Damen 1: Mit zwei Siegen im Gepäck in die Fastnachtspause

Die Damen 1 holen sich die nächsten beiden Punkte der regulären Saison, buchen eine Woche später souverän das Ticket für das diesjährige Pokal-Final Four und können sich guten Gewissens in die Fastnachtspause verabschieden, bevor es am Samstag, den 21.02. (16:00, Jahnhalle), gegen die HSG Willstätt/Hanauerland weitergeht.

Den 21:18-Heimsieg gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier/Zunsweier (31.01.) betitelte das Trainergespann Lebrecht/Joseph im Nachgang als „harten, dreckigen Arbeitssieg“. Wieder einmal glänzte die Alemannia im Kollektiv weniger in der Offensive, präsentierte sich defensiv aber gewohnt konsequent und willensstark. Dass die Zähringerinnen in der ersten Hälfte beim 5:8 in der 17. Minute zwischenzeitlich mit drei Toren zurücklagen, brachte das Team nicht aus der Ruhe. Gegen quirlige ElgOhlZ, die insgesamt lange Angriffe spielten, immer wieder das Foul suchten, um dann, häufig nach Doppelpasssequenzen, jede noch so kleine Lücke in der Zähringer Abwehr auszumachen und zu nutzen versuchten, behielt Zähringen die Nerven. Auch das Auflösen auf zwei Kreisspielerinnen vermochte nichts daran zu ändern: Mit starkem Mittelblock und überragender Defensive von Svenja Friedlin, Lisa Arnold und Anna Hofmann auf den Halbpositionen bewies Zähringen Geduld, verteidigte bis zum Ende und erkämpfte sich mit dem 10:9 einen knappen Vorsprung zur Halbzeit. Nach Wiederanpfiff blieb das Spiel bis kurz vor Schluss ausgeglichen, Zähringen lag immer wieder mit zwei Treffern vorne (15:13, 40. Minute; 17:15, 15. Minute; 18:16, 53. Minute), konnte sich aber bis zur 58. Minute nicht entscheidend absetzen. Dann zahlte sich der lange Atem der Zähringerinnen aus: In den letzten zweieinhalb Minuten erzielten Jana Knupfer, eine an diesem Abend besonders abschlussstarke Hannah Schraivogel und Lisa Arnold drei Treffer und besiegelten damit den 21:18-Sieg in einem insgesamt torarmen Rückspiel gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier/Zunsweier. Zähringen hält damit weiter den Anschluss an die Tabellenspitze der diesjährigen Landesliga Staffel 6.

Eine Woche später empfing die Alemannia mit den Regio-Hummeln aus Bad Säckingen einen Bezirksligisten zum Spiel um den Einzug ins Pokal-Final Four im Mai. Trotz des dezimierten Kaders (der Alemannia standen nur 9 Feldspielerinnen zur Verfügung) war die Mission klar: Mit aller Ernsthaftigkeit den Platz im Final Four sichern. Gesagt, getan: Ab Spielminute 5 ließ die Alemannia den Gegnerinnen keine Chance. Die Zähringer Defensive machte den Hummeln ein Durchkommen so gut wie unmöglich, fand der Ball doch den Weg aufs Tor, scheiterten die Gegnerinnen immer wieder an einer bestens aufgelegten Lucija Tomic im Tor der Zähringerinnen. In Topform präsentierten sich auch Svenja Friedlin (insgesamt 7 Treffer) und Lisa Arnold (insgesamt 12 Treffer), die auf den Halbpositionen gewohnt stark verteidigten und unzählige Ballgewinne, und daraus Gegenstoßtore, generierten; Schnelligkeit, 1:1-Stärke und Konsequenz im Abschluss bewiesen außerdem Hannah Schraivogel (9 Treffer) und Jule Büssing (10 Tore), die mit scheinbarer Leichtigkeit jeweils stark performten und keinen Zweifel daran ließen, wer an diesem Abend siegreich von den Platte gehen würde. Am Ende steht ein mehr als deutlicher 48:12-Sieg (Wir für dich, Mio! <3) für die Zähringerinnen, der, auch in dieser Höhe, nicht unverdient war und dem Team von Trainergespann Lebrecht/Joseph Selbstvertrauen gibt für den Rest der Rückrunde. Nach Ende der regulären Landesliga-Saison heißt es also, wie im letzten Jahr: Mission Pokalfinale!