Das Lied vom großen Kampf der Alemannen

gegen die dritte Vertretung aus der Marcher Vorstadt

Alemannia Zähringen II vs. March III 27:19 (14:10)

Lasst mich berichten von den Alemannen,
deren Schlachten sonntags meist früh begannen.
Die Gegner aus March waren zeitig zur Stelle –
mit schicken Trikots in voller Kapelle.

Bei den Herren des Hauses waren fast alle da;
Freezy, Mario, Vadim, Achmed und auch der SimBra.
Nur der Chris, der störte die morgendliche Ruh:
„He Leute, zuhaus sind noch meine Schuh!“

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Herren 1 am Sonnabend geschlagen

Zu ungewohnter Zeit, Sonntagabend 18:00 Uhr, trat die erste Zähringer Handballmannschaft in Schopfheim an.

Die Devise war von Anfang an klar, dass es nach den ersten zwei wichtigen Spielen auch hier ein wegweisendes Spiel gegen eine der stärkeren Mannschaften der Bezirksklasse werden wird. Die Vorgabewar es, technische Fehler zu minimieren, Spielzüge durchzuspielen sowie das Rückzugs- und Tempogegenstoßverhalten zu optimieren.

Das Spiel fing fahrig an, viele technische Fehler auf beiden Seiten, welche von der jungen Schopfheimer Mannschaft durch gutes Tempospiel ausgenutzt wurden. Dieser Prozess ging soweit, dass der Gastgeber sich mit dem 11:7 die höchste Führung bis dato herausspielen konnte.

Die Abwehr, das „Prunkstück“ der Alemannia, stand im aufgebauten Angriff wie eine Mauer, angeführt von Sascha Winkler dem Kapitän und Abwehrchef, sodass der Angriff des HSV kaum Lösungen fand. Sollte es dann doch ein Wurf geben, konnte Hendrik Dittmers wie so oft diese Saison seine Qualität unter Beweis stellen. 

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Mein Wochenenderlebnis

von Felix Holm

Am Sonntag hatte ich mit meiner Handballmannschaft ein Spiel. Das war super. Wir haben gewonnen. Stefan hat auch ein Tor gemacht. Das war auch super, weil er schon so lange keins mehr gemacht hat. Bei den anderen war der Daniel dabei. Das war cool, weil der Daniel auch mal in meiner Mannschaft gespielt hat. Wir haben uns alle sehr gefreut, als wir ihn wiedergesehen haben.

Das fand ich blöd: Der Manou hat uns alle angelogen. Er hat vor dem Spiel gesagt, „ich kann nicht werfen“. Aber er hat sogar zwei Tore gemacht. Außerdem war bei den anderen, die kamen glaub aus Neustadt, wahrscheinlich ein Räuber dabei. Jedenfalls hat der alle umgeschubst und einer auf der Tribüne hat gemeint, wir sollen eine Strafanzeige gegen den stellen. Was das genau heißt, weiß ich nicht, aber es hat was mit Gefängnis zu tun.

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Spitzenhalbzeit bringt Sieg im Spitzenspiel

Zähringen I vs Todtnau II 29:24 (11:12)

Zähringen gegen Todtnau. Vom Papier her weder die „Mutter aller Derbys“ noch ein echter Klassiker im südbadischen Vereinshandball. Nichtsdestotrotz wussten die beiden erfahrenen Teams, die auf Platz 1 und 2 der Tabelle rangieren, die gut 100 Zuschauer am Sonntagvorabend in der Zähringer Jahnhallle gut zu unterhalten.

Aber von vorne: Beide Mannschaften starteten in Bestbesetzung in das Spiel um die Tabellenführung in der Kreisliga A. Vom Anpfiff weg wurde um jeden Meter Hallenboden gekämpft, Tore mussten sich beide Teams immer wieder hart erarbeiten. Den Todtnauern gelang dies über die gesamte Spielzeit vor allem durch Einzelaktionen – meist durch den überragenden achtfachen Torschützen Nikolei Thoma. Die Hausherren hingegen wussten die Last des Erfolgs auf mehrere Schultern zu verteilen. Das war auch deswegen nötig, weil der nominell beste Zähringer, Mathias Riedel, nach zwölf Minuten beim Stand von 4:4 mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Feld musste.

In Durchgang eins spielten die Gäste schlicht den effektiveren Handball. Die Halbzeitführung der Männer vom Berg war aber auch zu wesentlichen Teilen das Ergebnis von Zähringer Fehlern. Ungewohnt viele vergebene Chancen und Fehlpässe der Hausherren ermöglichten den kämpferisch starken Todtnauern das Spiel aus der dominanten Position heraus zu führen. Die Zähringer steckten aber dennoch nie auf und blieben in Schlagdistanz. Vadim Aberuts Tor kurz vor der Halbzeit zum 11:12 erhöhte die Hoffnungen der Sieben von Spielertrainer Achmed El-Ghussein, das Spiel in der zweiten Hälfte drehen zu können.

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