Die TSV Alemannia Freiburg-Zähringen reitet weiter die Erfolgswelle und gibt sich auch beim nächsten Heimsieg gegen die SG Muggensturm/Kippenheim keine Blöße. Am Ende steht ein völlig verdienter 41:31 Heimsieg zu Buche. Beide Mannschaften fackelten – im Gegensatz zur Defensivschlacht im Hinspiel, welches ebenso die Alemannia mit 22:26 für sich entscheiden konnte – ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Garanten für den Sieg waren eine herausragende Wurfquote des gesamten Teams sowie ein erneut glänzend aufgelegter Ruben Wolfarth, der mit 12 Treffern bei 100% Trefferquote ein Weltklassespiel ablieferte.
Die Marschroute des TSV zurzeit ist klar: Zu Beginn des Spiels so viel Druck durch schnelles Tempospiel entfachen, dass schon früh ein Vorsprung herausgearbeitet werden kann. Dieser Plan ging ein weiteres Mal hervorragend auf. Matze Behr und Felix Bühler rissen das Heft des Handels in der Offensive an sich und gleichzeitig große Lücken in die gegnerische Abwehr, sodass immer wieder freie Wurfchancen entstanden und auch effektiv genutzt wurden. Die SG aus Muggensturm hielt allen voran in Person von Rückraumakteur Marvin Charles dagegen, der mit Hilfe seiner einmaligen Spritzigkeit zu freien Würfen kam oder seine Mitspieler klug in Szene setzte. Trotzdem war die drückende Überlegenheit der Alemannia spürbar. Die Freiburger Abwehrreihe ackerte beständig und belohnte sich in Verbindung mit Torhüter Arne Palder durch zahlreiche Ballgewinne. Herausragend war der 6:0 Lauf zwischen der 13. Und 20. Spielminute, der das Ergebnis von 10:7 auf 16:7 hochkatapultierte und früh für klare Verhältnisse sorgte. Immer wieder erschienen Ruben Wolfarth, sein Pendant Moritz Bretz sowie Felix Bühler auf der Torschützenliste. Der TSV spielte somit in Summe eine nahezu perfekte erste Halbzeit und ging mit einem komfortablen 23:13 in die Kabinen.
In Hälfte zwei konnte die Alemannia dank der herausragenden Leistung zuvor etwas das Gas vom Pedal nehmen und die Führung verwalten. Die SG Muggensturm/Kuppenheim konnte aufgrund von etwas mehr Fehlern, die sich ins Zähringer Spiel schlichen, zwar verkürzen, kam aber nie auf mehr als sieben Tore heran und biss sich letztendlich die Zähne an der Zähringer Abwehr aus. Die Alemannia nutzte dies, um vermehrt zu wechseln und den angeschlagenen Spielern Pausen zu verschaffen. Dies tat der Qualität auf dem Spielfeld keinen Abbruch, alle Akteure trugen dank einer starken Leistung zu einem überzeugenden Heimsieg bei, der mit 41:31 besiegelt wurde.
Nächste Woche steht die Zähringer Mannschaft vor einer sehr schwierigen Aufgabe, wenn es Sonntagabend auswärts zum TuS Helmlingen geht. Der TuS konnte das Hinspiel in der Jahnhalle knapp für sich entscheiden und gehört zurecht zum erweiterten Spitzenteamkreis der Liga auf Rang 6. Wenn es der Alemannia gelingt, die starke Form der letzten Spiele beizubehalten, werden aber auch hier zwei Punkte absolut im Bereich des Möglichen sein.