kam, dass die Mannschaft auf Trainer Fabian Krepper verzichten musste und sich die Bank so mehr oder weniger selber organisieren musste.

Lange Rede kurzer Sinn, es war alles angerichtet für ein spannendes Bezirksklasse-Duell zu bester Zeit um 20 Uhr am Samstagabend. Leider spielte zeitgleich die HUF in der Wentzinger-Halle, weswegen sich ein paar weniger Zuschauer als sonst eingefunden hatten.

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Überraschungserfolg im SHV-Pokal

Nachdem man mit dem ersten Pflichtspiel der Saison in der ersten Runde des SHV-Pokals den TSV Zell recht deutlich bezwingen konnte, bekamen es die Alemannen aus Zähringen in der zweiten Runde, gleichbedeutend mit dem Viertelfinale, mit einem Gegner von deutlich größerem Kaliber zu tun. Mit der SG Maulburg/Steinen bekam es der TSV nun seinerseits mit einem ligahöheren Konkurrenten zu tun, dementsprechend waren im Vergleich zur ersten Runde die Vorzeichen nun umgedreht und man ging als klarer Außenseiter in die Partie. Interessante Randnotiz vor Spielbeginn war die Tatsache, dass die SG nur drei Tage vorher, nämlich am Samstagabend bereits in der Jahnhalle im Freiburger Norden gegen die U21 der HUF gespielt hatte. Dieses Aufeinandertreffen konnte die Union klar für sich entscheiden, Zeitnehmer Volker Helbing konstatierte im Nachgang: „Wenn eine Bezirksklasse-Mannschaft einen Landesligisten schlagen kann, dann unsere Zähringer!“.

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Pflichtsieg im ersten Heimspiel

Nachdem man bereits vorvergangenes Wochenende mit einem souveränen Auswärtssieg beim Landesliga-Absteiger aus Heitersheim in die neue Runde gestartet war, war es nun endlich soweit und der amtierende Meister der Bezirksklasse gab sein Heimdebüt in der Zähringer Jahnhalle. Zu Gast war die zweite Garde des Landesligisten der HG Müllheim/Neuenburg, im letzten Jahr eines der eher schwächeren Teams der Liga. Wie jedes Spiel der vergangenen Runde hatten die Zähringer auch diese beiden Duelle jeweils eher knapp gestaltet, daher war die Vorgabe von Trainer Fabian Krepper klar, ein klarer Sieg vor eigenem Publikum war das Ziel. Dennoch wollte und durfte man den Gegner auch nicht unterschätzen, auch das hatte die letzten Partien gezeigt.


Die favorisierten Gastgeber starteten dann auch wie die Feuerwehr in die Partie und nach gut fünfzehn gespielten Minuten lag man bereits mit 10:4 in Front. David Isenmann hatte wie bereits im ersten Spiel einen herausragenden Tag und nagelte sein Tor zu, während sich die Alemannen im Angriff immer wieder gute Torchancen und -erfolge herausspielen konnten. So ging es folgerichtig mit einen einer komfortablen 17:8 Führung in die Pause.

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Souveräner Auftaktsieg für den amtierenden Meister

Vergangenes Wochenende war es soweit, die Meistertruppe aus Zähringen um Fabian Krepper und Sascha Winkler musste sich ein erstes Mal in der neuen Runde beweisen. Zwar hatte man eine Woche zuvor im Pokal auswärts in Zell das erste Pflichtspiel der neuen Saison bestritten, doch mit der Auftaktpartie in der Bezirksklasse ging die Saison gefühlt erst richtig los.
Die Spielansetzung sorgte im Vorfeld für kleinere Fragezeichen, spielten doch alle anderen Mannschaften der Bezirksklasse erst dieses Wochenende, während es für die Männer aus dem Norden Freiburgs direkt auswärts ins Markgräflerland, zum Landesliga-Absteiger aus Heitersheim, ging. Zeitgleich spielte auch noch die HUF in der heimischen Zähringer Jahnhalle, doch man wollte sich von diesen kleinen unbequemen Ungereimtheiten nicht aus dem Konzept bringen lassen, gerade weil man die Löwen aus Heitersheim als Absteiger tendenziell als eines der stärkeren Teams auf dem Zettel hatte.

Lange Rede kurzer Sinn, am Samstagabend um 19:30 ging es in der Malteserhalle zu Heitersheim um die ersten zwei Punkte der Saison und darüberhinaus wollte man mit einem guten Start direkt eine kleine Duftmarke setzten. Darüberhinaus dürfte man nun als amtierender Champion einerseits nicht mehr unterschätzt werden und andererseits hatte man ja doch ein kleines bisschen was zu verlieren.

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Jahr 1 nach der Meisterschaft

Nach einer (für den ein oder anderen) überraschend guten Saison 21/22 welche mit dem bestmöglichen Abschneiden, der Meisterschaft, beendet wurde sind die Herren 1 zum im Juli 2022 wieder in die Vorbereitung gestartet.

Abgänge

Einige Spieler, die alle ihren Anteil an der Meisterschaft hatten, werden uns fehlen:
Leider steht dem Meister in der kommenden Runde Kreisläufer Paul Luhr nicht mehr zu Verfügung. Paul ist hat sich dazu entschieden, vorerst aus privaten Gründen kürzer zu treten.

Auch ein Auslandssemester unseres besten Neuzugangs der vergangenen Runde, Matthias „Matze“ Behr, wird schwierig zu kompensieren sein. Allerdings hoffen wir, dass Matze spätestens zu Beginn der Rückrunde den Weg nach Zähringen zurückgefunden haben wird.

Schon während der abgelaufenen Runde mussten wir uns von unserem charakterstarken Teamplayer Felix „Fetze“ Brey verabschieden, welcher gen Jena gezogen ist.

Diesen drei Stützen des Teams danken wir natürlich von Herzen und können nur sagen, die Türe steht für euch immer offen

Zugänge

Von der Handball Union kam Paul Sellentin zu uns; ein großer wurfgewaltiger Linkshänder, welcher unser Spiel sportlich bereichern wird. Auch vom Typ her passt Paul als alter Zähringer super ins Team.

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