H2: Verdiente Niederlage gegen die SG Waldkirch-Denzlingen

Gegen die SG Waldkirch-Denzlingen musste sich der TSV Alemannia Zähringen am vergangenen Spieltag verdient geschlagen geben. Der Gegner, der sich aktuell mitten im Abstiegskampf befindet, trat von Beginn an hochmotiviert auf und machte deutlich, dass dieses Spiel eine der letzten Chancen im Kampf um den Klassenerhalt darstellte.

Die Partie begann aus Sicht der Alemannia denkbar schlecht. In der Defensive fehlte jeglicher Zugriff, die Abwehr agierte zu passiv und ließ dem Gegner zu viele Freiräume. Auch im Zusammenspiel mit den Torhütern, die ungewohnt schwach agierten, funktionierte an diesem Tag wenig. So konnte Waldkirch-Denzlingen das Spiel früh kontrollieren.

Im Angriff zeigte sich ein ähnliches Bild: Trotz herausgespielter Möglichkeiten ließ man zu viele klare Chancen ungenutzt. Zudem war das sonst so wichtige Tempospiel der Alemannia über die gesamte Partie hinweg praktisch nicht vorhanden. Insgesamt erreichte kein Spieler seine Normalform, was sich deutlich im Spielverlauf widerspiegelte.

Über die gesamte Spielzeit hinweg lief man einem Rückstand hinterher, der sich meist zwischen zwei und sieben Toren bewegte. Immer dann, wenn es gelang, den Abstand zu verkürzen, fand der Gegner die passende Antwort und setzte sich erneut ab.

Besonders enttäuschend war dabei, dass die sonst so stabile Abstimmung zwischen Abwehr und Torhütern – zuletzt eine klare Stärke der Mannschaft – an diesem Tag überhaupt nicht funktionierte. Hinzu kam, dass weder von der Bank noch auf dem Spielfeld die nötige Energie und Gegenwehr aufgebracht werden konnte. Der Auftritt wirkte über weite Strecken zu selbstsicher und mündete letztlich in einer gewissen Arroganz, die vom Gegner konsequent bestraft wurde.

Trotz der insgesamt schwachen Mannschaftsleistung konnten einzelne Spieler Akzente setzen. Vor allem Lukas Schreiner, der aus der ersten Mannschaft aushalf, sowie Marius Schneider zeigten starke Leistungen. Beide konnten jedoch den fehlenden Einsatz und die mangelnde Geschlossenheit im Team nicht kompensieren.

Am Ende steht eine verdiente Niederlage. Nun gilt es, die Fehler schnell aufzuarbeiten und in den verbleibenden zwei Spielen die nötigen Punkte zu holen, um den Klassenerhalt zu sichern