Wie eine Flasche Ketchup (Herren I)

Die Herren 1 der Alemannia Freiburg Zähringen brauchte beim Auswärtsspiel am Samstagabend in Neuenburg genau 20 Minuten Anlaufzeit, um aus einer wackligen Angelegenheit eine definitiv unwidersprüchlich glasklare Sache zu machen.
Vorab: Der Kader war typisch zur Novemberzeit etwas ausgedünnt. Neben den zumindest längerfristig verletzten Gabi und Mael gesellten sich diesmal krankheitsbedingt auch noch Torhüter Hendrik sowie die beiden Rückraumspieler Finn und Julian hinzu. Und was Kreisläufer Lenni einige Tage zuvor mit seinem Finger angestellt hat, bleibt sein Geheimnis. Die Alemannia wäre allerdings nicht die Alemannia, wenn sie diese Ausfälle nicht wegzukompensieren wüsste. Trotz dessen war die Marschroute des Spiels klar: Pure Dominanz ausleben, auch wenn den Zähringern bewusst war, dass die HG Müllheim/Neuenburg eine typische Mannschaft ist, die man gerade zu Hause nicht unterschätzen sollte.

Und das Heimteam zeigte den zahlreichen Zuschauern in der ironischerweise mit dem Namen “Zähringerhalle” versehene Sportstätte anfangs auch sehr genau auf, warum das der Fall war. Eine bissige Abwehr wussten die Zähringer Mannen zu Beginn noch nicht so recht zu knacken, weswegen es nach 5 gespielten Minuten erst 2:2 stand und unglücklicherweise auch noch die erste Zeitstrafe für das Gästeteam aus Freiburg hagelte. Glücklicherweise war die eigene Abwehrarbeit – sich langsam als “Prunkstück” der Zähringer hervortuend – sehr fleißig und die Räume wurden so gut zugeschoben, dass die HG keinen Profit aus der Überzahlsituation schlagen konnte. Im Anschluss daran schien der TSV-Zug an Fahrt aufzunehmen. Erst Marius, dann Moritz und letztlich Bühli erhöhten durch schnelle Attacken auf 2:5. Wer dachte, jetzt ist der Knoten geplatzt und der Abend für die HG Müllheim/Neuenburg gelaufen, der sollte leider Unrecht behalten. Nach einer Auszeit sorgte vor allem der windige Rückraumspieler Philipp Kind mit drei Treffern in Folge dafür, dass die HG wieder Anschluss fand und auf 5:6 verkürzte. Die Zähringer taten sich bis zu diesem Zeitpunkt extrem schwer, genügend Tiefe und Breite in ihren Angriffen zu finden und Außen sowie Kreisläufer in Szene zu setzen. Bis zur 20. Spielminute mühte man sich durch weitere Treffer von Phibs Böhringer und Georg Blank auf ein 5:8. Und während die Zähringer munter durchwechselten und weiter aggressiv in der Abwehr zu Werke gingen, schwanden bei den Müllheimern sichtbar die Kräfte. So legte das Team von Coach Max Wachter auch in der Offensive zwei bis drei Schippen drauf und kam aufgrund besserer Angriffslösungen viel häufiger zu freien Würfen, wodurch man das Ergebnis bis zur Pause auf 7:13 hochschraubte.

hrend in der ersten Hälfte alles noch etwas schwerfälliger von der Hand ging, lief es in Durchgang zwei deutlich flüssiger. Allen voran Felix Bühler in der zweiten und Moritz Bretz in der ersten Welle sorgten für einfache Treffer nach zahlreichen Ballgewinnen. Eben genannter Moritz Bretz machte zusätzlich vorne auf der Spitze in der Abwehr einen derart bärenstarken Job gegen die sich aufreibenden Müllheimer Spieler, dass seine Hintermänner in Absprache mit den Torhütern John und Fabio teilweise leichtes Spiel hatten, die gegnerischen Angriffe zu entschärfen. So ließ man wie in Halbzeit eins nur weitere 7 Gegentreffer zu und rannte die Gegner derart tot, dass man sich letztlich dank einer großen Leistungssteigerung ab der zwanzigsten Minute mit einem 14:33 Auswärtserfolg vom Spielfeld und den zahlreich mitgereisten Zähringer Fans verabschieden konnte.

Wie man so schön sagt: Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr gewinnt Meisterschaften. Womöglich zieht das Team seine herausragende Motivation zur Abwehr jedoch auch aus dem Lieblingsspruch der Individualtrainerlegende Till: “Unter 25 gibts ne Kiste.” Was letzlich alle Handballerherzen höherschlagen lässt. Und auch wenn die Saison noch jung ist, darf die ebenso junge Zähringer Mannschaft aufgrund der perfekten Bilanz von 6 Siegen aus 6 Spielen und +70 Tordifferenz schonmal träumerisch auf eine Spitzenplatzierung schielen… Die nächsten zwei Punkte gibt es auf jeden Fall nächsten Samstag am 09.11 um 20h in der heimischen Jahnhalle zu holen, wenn es gegen die zweitplatzierte HSG Dreiland geht. Es verspricht ein tolles Duell zu werden, bei dem wir wieder auf die großartige Unterstützung der einmaligen Zähringer Fans bauen.

Herren 3: Zähringen von unten ODER Wer holt uns aus dem Keller?

Wäre die Alemannia ein Haus, sie wäre eine tolle Villa. Mit den erfolgreichen Damen-, Herren- und Jugendmannschaften, die das Erd-, Ober- und Dachgeschoss bilden. Alles glänzt, alles neu. Jeder will hier zurzeit einziehen.
Aber da ist noch der Keller. Da wo keiner runtergeht, weil man als Kind vielleicht mal Gruselfilme gesehen hat. Selbst zum Bierholen geht man lieber ins Cheers.
In diesem Keller haben sich derzeit die Herren 3 verlaufen. Beziehungsweise sie sind da runter geraten. Oder wurden runter geschubst. Insbesondere von den jüngsten drei Gegnern: Ringsheim, SG Freiburg und Grenzach. Drei harte Niederlagen in Folge, gegen Teams, die alle besser waren. Punkt. Wann gab es das zuletzt bei der einst so stolzen Gallionsfigur dieses Vereins?
Aber noch ist nicht ganz Gallien besiegt. Ein paar unbeugsame Krieger – oder nennen wir sie vielleicht eher harmlose Studenten und Familienväter – wollen es noch mal wissen. Die Frage „Sind wir bezirksligatauglich?“ (tolles Wort übrigens, falls mal jemand Glücksrad spielen mag) soll in den kommenden Wochen wieder mit „JA!“ beantwortet werden.
Um aber noch einmal zum Haus zurückzukehren: Ein Immobilienmakler würde dem Zähringer Keller „tolles Potential“ bescheinigen und ihn als „Traum für Heimwerker“ anpreisen. Ein paar Heimwerker sind schon da. Und es gibt viel zu tun. Wir brauchen in den kommenden Wochen jeden Mann, um aus dem Untergeschoss wieder eine „Bel Etage“ oder zumindest einen anständigen Partyraum zu machen. Wer sich also zum Bastler berufen fühlt, mag gerne am Dienstagabend um 20.30 in die Jahnhalle kommen. Da wird schonmal der Werkzeugkasten auf Vordermann gebracht.

Die Jahnhölle wird zur Festung (Herren II)

Der vergangenen Samstagnachmittag bzw. -abend stand ganz im Zeichen des Zähringer Handballs, ein Heimspieltag mit drei Spielen der aktiven Mannschaften hintereinander stand in der im Freiburger Norden verorteten Heimspielstätte der Alemannia, der Jahnhalle, an.

Den Auftakt zu einer etwas ungewohnten Uhrzeit um 16 Uhr machte die zweite Garde der Herren, es ging gegen die TSV March, den absoluten Erzrivalen der vergangenen Jahre. In den letzten Saisons waren diese Duelle immer die spektakulärsten und umkämpftesten, auch wenn die Mannschaftsstruktur der Marcher, im Gegensatz zu der der Zähringer, doch starke Änderungen durchlaufen hatte, freute man sich allein schon aufgrund des Namens/Klangs auf dieses Spiel.

Die Mannschaft um Trainer Ebse Schnepf war mehr als nach Maß in die Saison gestartet, die Marcher eher durchwachsen mit einem Sieg aus drei Spielen, dementsprechend klar war die Favoritenrolle im Vorhinein verteilt. Verzichten mussten die Hausherren allerdings auf Matthias „Matze“ Bär, eine der tragenden Säulen und Garant für hohe Dynamik in der Offensive der Alemannen, zudem schreiben Derbys bekanntlich ihre eigenen Geschichten, daher gab es absolut keinen Grund den Gegner zu unterschätzen.
Die eingespielte Mannschaft um Kapitän Sascha Winkler legte dann auch hochkonzentriert los, über ein 4:2 nach gut zehn Minuten stand es nach gut zwanzig Minuten 9:3. Wie der Sppielstand schon erkennen lies wurde das Spiel von den Abwehrreihen beider Teams geprägt, man muss allerdings auch dazu sagen, dass die Abschlussqualität der Zähringer an diesem Tag absolut unterirdisch war. Eine Fehlwurfquote von gut 42% (24/57) am Ende Spiels spricht Bände. In die Pause ging es dann beim Stand von 13:9 nachdem die Gäste sich am Ende des ersten Durchganges wieder ein wenig herankämpfen konnten.
Der Halbzeitstand war dann angesichts der recht eindeutigen Verhältnisse auf dem Feld doch etwas übersichtlich, Marschroute für Halbzeit zwei war klar, nochmal konzentrieren und den Sack zumachen, bevor sich das Spiel zu einer zähen Hängepartie entwickeln konnte. Das klappte leider nicht so gut wie erhofft und die Marcher hielten bis zur Mitte des zweiten Durchgangs den Abstand zu den Alemannen (20:15; 43. Min.). Richtig zurück in die Partie kämpfen gelang den Gästen allerdings auch nicht wirklich, zumal deren Offensive mehr oder weniger aus den Freidrich-Brüdern (14 von 19 Toren der March erzielt) und vielen Einzelaktionen bestand. Trotz absolut aufholbarem Rückstand hatte man nie das Gefühl, dass die Partie für die Hausherren ernsthaft in Gefahr schwebte, zum Ende der Partie konnte man das dann auch immer deutlicher erkennen und die Zähringer zogen Tor um Tor davon.

Am Ende stand so ein, auch in der Höhe, absolut verdienter 33:19 Sieg zu Buche, angesichts der Abschlussqoute der Heimmannschaft hätte dieser auch durchaus noch höher ausfallen können. Der Auftakt in den Heimspielabend war damit auch mehr als geglückt, am nächsten Wochenende hat die zweite Garde spielfrei ehe es am Sonntagabend den 10.11. um 18 Uhr zu ganz unangenehmer Anwurfzeit auswärts gegen den SG Schopfheim/Karsau geht.
Vielen Dank an alle, die auch schon nachmittags den Weg in die Halle gefunden haben und die Mannschaft tatkräftig unterstützt haben.

Johannes Hehn

B-Jugend gewinnt Rückspiel gegen Teningen

Am Sonntag den 27. Oktober hatten wir nach langem Warten das nächste Heimspiel gegen die SG Köndringen/Teningen. Nach dem Hinspiel in Teningen wussten wir, dass es keine leichte Aufgabe werden würde, beide Punkte in der Jahnhalle zu behalten.

Wir starteten sehr gut ins Spiel mit erfolgreichen Angriffssequenzen sowie einem gut aufgelegtem Anton im Tor, der direkt zu Beginn des Spiels viele Bälle der Teninger wegnahm. So konnten wir uns nach 8 gespielten Minuten auf 5 Tore absetzen und Teningen war dazu gezwungen, sehr früh im Spiel die erste Auszeit zu nehmen. Doch auch die Auszeit half den Teningern nicht weiter, was dazu führte, dass es beim Spielstand von 18:10 in die Pause ging. Nach der Pause kamen wir unkonzentrierter zurück, sodass Teningen nach 40 gespielten Minuten auf den alten Abstand von 5 Toren verkürzte. Dies lag vorallem an unserer Wurfquote, die deutlich schlechter war als die der ersten Hälfte. Schlussendlich hatte Teningen nichts mehr am Endergebnis auszusetzen und das Spiel endete mit einem 29:25.

Nun heißt es den vollen Fokus auf das Topspiel gegen die SG Waldkirch/Denzlingen zu legen, die bisher mit 8:0 Punkten auf dem zweiten Platz liegt. Beginn ist am Samstag den 9.11. um 16:15 Uhr in der Jahnhalle. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung!

Herren I: Siegeszug hält an

Die Herren 1 des TSV Alemannia Freiburg Zähringen scheinen derzeit nur ein Gas zu kennen – Vollgas – und nur in eine Richtung zu gehen: voran! Diese Tatsache stellten sie auch beim letzten Heimspiel in der Jahnhölle am Samstagabend gegen den bisher überzeugend aufspielenden Gegner des TuS Steißlingen 2 unter Beweis. Bis auf den kurzfristig erkrankten Youngster Finn Meermann waren alle Zähringer einsatzbereit und auch Julian Rottmair, nun auch spielberechtigt, gab sein Debüt im Dress des TSV.


Somit rein ins Spiel und ab auf die Platte: Trotz ausführlichen Videostudiums und klarer Vorgaben wurde die Zähringer Defensive zu Beginn des Spiels vom Steißlinger Angriffsduo Rihm/Euchner kalt erwischt. Die Zuschauer in der Zähringer Jahnhalle sahen einen klassischen Fehlstart, die Folge war nach intensiven Anfangsminuten ein 2:5-Rückstand aus Zähringer Sicht. Nach Moritz Bretz’ Kontertor zum 3:5 schien ein Ruck durch die Zähringer Mannschaft zu gehen, einem weiteren Treffer von Rückraumspieler Patrick Euchner zum 3:6 folgte eine bärenstarke Defensiv-Phase des Heimteams und ein beispielloser 6:0-Lauf, der die 9:6 Führung für die Alemannia bedeutete. Das Heimteam zeigte sich entschlossener und bissiger in den Zweikämpfen, eroberte Ball um Ball und veredelte die fleißige Defensivarbeit der Steißlinger mittels Durchbrüchen und starken Würfen aus der zweiten Reihe. In seinem ersten Timeout gab Coach Max Wachter seinem Team weitere Anweisungen für die Offensive, wodurch die Führung sukzessive ausgebaut und der letzte Angriff vor der Halbzeit von General Kantar sowohl eingeleitet als auch sicher abgeschlossen werden konnte. Punktlandung.


In der zweiten Halbzeit wollte das Zähringer Team weder Fans noch Gegner daran glauben lassen, dass für die Gäste vom Bodensee in der Jahnhölle an diesem Abend etwas zu holen sei. Insbesondere Goalgetter Felix Bühler schien sich das ganz oben auf die Fahne geschrieben zu haben. Der Zähringer Rückraumshooter jagte in der zweiten Halbzeit Ball um Ball ins Kreuzeck der Steißlinger, dass es nur so krachte. Euphorisiert von dieser regelrechten Machtdemonstration zeigten alle Zähringer Akteure im zweiten Durchgang starke Leistungen, und trugen dadurch zum 35:27-Heimerfolg bei. Emotional dabei war das Debüt-Tor unseres Rückraumspielers Julian Rottmair, der sich mittels eines 7-Meter-Treffers der ganz frechen Art und Weise (durch die Beine des gegnerischen Keepers) in die Torschützenliste eintragen konnte. Außerdem beachtlich war, wie gleich mehrere Schützen beim Stand von 29:20 durch teilweise desaströse Fehlwürfe strategisch das heilige dreißigste Tor verweigerten; wie gewohnt musste Felix Bühler die Dreistigkeiten ausbaden, und mit seinem Treffer vom Punkt holte er sich die gefühlt 24. Kiste der Saison ab (danke Bühli!).


Unterm Strich zeigte die Alemannia, ausgenommen der Anfangsphase, erneut eine souveräne Leistung und grüßt damit mit 10:0 Punkten weiterhin von der Tabellenspitze der Landesliga Süd. Nächsten Samstag, 02.11., 20 Uhr, sollen beim Auswärtsspiel beim Achtplatzierten der HG Müllheim/Neuenburg die nächsten 2 Punkte folgen – eine Mission, die ob der herausragenden Form der Zähringer nicht undenkbar scheint.

D1 (Jugend): Zweiter Heimsieg

Am Samstag, den 26.10., traf die D1-Jugend der TSV Alemannia Zähringen in ihrem zweiten Heimspiel auf den TV Todtnau. Trotz erheblichen Spielermangels konnten die Zähringer auf Basis der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang ihren zweiten Heimsieg einfahren. Nun steht die Mannschaft mit 4:4 Punkten auf Rang drei der Tabelle.

In Halbzeit eins konnte sich keine der beiden Mannschaft absetzen. Das Spiel verlief auf Augenhöhe. Nur vereinzelt kam es zu Torwartparaden oder Ballgewinnen. Gegen Ende des ersten Durchgangs dann gelang es den Zähringern erstmals mit drei Toren in Führung zu gehen, doch die Gäste trafen doppelt und es ging mit dem 12:11-Halbzeitstand in in die Pause.

Der Beginn der zweiten Halbzeit ähnelte dem ersten Durchgang. Bis zur 26. Minute kam es auf beiden Seiten abwechselnd zu Torerfolgen. Schließlich fanden die Jungs aus dem Freiburger Nordern mehr Zugriff in der Abwehr, wodurch Todtnau nur noch vereinzelnd zu Torabschlüssen kam, die nun auch vermehrt vom Zähringer Torhüter pariert werden konnten. Bis zum Schluss konnten sich die Zähringer einen 9-Tore-Vorsprung erarbeiten. Beim Stand von 28:19 war Schluss in der JahnHölle.

Das nächste Spiel der D1 findet am Samstag, 09.11.24, wieder in der heimischen Jahnhalle statt. Zu Gast ist die vermeintlich stärkste Mannschaft der Liga, die SG Lörrach/Brombach, die in der Bezirksoberliga Süd bislang noch kein Spiel verloren hat und demnach verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht. Über lautstarke Unterstützung würde sich die D1 sehr freuen, um zuhause in der JahnHölle weiterhin ungeschlagen zu bleiben.

mC-Jugend: Tabellenführung verteidigt

Bereits eine Woche nach dem Auswärtsspiel spielte die C-Jugend der Alemannia am Sonntag, den 27.10., das Rückspiel gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim in der heimischen Jahnhalle. Nach vier Siegen aus vier Spielen war das Ziel für die Begegnung klar: Die Tabellenführung sollte verteidigt werden. Nach dem hitzigen und phasenweise knappen Spiel in der Vorwoche wurde die Mannschaft von den Trainern darauf eingestellt, dieses Mal auch mental präsent zu sein.
Von Beginn an setzte die Mannschaft die Vorgabe hervorragend um. In der Abwehr präsentierte man sich souverän. Im Angriff gelang es durch hohes Balltempo und Tiefe im 1:1 in so gut wie jedem Angriff klare Torchancen generieren. So wurde den Gästen aus Kenzingen/Herbolzheim von Anfang an demonstriert, dass in der Jahnhalle an diesem Tag nichts zu holen sein würde, und die Alemannen gingen mit einer deutlichen 17:7-Führung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit gelang es der Mannschaft, nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte anzuschließen. Die Konsequenz der insgesamt starken Mannschaftsleistung war ein 32:17-Heimsieg. Lediglich kleine Unkonzentriertheiten seitens der Heimmannschaft und die Großzügigkeit des Schiedsrichters verhinderten ein noch deutlicheres Ergebnis.
Nach fünf absolvierten Spielen steht die C-Jugend des TSV nun also mit 10:0 Punkten an der Spitze der Südbadenliga Süd. Nach dem kommenden, spielfreien WE folgt dann am Sonntag, den 10.11., um 14:30 das Spitzenspiel gegen den momentanen Tabellenzweiten der HSG Dreilang in der Jahnhalle. Die Mannschaft freut sich über zahlreiches Erscheinen und lautstarke Unterstützung der Fans!