

Trotz schwieriger Hallensituation, wechselnder Trainingsorte, Übungsleiter und zahlreicher Vorbereitungsspiele geht die C-Jugend mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison. Der Auftaktsieg in Zell unterstreicht die positive Entwicklung der Mannschaft.
Eine optimale Saisonvorbereitung sieht normalerweise anders aus. Für die C-Jugend war der Weg in Richtung Saisonstart in diesem Jahr mit einigen organisatorischen Herausforderungen verbunden. Die schwierige Hallensituation in Zähringen machte einen geregelten Trainingsbetrieb nicht immer möglich. Doch anstatt sich davon ausbremsen zu lassen, wurde improvisiert.
Der Beachplatz wurde kurzerhand zum Trainingszentrum. Dort standen vor allem die handballerischen Grundlagen, Koordination und individuelle Fähigkeiten im Mittelpunkt. Für das Hallentraining musste die Mannschaft dagegen immer wieder neue Trainingsmöglichkeiten nutzen und zog gewissermaßen „nomadenmäßig“ von Halle zu Halle. Alles natürlich trotzdem super organisiert und dafür nochmal ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden im Verein, die das alles super geregelt bekommen haben!
Was unter schwierigen Bedingungen begann, entwickelte sich dennoch zu einer engagierten und abwechslungsreichen Vorbereitung. Die Mannschaft präsentierte sich von Beginn an motiviert und lernwillig. Im Training war deutlich zu erkennen, dass die Spieler nicht nur sportlich Fortschritte machen wollen, sondern auch als Mannschaft immer weiter zusammenwachsen.
Wertvolle Erfahrungen bei den Vorbereitungsturnieren
Für zusätzliche Wettkampferfahrung sorgten mehrere Turniere und Testspiele. Beim Hummel-Cup in Denzlingen zeigte die Mannschaft bereits eine überzeugende Leistung. Nach einer sehr starken Gruppenphase, in der sich die C-Jugend gegen ihre Gegner behaupten konnte, gelang der Einzug ins Finale. Dort wartete mit einer Mannschaft aus dem Dreiländereck ein starker Gegner. Am Ende blieb der zweite Platz. Ein Ergebnis, das die gute Entwicklung der Mannschaft in der Vorbereitung eindrucksvoll unterstrich.
Ein besonderes Erlebnis war zudem die Fahrt zu einem Handballinternat in Frankreich. Dort bekam die Mannschaft die Möglichkeit, sich mit zwei Teams des Internats zu messen. Gegen den älteren Jahrgang der Sélestat (Elsass) mussten sich die Jungs zunächst geschlagen geben. Im zweiten Spiel zeigte das Team jedoch eine deutliche Reaktion und behauptete sich gegen eine Mannschaft des jüngeren Jahrgangs. Mit einem 21:17 Sieg konnten die Spieler dabei ein echtes Ausrufezeichen setzen.
Ein weiteres Vorbereitungsturnier in Teningen verlief sportlich zwar weniger erfolgreich, erwies sich aber ebenfalls als wertvoller Bestandteil der Vorbereitung. Gerade solche Spiele liefern wichtige Erkenntnisse, zeigen Schwächen auf und geben einer jungen Mannschaft die Möglichkeit, aus schwierigen Situationen zu lernen.









