Am Sonntagabend empfing die zweite Mannschaft des TSV Alemannia Freiburg‑Zähringen 2 den SV Zunsweier in der Freiburger Jahnhalle. In einem insgesamt sehr abwehrbetonten Spiel mussten sich die Zähringer am Ende mit 19:24 geschlagen geben.
Herren 2: Zunsweier in Abwehrschlacht unterlegen
Die Partie war von Beginn an von intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten geprägt. Zunsweier erwischte den etwas besseren Start, während sich der TSV im Angriff zunächst schwertat. Trotz einer stabilen Abwehr verhinderten zu viele technische Fehler und vergebene Chancen, dass Zähringen früh Kontrolle über das Spiel bekam. Eine solide Torhüterleistung hielt die Gastgeber in dieser Phase im Spiel, offensiv blieb die Fehlerquote jedoch zu hoch.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit änderte sich daran wenig. Zähringen verteidigte weiterhin auf hohem Niveau, konnte aus Ballgewinnen jedoch zu selten Kapital schlagen. So ging es mit einem Rückstand in die Pause, der angesichts des Spielverlaufs durchaus enger hätte ausfallen können.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Zähringer Abwehr stand weiterhin sehr kompakt und ließ nur wenige klare Abschlüsse zu – insbesondere in der zweiten Halbzeit präsentierte sich die Defensive nochmals deutlich stabiler. Dennoch gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Immer wieder verhinderten technische Fehler und vergebene Würfe, dass der TSV näher herankam. Um die 50. Minute bot sich kurzzeitig die Möglichkeit, den Abstand auf drei Tore zu verkleinern, doch auch hier fehlte die nötige Konsequenz im Abschluss.
Zunsweier spielte die Begegnung in der Schlussphase routiniert herunter und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Unterm Strich steht eine Niederlage, die weniger auf die Defensivleistung zurückzuführen ist, sondern vor allem auf die hohe Fehlerzahl im Angriff – insgesamt schlicht zu viel, um ein Spiel auf diesem Niveau für sich zu entscheiden.
Bereits am kommenden Samstag, den 7. Februar (20:00 Uhr), steht für den TSV die nächste Aufgabe an. Dann geht es auswärts bei der HSG Nonnenweier/Ottenheim darum, die gute Abwehrleistung erneut auf die Platte zu bringen und im Angriff wieder effizienter zu agieren.