Herren 1: Alemannia bezwingt auch Tabellennachbarn deutlich

Dem 40:26 Statement-Sieg gegen die SG Ohlsbach/Elgersweiher ließ die Alemannia eine weitere starke Vorstellung gegen den TV Sandweiher 2 folgen. Den Tabellennachbarn bezwang das Freiburger Team nach ausgeglichenem Beginn und einer beachtlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte letztlich mit 26:36 und bestärkt damit den Eindruck als das Team der Stunde in der Verbandsliga.

Das Spiel begann enorm schnell und intensiv, beide Teams schenkten sich nichts und fanden jeweils gute Lösungen gegen die gegnerische, offensive Abwehrform. Der TVS versuchte immer wieder mit zwei Kreisläufern die 3-2-1 Deckung der Freiburger auszuhebeln, worauf der TSV allerdings nach einer ordentlichen Trainingswoche gut eingestellt war. Die Alemannia versuchte es gegen die 5-1 Deckung der Baden-Badener mit einem ähnlichen Rezept, allerdings mit etwas mehr Druck von den Halben, um gefährliche Situationen zu initiieren. Beide Teams zeigten sich auf einem ähnlichen Niveau und auch das Torhüterduell war mit spektakulären Paraden auf beiden Seiten ausgeglichen. So entwickelte sich von Beginn an ein Kopf an Kopf Rennen. Moritz Bretz, der in der Abwehr unermüdlich alles wegarbeitete, was auf ihn zukam, erzielte dank eines Tempogegenstoßtreffers die erste Zwei-Tore-Führung für die Alemannia beim 9:11 in der 20. Spielminute. Die Alemannia nahm eine Auszeit, um die Taktik etwas zu verändern und sich mit klarem Fokus neu einzustellen. Der in dieser Phase starke Linksaußen Linus Herzog erhöhte doppelt für die Alemannia, während die Defensive sich in Kombination mit Torhüter Arne Palder immer besser auf die Angriffe des TVS einstellte. So gelang es durch einen starken Endspurt kurz vor Ende der ersten Halbzeit die Führung sogar auf vier Tore zu erhöhen.

Die zweite Halbzeit begann das Team von Coach Leif Harting in Unterzahl, verteidigte jedoch erneut herausragend und gewann den Ball, sodass Matze Behr im Angriff den nächsten Treffer erzielen konnte. Die Alemannia bekam in der Abwehr immer mehr den Ball zu fassen und spielte im Angriff ganz klare Sachen herunter, sodass freie Wurfchancen zu Stande kamen und auch genutzt wurden. Auch eine kurze Schwächephase, in der es im Angriff drei bis vier Mal etwas stockte, brachte den TVS dank der starken Abwehrleistung nicht wieder näher heran. Dem Heimteam schwanden dann zunehmend die Kräfte und die Konzentration, während der Alemannia-Zug unaufhaltsam weiterfuhr und den nächsten hohen Sieg eintütete.

Durch die starken Leistungen in den vergangenen Spielen hat sich die Alemannia so langsam an die Spitzenmannschaften herangepirscht und sich von den Abstiegsrängen distanziert, ist jedoch aufgrund der extrem knappen Tabellensituation noch lange nicht in sicheren Gewässern unterwegs. Für die nächsten Spiele gilt es nun, die grandiose Form zu halten und weitere Punkte einzufahren.