TSV Alemannia Zähringen II kommt in Nonnenweier/Ottenheim nicht ins Spiel

Am Samstagabend trat die zweite Mannschaft des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen auswärts bei der HSG Nonnenweier/Ottenheim an. Nach einem insgesamt verschlafenen Auftritt musste sich der TSV am Ende verdient mit 22:29 geschlagen geben.

Die Zähringer fanden nur schwer in die Partie. Bereits in den Anfangsminuten setzte sich das Heimteam mit einem frühen Lauf ab und nutzte die Unsicherheiten im Zähringer Angriff konsequent aus. Vor allem die Wurfquote von der rechten Außenposition erwies sich als großes Problem: Zahlreiche Abschlüsse scheiterten am gegnerischen Torhüter oder verfehlten das Ziel, was Nonnenweier/Ottenheim immer wieder zu einfachen Gegenstößen einlud. So lief der TSV früh einem deutlichen Rückstand hinterher.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit stabilisierte sich das Spiel etwas. Die Abwehr arbeitete phasenweise ordentlich, und auch das Torhüterspiel trug dazu bei, den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Dennoch blieb die Fehlerquote im Angriff hoch, und zu oft scheiterte Zähringen am gut aufgelegten gegnerischen Schlussmann, sodass der TSV zur Pause mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst kaum. Zwar stand die Defensive insgesamt solide, doch zu viele freie Abschlüsse, Fehlwürfe und technische Fehler im Angriff verhinderten eine Aufholjagd. In dieser Phase geriet der TSV zwischenzeitlich sogar mit bis zu zehn Toren in Rückstand. Erst gegen Ende der Partie gelang es den Zähringern, sich noch einmal zu sammeln. Durch verbesserte Torhüteraktionen und etwas mehr Konsequenz im Abschluss konnte der Rückstand noch leicht verkürzt werden, ohne das Spiel jedoch noch einmal ernsthaft spannend zu machen.

Am Ende stand eine verdiente Niederlage für den TSV Alemannia Freiburg-Zähringen II. Ausschlaggebend waren die hohe Anzahl an Fehlwürfen und technischen Fehlern sowie das wiederholte Scheitern am gegnerischen Torhüter, die es unmöglich machten, den Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen. Die Abwehrarbeit war über weite Strecken in Ordnung, offensiv fehlte jedoch die nötige Effizienz.

Bereits am Samstag, den 21. Februar (18:00 Uhr), bietet sich in der Jahnhalle Freiburg die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung, wenn die HSG Dreiland zu Gast ist. Dann wird es darauf ankommen, die eigene Fehlerquote deutlich zu reduzieren und über 60 Minuten konsequent aufzutreten.