Damen 1: Überragende erste Hälfte sichert Sieg gegen Tabellenführer

Am Samstag, den 08.03., empfingen die Damen 1 die bis dato ungeschlagenen Tabellenführerinnen der SG Altdorf/Ettenheim in der Jahnhalle. Zwar hatte Zähringen mit zwischenzeitlichen Führungen sowohl im Hinspiel als auch im Aufeinandertreffen mit der SG im Rahmen des Dreikönigsturniers im Januar gezeigt, dass man auch gegen technisch vermeintlich überlegene Gegnerinnen phasenweise mithalten kann, letztendlich jedoch waren beide Spiele verloren gegangen. Vielleicht war es das, was die Mannschaft von Chefcoach Dirk Lebrecht nach zwei suboptimalen Trainingswochen derart beflügelte, vielleicht aber auch die Ansprache des Trainers in der Kabine: Zähringen habe nichts zu verlieren und nichts, so Lebrecht, wäre eine größere Genugtuung als ein Sensationssieg gegen die Meisterschaftsfavoritinnen.
Was immer es auch war – in der Anfangsphase war die Alemannia nicht zu stoppen. Der erfolgreich verwandelte Strafwurf durch die Ettenheimer Toptorschützin Tabea Engler zum 0:1 in der ersten Spielminute sollte die einzige Gästeführung des Abends bleiben. Über das zwischenzeitliche 3:1 durch eine pfeilschnelle Lisa Arnold, die eine in allen Belangen starke Partie zeigte und in der ersten Hälfte 8 Treffer für die Alemannia beisteuerte, über das 5:1, das 7:1 bis hin zum 11:3 in der 14. Spielminute lief seitens der Zähringerinnen alles zusammen. Vorne sorgte eine bestens aufgelegte Lena Rimpf auf Rückraum Mitte in Zusammenarbeit mit Luisa Heilemann, später Jana Knupfer, und Anna Hofmann für Furore. Der Zähringer Rückraum präsentierte sich insgesamt druckvoll, entscheidungsstark und wenig fehleranfällig; Kreisanspiele auf Svenja Friedlin und Giulia Camuti konnten erfolgreich verwertet werden, genauso aber nutzten die Zähringerinnen die gemeinsam geschaffenen Lücken in der Abwehr der SG immer wieder aus. Mit 5 Treffern und viel Tiefe in ihren Aktionen präsentierte sich insbesondere Anna Hofmann auf Halbrechts in Topform und konnte sich für ihre wiederholt starken Leistungen der letzten Wochen belohnen. Es war aber nicht nur die Offensivleistung der Heimmannschaft, die die SG in der ersten Hälfte überraschte. Coach Dirk Lebrecht hatte vor dem Spiel Leidenschaft und Herz in der Defensive gefordert, und seine Mannschaft setzte seine Forderungen durch die Bank weg um. Immer wieder generierte Zähringen durch antizipierendes Verteidigen Ballgewinne, und mit großem Einsatz und Aggressivität, u. a. von Svenja Friedlin und Giulia Camuti auf den Halbpositionen, aber auch vom Mittelblock um Nia Lebrecht und Luisa Heilemann bzw. Jana Knupfer, gelang es, den sonst so torgefährlichen Rückraum der SG in die Schranken zu weisen. In Kombination mit zuverlässiger Torhüterleistung konnte Zähringen so die Tabellenführerinnen bis zum 18:13-Halbzeitstand souverän auf Abstand halten.

Trotz des selbstbewussten Auftritts in der ersten Hälfte war der Heimmannschaft klar, dass auch sechs Tore gegen individuell starke Ettenheimerinnen noch längst keine Sicherheit bedeuten. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Tabea Engler (inkl. 7-Meter erneut 12 Treffer), die die Gäste durch das 18:15 wieder in Schlagdistanz brachte. Die Tabellenführerinnen schienen sich, ganz wie erwartet, wieder gefangen zu haben. Mittels schneller Angriffe überrannten sie die Zähringerinnen das ein ums andere Mal förmlich und fackelten in der Offensive nicht lange. Trotzdem: Zähringen konnte so gut wie jedes noch so schnelle Gegentor mit einem eigenen Treffer kontern, teilweise durch erfolgreiches Ausspielen des 7. Feldspielers. Dennoch kämpfte sich Altdorf bis zur 42. Spielminute auf 22:20 heran. Eine doppelte Zähringer Unterzahl in dieser Phase hätte das Momentum endgültig auf die Seite der Gäste bringen können. Bestärkt durch die gute Anfangsphase, mit viel Selbstvertrauen und Kampfgeist allerdings schafften es die Hausherrinnen, die Führung nicht mehr aus der Hand zu geben. Über das 26:23 durch Franziska Aschersleben (47. Minute), das 28:24 durch eine gewohnt treffsichere Sofia Lösch auf der rechten Außenbahn (51. Minute) bis hin zum 30:26 (55. Minute) brachte das Team um Coach Dirk Lebrecht mit vollem Einsatz und purer Willenskraft den Vorsprung über die Crunchtime. Am Ende gewinnt Zähringen verdient mit 33:30 als erstes Team der diesjährigen Landesligasaison gegen die Favoritinnen der SG Altdorf/Ettenheim.


Weiter geht es mit dem dritten Topgegner innerhalb weniger Wochen am kommenden Samstag (15.03.), wenn die Mannschaft in Salem am Bodensee gegen die SG Mimmenhausen/Mühlhofen gefordert ist. Mit der Euphorie des starken Auftritts gegen Altdorf im Rücken möchte Zähringen sich dann für die knappe 24:25-Hinspielniederlage gegen die derzeit Zweitplatzierten revanchieren.

Damen 1: Im Stadtderby den Sieg gegen Konstanz bestätigt

Es fühlte sich an wie ein 4-Punkte-Spiel, das Stadtderby gegen das Landesligateam der HSG Freiburg. TSV-Coach Dirk Lebrecht hatte seiner Mannschaft vor Anpfiff eine klare Ansage gemacht: Ein Derby, noch dazu in eigener Halle, will man immer gewinnen – aber es bräuchte die beiden Punkte auch, um den knappen Sieg gegen die HSG Konstanz aus der Vorwoche zu bestätigen. Was schließlich wäre der Erfolg über den direkten Verfolger wert, wenn die Mannschaft gegen die HSG Freiburg 3, derzeit auf Platz 8, Punkte liegenließe?


Entsprechend gewillt, alles auf der Platte zu lassen, gingen die Hausherrinnen ins Spiel. Die ersten 10 Minuten gestalteten sich ausgeglichen; Zähringen traf vorne, kassierte aber ebenso Gegentreffer, u. a. mittels Durchbruchs von den Halbpositionen. Dann jedoch bestätigte sich wieder, was sich schon in einigen Spielen in den letzten Wochen gezeigt hatte. Zähringen präsentierte sich in der ersten Halbzeit offensiv deutlich zu unkonzentriert, vor allem aber zu wenig konsequent im Abschluss. Während die Abwehr, wenn die HSG in den Positionsangriff gezwungen werden konnte, auch schon in der ersten Halbzeit über weite Strecken funktionierte, wurden vorne zu viele Bälle vertändelt. Das ein ums andere Mal waren schnelle Tore für die Gegnerinnen über die Außenbahnen die Konsequenz. Über ein zwischenzeitliches 5:9 (19. Spielminute) und 7:11 (23. Spielminute) ging es schließlich nach einem für Zähringen unglücklichen Treffer von HSG-Mitte Katja Rothmund beim Spielstand von 10:12 mit leichtem Rückstand in die Pause.
Nach Wiederanpfiff sorgte Luisa Heilemann, die insbesondere in der zweiten Halbzeit zur prägenden Spielerin auf Seite der Zähringerinnen avancierte, in der 37. Spielminute für den Ausgleich zum 14:14. Die Abwehr stand, Zähringen hatte trotz, oder vermutlich gerade wegen, des Rückstands den Kampf angenommen, schaffte es aber beim besten Willen nicht, das Momentum zu nutzen und die Führung zu übernehmen. Dabei boten sich mehr als genug klare Chancen: Allein zwischen der 34. und der 45. Spielminute wurden der Heimmannschaft nach großem Einsatz in der Offensive 5 Strafwürfe zugesprochen. Ausgenutzt wurde keiner davon. Drei verschiedene Zähringer Werferinnen scheiterten vom 7-Meter-Punkt, während die HSG all ihre Strafwürfe sicher verwandelte und den Zähringer Torhüterinnen keine Chance ließ. Beim Spielstand von 17:19 nahm die HSG, die auf eine geglückte Revanche für die Hinspielniederlage in eigener Halle zuzusteuern schien, eine Auszeit – nur, um in der Folge fast 10 Minuten lang keinen Treffer mehr zu erzielen. Zähringen bäumte sich auf. Angeführt von Rückraumlinks Luisa Heilemann, die in der Offensive weiter Akzente setze, selbst u. a. per direktem Freiwurf traf, mehrfach Kreisläuferin Giulia Camuti erfolgreich in Szene setzte und im Zusammenspiel mit Michelle Merkt auf der Halbrechtsposition für genau richtig getimte sehenswerte Treffer sorgte, ließ der TSV den Stadtrivalinnen in der Crunchtime keine Chance mehr. Ein 6-Tore-Lauf und pure Willenskraft in der Defensive zwangen die HSG, die von Minute zu Minute mehr unter Zugzwang geriet, immer und immer wieder zu überhasteten Abschlüssen. Doch Abwehr- und Torhüterleistung der Hausherrinnen ließen bis zur 58. Spielminute keinen Gegentreffer mehr zu. Zwar erhielt Lisa Arnold eineinhalb Minuten vor Schluss noch eine 2-Minuten-Strafe, doch auch die beiden Treffer der HSG in der letzten Spielminute konnten am Zähringer Sieg nichts mehr ändern.


Erneut sind es also Leidenschaft und Kampfgeist, die dem TSV auch in diesem so wichtigen Spiel zwei Punkte sichern. Genau das wird die Mannschaft auch am kommenden Samstag (22.02.) im nächsten Stadtderby brauchen, wenn es gegen das Team der SFE geht (18 Uhr, Jahnhalle, offiziell auswärts wegen der anhaltenden Bauarbeiten in der Wentzingerhalle). Nach der Niederlage im Hinspiel hat der TSV mit den derzeit Drittplatzierten noch eine Rechnung offen. Ein hitziges Spiel ist vorprogrammiert – die Mannschaft um Coach Lebo freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen!

Damen 1: Krimi-Sieg gegen direkten Verfolger

Es waren an Spannung und Dramatik kaum zu überbietende Schlusssekunden, die den Damen 1 am Samstag, den 08.02., auch im Rückspiel zwei Punkte gegen die HSG Konstanz sicherten. Eine Parade, die eine Niederlage ausschloss, eine rote Karte für die Gegnerinnen sieben Sekunden vor Abpfiff, ein eiskalt verwandelter 7-Meter – das Resultat: der 24:23-Heimsieg und kein Halten mehr.
Aber von vorne: Dass das zweite Aufeinandertreffen mit der HSG Konstanz wegweisend für den restlichen Verlauf der Rückrunde sein könnte, war von Anfang an klar. Zwar hatte der TSV am Bodensee einen ungefährdeten 26:34-Auswärtssieg eingefahren. Dass die HSG aber spielintelligente und abschlusssichere Spielerinnen in ihren Reihen hat, und Zähringen vermutlich auch davon profitiert hatte, dass das Spiel für Konstanz das erste der Saison gewesen war, hatte sich bereits im Oktober gezeigt. Entsprechend souverän hat Konstanz sich nach der Auftaktniederlage auch präsentiert, lediglich gegen die Top 3 der Liga hat die Mannschaft, häufig denkbar knapp, seit Saisonbeginn überhaupt noch Punkte liegenlassen. Auch die krankheitsbedingten Ausfälle auf Zähringer Seite, u. a. von Svenja Friedlin und Anika Gehring, und der dadurch dezimierte Kader sprachen nicht gerade dafür, dass das Team von Coach Lebo unbesorgt ins Spiel gehen konnte.
Die Startschwierigkeiten kamen demnach wenig überraschend. Gegen offensiv starke Konstanzerinnen, allen voran Mittespielerin Laura Nemati, fehlte dem TSV besonders in der ersten Halbzeit häufig die nötige Konsequenz in der Abwehr. Zu selten gelang das Stoppfoul, zu häufig nutzte Konstanz die entstehenden Räume und konnte, ähnlich wie im Hinspiel, seine Außenspielerinnen immer wieder in Szene setzen. Offensiv war es derweil vor allem der schier unüberwindbare Konstanzer Mittelblock um Pamela Karkossa, der den Zähringerinnen ein Durchkommen vom Kreis so gut wie unmöglich machte und zudem mehr als einen der Zähringer Rückraumwürfe durch starkes Blockverhalten entschärfte. Dazu kam, dass Konstanz auch das Torhüterduell, insbesondere in der ersten Halbzeit, für sich entscheiden konnte. Über das 5:9 in der 15. Spielminute gelang den Hausherrinnen durch eine an diesem Abend stark aufspielende Sofia Lösch auf Rechtsaußen und durch Lena Rimpf vor der Pause trotzdem noch zwei Mal der Anschluss (11:12, 25. Minute, 12.13, 28. Minute, 13:14, 29. Minute). Beim 13:15 schließlich ging es in die Kabine. Nach Wiederanpfiff dann kassierte Zähringen zwei schnelle Gegentreffer. Den daraus resultierenden 4 Tore-Vorsprung beim 13:17 (32. Minute) allerdings konnten die Gäste nicht halten. Der TSV bewies einmal mehr Kampfgeist: Die Defensive, inklusive Torhüterposition, zeigte vollen Einsatz und stellte die Konstanzerinnen, die bis dahin einen kühlen Kopf bewahrt hatten, zunehmend vor teils unlösbare Aufgaben. In der 38. Spielminute glich Luisa Heilemann zum 18:18 aus, in der 42. erzielte erneut Sofia Lösch die erste Zähringer Führung der zweiten Hälfte (20:19). Konstanz sah sich zur Auszeit gezwungen. Dass das letzte Spieldrittel danach ausgeglichen blieb und keine der beiden Mannschaften sich mehr absetzen konnte, lag letztlich vor allen Dingen an der schlechten Chancenauswertung der Heimmannschaft. Immer wieder scheiterte der TSV nach Ballgewinnen im Tempospiel vor dem Tor der Konstanzerinnen und verpassten es dadurch, sich schon früher für den aufpoferungsvollen Kampf in der zweiten Halbzeit zu belohnen. Die Uhr zeigte noch 23 Sekunden zu spielen, als die Gäste beim 23:23 ihre letzte Auszeit nahmen. Die Anspannung in der Halle war fast greifbar; Laura Nemati kam nach Wiederanpfiff frei zum Wurf, scheiterte aber an Sarah Seemann im Zähringer Tor, die dadurch nach einer starken zweiten Hälfte den Punktverlust für ihr Team abwendete. Doch damit nicht genug. Pamela Karkossa wurde 7 Sekunden vor Schluss für ihren Versuch bestraft, der HSG noch einmal den Ball zu beschaffen. Die rote Karte und der Starfwurf für den TSV, die folgten, hatten den Matchball auf kuriose Weise wieder auf Zähringer Seite gebracht. Captain Jana Knupfer, im Saisonverlauf bislang souverän vom Punkt, trat an – und brachte den Ball, quasi mit dem Schlusspfiff, im gegnerischen Tor unter. Was folgte war filmreifer Jubel. Zurecht sprach TSV-Coach Dirk Lebrecht nach Apfiff von einem „big win“ gegen die direkten Verfolgerinnen vom Bodensee. Um den vierten Tabellenplatz, und damit den Anschluss an die Top 3, zu halten allerdings, muss ein Sieg her im Stadtderby am kommenden Samstag (15.02., 18 Uhr) gegen das Landesligateam der HSG Freiburg. Das Team ist bereit, auch in diesem Spiel wieder alles in die Waagschale zu werfen, und freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen!

Damen 1: Auswärtssieg in Ehingen

Am Samstag, den 01.02., ging es für die Damen 1 zur HSG Oberer Hegau nach Ehingen. Zwar hatte sich der TSV beim 29:17-Heimerfolg im Hinspiel gegen den derzeit Zehntplatzierten souverän präsentiert, bekanntlich scheint es aber ungeschriebenes Gesetz, dass Auswärtsspiele am Bodensee eine Herausforderung darstellen.


Entsprechend schleppend startete die Alemannia, diese Woche wieder mit Lisa Arnold und Luisa Heilemann im Kader, ins Spiel. Die situativ offensiv agierende Abwehr der Gäste funktionierte gegen den Ehinger Rückraum anfangs nicht so reibungslos wie geplant. Absprachen und Zugriff stimmten nicht ganz, man kassierte in der Anfangsviertelstunde zu viele einfache Rückraumtore. Obwohl u. a. Lena Rimpf auf Rückraum Mitte offensiv einen starken Start erwischte und mittels Tiefe und erfolgreich gestalteter 1:1-Situationen innerhalb der ersten sechs Minuten schon drei Treffer erzielt hatte, waren es, wie bereits so viele Male zuvor, außerdem zu viele technische Fehler, die dafür sorgten, dass Coach Dirk Lebrechts Team sich erst beim 9:13 durch eine souverän aufspielende Luisa Heilemann (insgesamt 6 Treffer) in der 25. Spielminute etwas absetzen konnte. Der 12:14-Halbzeitstand war trotzdem alles andere als zufriedenstellend.


Nach der Pause sah es ganz so aus, als habe Zähringen lediglich wieder einmal etwas Zeit gebraucht, um auf Touren zu kommen. Die Abwehr stand ab Beginn der zweiten Hälfte deutlich besser; wichtige Paraden und antizipierend provozierte Ballgewinne bildeten die Basis für den 6:0-Lauf der Gäste zwischen der 35. und 39. Spielminute. Damit, so schien es, hatten 2x Lisa Arnold, 3x Luisa Heilemann und Giulia Camuti das Spiel trotz anfänglicher Schwierigkeiten zugunsten ihres Teams entschieden. Dabei auch erfreulich: Letztere hatte, genau wie Franziska Aschersleben und kurzzeitig Emma Bleibtreu, auch durch eine souveräne Performance auf der ihnen eigentlich fremden Rechtsaußenposition ihren Teil zum Erfolg beigetragen.


Der schlussendliche 25:30-Auswärtssieg hätte, ähnlich wie in der Vorwoche zuhause gegen den HSC Radolfzell, vermutlich höher ausfallen können. Trotzdem: Die Mannschaft hat sich vom holprigen Start nicht verunsichern lassen und kann sich angesichts dessen, dass mit dem Sieg in Ehingen auf die gesamte Saison hin gesehen aus drei Bodenseefahrten die maximale Punkteausbeute erzielt worden ist, nichts vorwerfen.


Das letzte Spiel der Saison gegen eine der drei Bodenseemannschaften steht bereits am kommenden Samstag, den 08.02., um 18:00 an. Das Team um Coach Dirk Lebrecht empfängt mit der HSG Konstanz seinen direkten Verfolger. Mit jeweils 8 Siegen aus 13 Spielen stehen beide Mannschaften derzeit punktgleich (16:10) auf den Tabellenplätzen 4 und 5 der Landesliga Süd. Das Spiel wird also richtungsweisend, wenn es für den TSV darum geht, den Anschluss an die Topteams der Liga zu halten.


Es spielten: Pauline Harder, Heidi Hameister; Lisa Arnold (4), Franziska Aschersleben (2), Emma Bleibtreu (1), Jule Büssing, Giulia Camuti (2), Svenja Friedlin (4), Luisa Heilemann (6), Anna Hofmann, Jana Knupfer (5), Nia Lebrecht, Michelle Merkt (2), Lena Rimpf (4).

Damen 1: Doppelt gepunktet zum Rückrundenstart

Nach dem souveränen Einzug ins Viertelfinale des SHV-Pokals gegen die Damen der FT 1844 (16.01., Endstand 32:25) sind die Damen 1 am Sa., den 25.01., vor heimischem Publikum auch in der regulären Landesligasaison erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Den 28:22-Erfolg über den HSC Radolfzell betitelte TSV-Coach Dirk Lebrecht nach Abpfiff zwar
als “Arbeitssieg”, trotzdem stimmt die phasenweise gute Leistung zuversichtlich für die zweite Saisonhälfte.
Im Vergleich zum Hinspiel, in dem sich Lebrechts Team 50 Minuten lang schwer getan hatte, starteten die Zähringerinnen deutlich überzeugender. Offensiv spielte die Mannschaft mit Tempo und mehr Tiefe als noch im ein oder anderen Hinrundenspiel klare Chancen heraus,
die, u. a. von Michelle Merkt, Anna Hofmann und Emma Bleibtreu über die
Halbrechtsposition, zu einigen sehenswerten Treffern führten. Hervorragend funktionierte an
diesem Abend außerdem die Achse Lena Rimpf/Svenja Friedlin; Letztere wusste so gut wie jedes clever getimte Kreisanspiel zu nutzen und steuerte insgesamt 8 Treffer für ihr Team bei. Auch der Einsatz in der Abwehr stimmte auf Seiten der Hausherrinnen über weite Strecken der ersten Halbzeit. Radolfzell präsentierte sich ihrerseits vergleichsweise
schwerfällig, spielte lange Angriffe, aber Zähringen verteidigte konsequent, insbesondere auf den Halbpositionen, was in Kombination mit guter Torhüterleistung bis zur 15. Spielminute gerade einmal 4 Gegentreffer zur Folge hatte. Trotzdem: Insgesamt deutlich zu viele Fehlwürfe und der ein oder andere Ballverlust verhinderten, dass die Gastgeberinnen sich deutlicher absetzten. Der 12:9-Halbzeitstand spiegelte den Spielverlauf deshalb nicht ganz wider.
In der zweiten Hälfte dann gelang es dem TSV, den Vorsprung auszubauen. Bis zum 19:10 in der 42. Minute ließen die Gastgeberinnen nur einen Gegentreffer zu. Umso fragwürdiger scheint deshalb, dass dem Tabellenschlusslicht vom Bodensee im letzten Spieldrittel noch
12 Treffer gelingen sollten. Zähringen ließ sich im Großen und Ganzen aber nicht mehr aus der Ruhe bringen. Der Heimsieg, wenn er auch deutlich souveräner hätte ausfallen können, war dem Team nicht mehr zu nehmen.
Weiter geht es für den TSV am kommenden Samstag, den 01.02., auswärts bei der HSG Oberer Hegau (18 Uhr, Eugen-Schädler-Halle, Ehingen). Das Hinspiel gegen die derzeit Zehntplatzierten vom Bodensee war eine deutliche Angelegenheit (Endstand 29:17); das Team wird also alles daransetzen, weitere zwei Punkte einzufahren.

Damen 1: Zeitweise teuer verkauft beim Dreikönigsturnier

Früh im neuen Jahr gastierten am Sonntag, den 05.01.25, im Rahmen eines kleinen
Dreikönigsturniers gleich zwei der derzeit stärksten Damenmannschaften der Region in der Jahnhalle. Sowohl die HSG Freiburg 2 in der Oberliga Südbaden als auch die SG Altdorf/Ettenheim in der Landesliga Süd stehen nach der Hinrunde mit 11 Siegen aus 11 Spielen ungeschlagen an der jeweiligen Tabellenspitze.


Für TSV-Coach Dirk Lebrecht war die Marschroute für die beiden Spiele also klar: Gegen keins der beiden gegnerischen Teams hatten die Zähringerinnen etwas zu verlieren, ganz im Gegenteil. Das Ergebnis, betonte er in seiner ersten Ansprache, war an diesem Tag absolut zweitrangig. Vielmehr ging es für die Hausherrinnen darum, weiterhin Spielpraxis zu sammeln und nach der Winterpause ohne Druck wieder in den Flow zurückzufinden, bevor es am 16.01. in der nächsten Runde des SHV-Pokals gegen die FT 1844 (20:30, Jahnhalle) wieder um Zählbares geht.


Ins erste Spiel gegen die Oberligahandballerinnen der HSG startete Zähringen allerdings zu fahrig, um mit der Dynamik der Drittligareserve mithalten zu können. Fast schien es, als seien die Zähringerinnen mental noch nicht ganz auf der Platte angekommen; vorne fehlten Inspiration, Konsequenz und Tiefe, hinten das ein ums andere Mal der nötige Wille und der Einsatz, den es zweifellos bräuchte, um die technisch gut ausgebildeten Gegnerinnen im Verbund zu stoppen. Wie schon in den letzten Ligaspielen waren es zudem deutlich zu viele individuelle technische Fehler, die, ganz so, wie Coach Dirk Lebrecht es angekündigt hatte, von so versierten Gegnerinnen gnadenlos mit einfachen Treffern mittels Tempohandball bestraft wurden. Zähringen geriet demnach schnell in Rückstand, nach 40 Minuten stand ein deutliches 12:23 auf der Anzeigetafel.

Nicht ganz chancenlos war die Heimmannschaft dagegen im zweiten Spiel gegen die SG Altdorf/Ettenheim. Ähnlich wie schon im letzten Spiel vor der Winterpause führte Zähringen in der ersten Viertelstunde zeitweise sogar mit vier Toren. Bis zum Spielstand von 9:5 war eine durchaus positive Bilanz zu ziehen: Zu guten und ruhig zu Ende gespielten Offensivaktionen kam eine im Vergleich zum ersten Spiel deutlich gesteigerte Defensiv- und Torhüterleistung hinzu. Die Gäste ließen ein ums andere Mal klare Chancen liegen, vom Abwehrverbund gemeinsam erarbeitete Ballgewinne ermöglichten dem TSV zudem einige schnelle Treffer. Umso bitterer ist deshalb der Einbruch, der kurz nach der Auszeit folgte. Genau wie vor weniger als vier Wochen in Ettenheim verlor Zähringen den Kopf, deshalb deutlich zu häufig den Ball und bis zur Pause auch die Führung. Ein ernüchterndes 9:13 war die Konsequenz – auch die zweiten zwanzig
Minuten konnten an der zweiten Niederlage des Tages gegen ersatzgeschwächte Ettenheimerinnen nichts mehr ändern.


Einige Lehren kann das Team um Dirk Lebrecht sicherlich aus den beiden Partien ziehen. Erneut hat man bewiesen, dass man auch gegen das derzeit stärkste Team der Liga und damit gegen die Topfavoritinnen auf die Meisterschaft mithalten und sogar führen kann, jedenfalls solange man überzeugt auftritt und die technischen Fehler auf ein Minimum reduziert. Nun gilt es, genau daran zu arbeiten, um dann Ende Januar gegen den HSC Radolfzell hochmotiviert in die Rückrunde zu starten (Sa., 25.01., 18 Uhr, Jahnhalle).

Sieg zum Jahresabschluss (Damen II)

Für die zweite Damenmannschaft des TSV Alemannia Freiburg Zähringen stand am Sonntag den 2.Advent das letzte Heimspiel der Saison an.
Das ganze Team war hochmotiviert, obwohl wir wieder mit ein paar Ausfällen zu kämpfen hatten.
In diesem Sinne nochmal ein Großes Dankeschön an unsere A-Mädels die uns immer zur Seite stehen, uns tatkräftig unterstützen und erfolgreich zum Sieg beisteuern.
Der Rest der Mannschaft war jedoch einsatzbereit.

Zu Beginn gelang es uns, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Vorne strahlte man Torgefahr aus und hinten generierte die Mannschaft auf Basis ihrer kompakt stehenden und aggressiven Abwehr mehrere Ballgewinne. So stand es in der 12. Minute 5:5. Es war jedoch kein ausgeglichenes Spiel, ganz im Gegenteil, wir waren die klar Stärkere Mannschaft und das Zeigten Wir und konnten uns absetzten und auf 14:5 erhöhen. Diese klare Führung haben wir bis zum Ende des Spiels nicht mehr aus der Hand gegeben.
Die starke Anfangsleistung gab TSV-Coach Clemens beim ersten Timeout nach zwanzig Minuten die Gelegenheit, auf so gut wie allen Positionen zu wechseln. Dies sollte sich aus Zähringer Sicht auszahlen: Die eingewechselten Spieler machten weiter ordentlich Tempo und bauten die Führung bis zum Halbzeitpfiff auf ein komfortables 14:6 aus.

Die zweite Hälfte startete weiter Stark für die Freiburgerinnen.
Wir konnten die Führung weiter ausbauen.
In der 38.Spielminute stand es somit 20:8. Bessere Torabschlüsse und eine weitaus kompaktere Abwehr, sowie die stark aufspielenden Torfrauen waren alle Teil eines Wahnsinnig guten Spielverlaufs.
Wir haben im Angriff immer wieder gute Lösungen gefunden, gute Abschlusssituationen geschaffen und auch getroffen.

Durch die starke Leistung und den tollen Mannschaftszusamnenhalt konnten wir uns zum Schluss mit einem 28:14 Sieg feiern. Das Spiel in der JahnHölle Zähringen vor lautem heimischem Publikum war steht’s in Zähringer Hand und somit konnten wir die Zwei Punkte behalten und uns zur Winterpause den 3. Tabellenplatz sichern.