Herren 1: Starke Vorstellung beim Tabellenführer wird nicht belohnt

Der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen zeigt auswärts gegen den Tabellenführer aus Rintheim die bisher mit Abstand beste Saisonleistung und sieht gegen Ende des Spiels schon wie der sichere Sieger aus, verliert dann in den Schlussminuten aber das Konzept und dadurch das Spiel durch einen direkten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit. Herausragender Mann auf Seiten der Zähringer war Mittelmann Luca Schreiner, der sein Team mit 9 Treffern anführte und sinnbildlich für die starke Teamleistung der Gäste aus Freiburg stand.

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Herren 1: Manchmal wird Handball zur Nebensache

Der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen erfährt die dritte Niederlage am Stück und findet sich nach nun fünf Spieltagen mit 3:7 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz wieder. Beim Heimspiel gegen den Mitaufsteiger des TVS 1907 Baden-Baden 2 präsentierte sich vor allem die Defensive als nicht sattelfest genug, um zwei Punkte für das eigene Konto zu besorgen. Überschattet wurde das Spiel durch eine schwere Kopfverletzung eines Spielers der Gästemannschaft aus Baden-Baden.

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Herren 1: Der SG Ohlsbach/Elgersweier glückt die Pokalrevanche

Die Herren 1 des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen kassierten am vergangenen Samstag die zweite Niederlage in Folge und finden sich damit nun im unteren Teil der Verbandsliga-Tabelle wieder. Auswärts bei der SG Ohlsbach/Elgersweiher war das Team von Leif Harting und Paul Sellentin vor allem in der zweiten Halbzeit nicht widerstandsfähig genug, um einen oder sogar zwei Punkte aus der Otto-Kempf-Halle zu entführen. Dem Heimteam gelingt damit die Revanche für die Pokal-Halbfinalniederlage aus der letzten Saison.

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H1: Ein Spiel mit zwei Verlierern

Nach dem herausragenden Sieg vergangene Woche gegen den TV Oberkirch ging es für die erste Mannschaft der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen diesen Samstag nach Schutterwald, um gegen die dortige Zweite anzutreten. Nach einem sehr zerfahrenen Spiel trennten sich beide Teams mit 32:32. Ein Ergebnis, mit dem beide Mannschaften nach dem Spielverlauf nicht wirklich zufrieden sein konnten.

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Herren 1 setzen erstes dickes Ausrufezeichen in der Verbandsliga

Endlich war es so weit: Die TSV Alemannia Freiburg-Zähringen konnte nach langer Handballpause wieder die Tore der Jahnhalle für Groß und Klein öffnen, um spektakulären Handball zu präsentieren. Gleich beim ersten Heimspieltag sollte es ein Handballleckerbissen der Extraklasse geben, denn die erste Mannschaft des TSV durfte gleich zu Beginn der neuen Verbandsligasaison das Topteam des TV Oberkirch bei sich in der Halle als Gast begrüßen.

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Herren 1 vollenden (fast) perfekte Saison

Die erste Herrenmannschaft der TSV Alemannia Freiburg Zähringen hat es geschafft. Nach
einer herausragenden Saison und einem souveränen 30:22 Heimsieg gegen die TuS
Ringsheim im letzten Rundenspiel krönte sich das Team von Coach Max Wachter ohne jeden
Punktverlust mit 52:0 Punkten zum Meister der Landesliga-Süd. Die Mannschaft schaffte
damit Historisches und hat sich den Aufstieg in die Verbandsliga redlichst verdient.


Vor einer prall gefüllten Halle und nach dem Spiel der Herren 2, welche mit einem Sieg gegen
die SG Köndringen/Teningen 3 ebenfalls den Meistertitel in der Bezirksoberliga klar gemacht
hatten, legte die Alemannia konzentriert und zielstrebig los. Christopher Künzel in seinem Abschiedsspiel und Simon Eisenblätter am Kreis bestimmten mit ihren Treffern die Anfangsphase und sorgten so für den 5:1 Zwischenstand in der 8. Minute. Die Zähringer
Defensive hatte sich im Vorhinein gut eingestellt auf die Ringsheimer Angreifer und bereitete
den Gästen mit einer harten und sich gut verschiebenden 6:0-Abwehr gehörig Probleme.
Durch den Ausfall des Shooters Marius Zander, der an der Hand verletzt war, mangelte es den
Gästen sichtlich an Wurfgewalt aus dem Rückraum und die Lücken am Kreis konnten von der
Alemannia-Defensive konsequent geschlossen werden. Da der TSV es durch mangelnde
Torchancenverwertung verpasste weiter davonzuziehen und der TuS zunehmend besser ins
Spiel fand, konnten die Gäste nach 15 Minuten auf 7:6 verkürzen. Danach schaltete das
Freiburger Heimteam einen Gang nach oben, Finn Meermann stellte mit einem Gewalttor auf
12:8 und zwang den TuS Ringsheim somit zum Time-Out. Eine zwei Minuten andauernde
Überzahlsituation nutzte der TSV eiskalt zu drei Treffern in Folge, Sinan Kantar besorgte das
15:8 durch einen 7-Meter-Strafwurf. In Gleichzahl konnte der TuS kurz vor der Halbzeit noch
einmal auf 15:10 verkürzen, womit es in die Halbzeitpause ging.
So weit, so gut. Die Alemannia war auf dem besten Wege, das Spiel zu gewinnen und die
verlustpunktfreie Meisterschaft einzutüten. Doch es war auch Vorsicht geboten ob der Qualität
der Ringsheimer Gäste.
Die zweite Halbzeit begann von beiden Teams schleppend. Die Umstellung auf die 3-2-1
Abwehr erbrachte nicht den erhofften Druck auf die Ringsheimer Offensive und vorne
schlichen sich wieder Fehler beim Abschluss ein. So sah Coach Max Wachter sich
gezwungen, durch ein Time-Out noch einmal nachzujustieren. Er schien die richtigen Worte
zu finden, denn schnell spielten die Zähringer Akteure wieder einen feinen Ball und fanden
auch wieder mehr Glück im Abschluss. Phasenweise spielte sich das Team in einen Rausch,
erhöhte zwischenzeitlich auf +10 beim 24:14 durch Georg Blank. Zehn Minuten vor Ende des
Spiels konnten die Feierlichkeiten langsam beginnen. Die Alemannia spielte ihren Stiefel nun
solide herunter und ließ dem TuS aus Ringsheim keine weitere Chance mehr. Die kleinliche
Linie der Schiedsrichter in Hälfte zwei sowie eine plötzlich aufkommende, hitzige Stimmung
in der letzten Spielminute zwischen den Akteuren sorgte dafür, dass sich die Zähringer
plötzlich nur noch zu dritt und die Gäste aus Ringsheim zu viert auf dem Parkett vorfanden,
der Stimmung auf den Rängen tat dies allerdings keinen Abbruch. Mit Ablaufen der letzten
Sekunde des Spiels brachen alle Dämme, die Fans beklatschten und besangen ihre Spieler, die
eine große Jubeltraube auf dem Spielfeld bildeten und den Triumph der perfekten Saison
sichtlich genossen.
Abteilungsleiter Sascha Winkler ging in seiner anschließenden Rede auf den großen
Zusammenhalt des Teams ein und bedankte sich bei allen Akteuren rund um das Team herum
für den unermüdlichen Einsatz, der dieses Abschneiden erst möglich werden ließ. Auch der
scheidende Coach Max Wachter bekam noch einmal das Wort und hob hervor, wie die
Mannschaft sowohl menschlich als auch sportlich die gesamte Saison über eine echte Einheit
war und den Erfolg völlig verdient hat. Auch das Team in Person von Rechtsaußen Moritz
Bretz dankte den Zuschauern für die tolle Stimmung und den wahnsinnigen Support während
allen Heim- und Auswärtsspielen und vor allem Coach Max Wachter für sein enormes
Engagement im Training und an der Seitenlinie und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft
und hofft auf ein schnelles Wiedersehen in der Halle.
Was bleibt, ist die völlige Vorfreude auf die nächste Saison. Unter den neuen Coaches Leif
Harting und Paul Sellentin gilt es noch weiter zusammenzuwachsen und eine schlagkräftige
Truppe zu bilden für die nächstjährige Verbandsliga, in der das Niveau noch einmal
angehoben werden muss, um mithalten zu können. Die Mannschaft freut sich gigantisch
darauf und möchte in diesem Sinne auch noch einmal allen Trainern, Co-Trainern und Helfer
und Helferinnen um das Team herum ihren Dank aussprechen, dafür, was bei der Alemannia
ermöglicht wird.
Dankeschön und bis zur nächsten Saison

Herren 1: Sensation zum Greifen nah

Nach zuletzt mehreren Spielabsagen von Gegnerseite und dem Final Four des diesjährigen SHV-Pokals stand für die Herren 1 am vergangenen Samstag endlich wieder ein Ligaspiel an. Auswärts in der Malteserhalle besiegte die Mannschaft die HandballLöwen Heitersheim souverän mit 29:39. Dabei reichten den Zähringern zwei starke Phasen vor und nach der Halbzeitpause, um aus dem Spiel eine klare Sache zu machen. Das Team wahrt damit die Chance, am kommenden Samstag, den 03.05. (20:15 Uhr, Jahnhalle) in eigener Halle gegen den Zweitplatzierten des TuS Ringsheim die Sensation perfekt zu machen und die Saison ohne Minuspunkte zu beenden.


Das Spiel in Heitersheim begann wie erwartet: Beide Mannschaften versuchten, das fehlende Harz durch schnelle, einfache Treffer in Überzahlsituationen zu ersetzen. Dies gelang beiden zwar gut, dass sich beide Teams im Positionsangriff gegen die Defensive des jeweils anderen schwertaten, war jedoch nicht zu übersehen. Die Folge war das 7:7 nach fünfzehn gespielten Minuten. Erst danach gelang es dem TSV sich etwas von der Heimmannschaft abzusetzen. Youngster Uchenna Obi traf in der 20. Spielminute zum 7:10. Den kleinen Vorsprung der Alemannia konnten die Löwen dank eines weiterhin beherzten Auftritts noch kontern, das 10:11 war die Folge. Linksaußen Christopher Künzel erhöhte dann für Zähringen auf 10:12 und setzte nach einem starken Schlussspurt vor der Pause auch die letzte Duftmarke zum 11:15 für die Alemannia. An diesem Abend neben Künzel ebenfalls herausragend war A-Jugendspieler Justus Peters, der bei seinem Debüt in der ersten Hälfte direkt Verantwortung im Rückraum übernahm, sein erstes Tor im Herrenbereich erzielte und in der zweiten Hälfte noch drei weitere Treffer folgen ließ. Stark Junge!
TSV-Coach Max Wachter schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn zu Beginn der zweiten Halbzeit zündete die Alemannia den Turbo. Erik Frisch fegte mit raketengleichen Würfen nach intensiven Zweikämpfen die Spinnweben aus den Winkeln des Heitersheimer Kastens, Chris Künzel brachte die gegnerischen Torhüter mit seiner Treffsicherheit weiterhin an den Rand der Verzweiflung. Unterdessen tat Simon Eisenblätter so, als habe er schon immer am Kreis gespielt, und zwang die Heimmannschaft beim inzwischen doch deutlichen Stand von 13:23 in der 38. Spielminute mit drei Treffern in Folge zur Auszeit. Die Alemannia rotierte kräftig, wodurch jeder auf seine Spielzeiten und zu seinen Treffern kam. Nach einer kurzen Schwächephase etwa eine Viertelstunde vor Schluss legten die Zähringer noch mal eine Schippe drauf und spielten das Ding, unterstützt von den zahlreichen mitgereisten Fans, ordentlich zu Ende. Sinnbildlich für den gelungenen Auftritt war der letzte Treffer vom 29:39-Endstand: Justus Peters verwandelte eiskalt per Siebenmeter.


Insgesamt kann man von einer rundum gelungenen Leistung sprechen, die positiv stimmt für kommenden Samstag, wenn es im letzten Saisonspiel in der Jahnhölle gegen den TuS Ringsheim zählt. Mit Einsatz, Wille und Herzblut möchte sich die Mannschaft mit einem letzten Sieg für die hervorragende Saison belohnen und den Fans allen Grund geben, nach Abpfiff gemeinsam zu die Doppelmeisterschaft der ersten beiden Herrenmannschaften zu feiern. Seid dabei, wenn wir Geschichte schreiben – wir freuen uns auf ein echtes Handballspektakel in der Jahnhölle!