Zur besten Zeit am Samstagabend trafen die Herren I der TSV Alemannia auf die HSG Freiburg. Dabei stand das Team von Coach Fabian Krebber bereits das dritte Mal binnen einer Woche auf der Platte. Am letzten Sonntag konnten zwei Punkte in der Bezirksklasse bei der FT 1844 Freiburg eingefahren werden, bevor am Dienstag vor heimischem Publikum der Einzug ins SHV-Pokalfinale gegen die Landesligavertretung der TuS Helmlingen bejubelt werden durfte.
Nun galt es die Spannung auch unter der außergewöhnlich hohen Belastung ins Derby gegen die HSG zu transportieren, um der englischen Woche mit einem erneuten doppelten Punktgewinn die Sahnehaube aufzusetzen.
Zu Beginn der Partie überraschte der Gegner mit einer doppelten Manndeckung und einer daraus resultierenden vier-gegen-vier Situation. Daher musste die Mannschaft während der ersten zehn Minuten in der Offensive ohne Mark Jäger und Florian Hinderhofer agieren. Vor allem Benedikt Sander trug mit drei Treffern entscheidend zu einem frühen drei-Tore-Vorsprung bei. In den Folgeminuten konnte die HSG allerdings mit einem 3-Tore-Lauf ausgleichen.
Danach zeigte sich die TSV allerdings wieder von ihrer besten Seite und erarbeitete sich unter der Führung von Rückraumspieler Mark Jäger bis kurz vor der Halbzeit erneut einen Vorsprung von drei Toren. Jedoch schien die Heimmannschaft zu dieser Zeit mental schon bei der Halbzeitansprache zu sein: Noch vor der Pause kassierte man vier aufeinanderfolgende Gegentreffer, unter anderem auch von HSG-Spieler Pommerening. Der beste Werfer der HSG in Punkto Feldtreffer stellte die rechte Abwehrseite des TSV immer wieder vor Herausforderungen. Also ging es mit einem knappen 13:14 Rückstand in die Kabine.

