Herren 1: Dem Aufsteiger keine Chance gelassen

Nach dem furiosen Kantersieg gegen den Oberliga-Absteiger des TuS Altenheim vergangenen Samstag in fremder Halle lassen die Herren 1 des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen am Samstagabend in heimischer Halle die nächste Gala-Vorstellung folgen. Gegen den Landesliga-Aufsteiger des ASV Ottenhöfen gelingt dem Freiburger Team ein glasklarer 38:18 Kantersieg. Dank einer konzentrierten Leistung von Beginn an erlaubte der TSV keine Zweifel an dem dritten Sieg in Folge. Das Team unter der Leitung von Max Wachter und Paul Sellentin bestätigt damit seine herausragende Frühform und zeigt, dass der Kantersieg gegen den TuS Altenheim kein Zufall war und diese Saison absolut mit dem TSV zu rechnen ist.

Das Zähringer Team war unter der Woche von der ersten Krankheitswelle erwischt und geplagt worden und musste deshalb unter anderem auf Kapitän Marius Schneider verzichten, der mit Fieber zu Hause bleiben musste. Sinan Kantar, Moritz Bretz und Jonas Rottler halfen außerdem vorher bei der zweiten Mannschaft aus und hatten daher schon ein Spiel in den Knochen. Dennoch zeige sich die Alemannia gegen den Aufsteiger von Beginn an entschlossen und konsequent. Im Angriff angeführt vom Rückraum-Duo Felix Bühler und Simon Eisenblätter und hinten in künstlerischer Manier dirigiert von Abwehrchef Lennart Ludwig erspielte sich die Alemannia schnell einen 6:1 Vorsprung. Die Defensive arbeitete gar so herausragend, dass nach einer Viertelstunde erst drei Gegentreffer zu verzeichnen waren. Der ASV bewegte sich zwar munter und arbeitete emsig, es fehlte jedoch die Durchschlagskraft gegen herausragend verteidigende Freiburger. Nahezu jeder Zweikampf wurde angenommen und gewonnen, sodass Ottenhöfen kaum zu guten Torchancen kam. Nach der starken ersten Viertelstunde schlich sich jedoch kurz der Fehlerteufel ins Zähringer Spiel ein. Der ASV wurde mehrmals eingeladen zu einfachen Ballgewinnen und leichten Toren über den Konter, sodass die Mannschaft aus der Ortenau auf 10:5 verkürzen konnte. Die Alemannia reagierte jedoch prompt mit dem ersten Time-Out und festigte sich in der Folge wieder. Weitere Ballgewinne in der Abwehr führten zu Kontertoren allen voran über den starken Rechtsaußen Erik Böhle, der heute 6 Treffer zum Zähringer Spiel beitragen sollte. Er war es auch, der sowohl das letzte Tor der ersten Halbzeit als auch das erste der zweiten Halbzeit erzielen sollte. Mit einem deutlichen 19:9 ging es in die Kabine.

Die hohe Führung ermöglichte es der Alemannia in Hälfte zwei einige Leistungsträger zu schonen, steht doch am kommenden Donnerstagabend schon das schwere Auswärtsspiel beim TV Oberkirch auf dem Programm. Die Alemannia machte dennoch in Durchgang zwei da weiter, wo sie vorher aufgehört hatte. Konsequent zu Ende gespielte Angriffe führten zum weiteren Ausbau des Vorsprungs auf 23:9 nach 35 Minuten. Kurz wurde es dann nochmal brisant. Die nicht mehr hinterherkommenden Gäste aus Ottenhöfen brachten kurz hintereinander erst TSV-Linksaußen Linus Herzog im Gegenstoß und eine Minute später Rückraumakteur Felix Bühler im Durchbruch rabiat zu Fall. Zwei glatte rote Karten und eine doppelte Unterzahl für den ASV waren die Folge, es wurde langsam ein Abend zum Vergessen für den Aufsteiger. Die Zähringer Rückraumreihe bestehend aus Luca Schreiner, Sinan Kantar und Ruben Wolfarth spielte den Gegner weiter auseinander, Erik Böhle traf weiterhin verlässlich von Rechtsaußen und hinten vernagelten Arne Palder und Fabio Remensperger das Zähringer Tor: Es war ein nahezu perfekter Abend für den TSV Alemannia Freiburg-Zähringen, der letztlich im 38:18 Endstand für das Heimteam mündete.

Nun heißt es gut regenerieren, zwei Mal ordentlich zu trainieren und dann am Donnerstag beim TV Oberkirch die nächste saubere Leistung aufs Parkett zu bringen. Der nächste Gegner aus der Ortenau bedeutet ein anderes Kaliber, die TSV-Fans erinnern sich noch gut an das packende 35:35 Unentschieden in der vergangenen Rückrunde. Das Team freut sich über jeden Fan!