Herren 1: Dem Tabellenschlusslicht eine klare Abreibung verpasst

Der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen lässt im Auswärtsspiel gegen die SG Scutro nichts anbrennen und feiert einen ebenso deutlichen wie verdienten 18:41 Auswärtssieg, was gleichzeitig den 10. Sieg in Folge bedeutet. Dank einer geschlossenen Teamleistung, bei der sich nahezu jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte, entwickelte sich das Spiel gegen den Tabellenletzten der Verbandsliga schnell zu einer klaren Sache. Herausragender Akteur auf Freiburger Seite war einmal mehr Rechtsaußen Ruben Wolfarth, der erneut auf 12 Treffer kam und mit einer starken Wurfquote überzeugte. In Abwesenheit des verletzten Torhüters Arne Palder zeichneten sich des Weiteren Fabio Remensperger und John Hötger im Zähringer Tor mit hervorragenden Fangquoten aus.

Die Rollen waren vor dem Spiel klar verteilt, und dementsprechend legte die Alemannia auch los. Dank einer starken Defensivleistung mit zahlreichen Ballgewinnen ging es druckvoll und offensichtlich zu schnell für die Heimmannschaft in Richtung gegnerisches Tor. So setzte man sich über ein 3:8 sogar auf 3:13 nach 13 gespielten Minuten ab. Die Alemannia spielte einen schnellen Ball und ließ den Ball auch in aufgebauten Angriffen gut laufen, sodass immer wieder klare Torchancen auf allen Positionen herausgespielt werden konnten. Nach der hohen Führung zu Beginn agierte das Freiburger Team Mitte der ersten Hälfte etwas nachlässiger, doch Fabio Remensperger im Tor machte die Fehler seiner Vorderleute durch tolle Paraden wieder wett. So ging es mit 9:21 in die Kabinen, die Messe war also zur Halbzeit eigentlich schon gelesen.

Das Credo für Halbzeit Nummer zwei war, die Spannung und Konzentration hochzuhalten und weiter aggressiv in der Deckung zu Werke zu gehen, um weder das Heimteam nochmal ins Spiel einzuladen noch die eigene gute Leistung aus der ersten Halbzeit zu schmälern. Dies gelang der Alemannia sehr gut, Scutro wurde es weiter schwer gemacht, effektiv vor das Zähringer Tor zu gelangen. Und wenn, dann war John Hötger – mittlerweile eingewechselt – im Tor zur Stelle. So entwickelte sich ein Ebenbild der ersten Hälfte samt zahlreicher erfolgreicher Abwehraktionen und schneller Gegenstöße. Wer rechnen kann merkt, dass ein 9:21 in der ersten Hälfte sowie ein 9:20 in der zweiten Hälfte somit insgesamt zu einem ungefährdeten 18:41 Auswärtssieg führten und die nächsten zwei wichtigen Punkte auf dem eigenen Konto verbucht werden konnten.

Nächste Woche steht ein wichtiges Spiel auf dem Programm: Um 20 Uhr am Samstag zu Hause in der Jahnhalle geht es gegen den Dauerlokalrivalen der SG Köndringen/Teningen 2 um den Prestige-Sieg. Das letzte Aufeinandertreffen im Viertelfinale des Verbandspokals entschied die Alemannia klar für sich, doch vor der gewieften und talentierten SG-Truppe muss man dennoch immer auf der Hut sein. Ein heißer Tanz ist vorprogrammiert, und wir freuen uns, wenn viele Fans daran teilnehmen!