| 05.02.2012,
Landesliga Süd Herren |
| TV
Brombach - Alem. Zähringen |
29:27
(15:14) |
Katastrophale
Leistung
von Johannes Brokhausen
Am vergangenen Wochenende traten wir zum nächsten wichtigen
Spiel beim Tabellenvorletzten, dem TV Brombach, an. Die Zielvorgabe
war klar: Zwei Punkte mussten
her, ein Sieg war also Pflicht. Den Auftrieb aus den Partien
gegen Singen und Ringsheim wollten wir mit in die Partie nehmen
und
ein schnelles Angriffsspiel aufziehen. Doch gerade dies gelang
uns, im Gegensatz zu den Brombachern, nicht. Doch dazu gleich.
Weiterhin mit stark lädiertem Knie saß Alexis mit auf der Bank.
David fehlte zudem ebenso wie Bene, ansonsten konnten wir vollzählig
antreten. Auch Dominic Ruh setzte sich erneut mit auf die Bank.
Von
Beginn an war die Partie dann ausgeglichen und wenn jemand von
einem Selbstläufer ausgegangen sein sollte, so merkte er
schnell, dass dem heute nicht so sein würde. Über 4:4 konnte
Brombach auf 10:8 vorlegen. Dann gelangen uns jedoch drei Treffer
in Folge und wir konnten etwas Oberwasser gewinnen. Die Partie
in den Griff bekamen wir ungeachtet dessen allerdings nicht.
Bis zur Halbzeit führten zahlreiche Fehler und daraus resultierende
schnelle Gegenstöße zu einer 15:14-Pausenführung
der Gastgeber.
Hauptkritikpunkte waren natürlich die vielen technischen Fehler, vor allem aber
die Wurfeffizienz. Eine unglaublich hohe Zahl an Fehlversuchen stand bereits
jetzt bei uns zu Buche. Diese hätte allein aus Halbzeit eins fast für zwei Spiele
gereicht.
Die Marschrichtung für die zweite Halbzeit war jedenfalls klar: Konzentriertes,
schnelles Spiel, keine leichten Anspiele an den Kreis zulassen, und vor allem
keine halbherzigen Chancen suchen. Über 20:18 war die Partie dann beim 21:21
erneut auf der Kippe. Wir hatten in dieser kurzen Phase konsequent durchgespielt,
bis sich die Lücke ergab und hätten eigentlich merken müssen, dass wir nur so
zum Erfolg kommen können. Als Brombach dann aber innerhalb von zwei Minuten durch
drei Gegenstöße zum Erfolg kommen konnten, uns somit einfach überrannten, war
das Maß voll und wir nahmen unsere Auszeit. Doch eine Reaktion blieb aus und
Brombach erhöhte auf 27:22. Es herrschte nun eine unglaubliche Hektik in unserem
Spiel, die Fehlwürfe wurden dadurch mehr und mehr. Wir konnten zwar noch einmal
auf zwei Treffer verkürzen, doch mehr ergab sich nicht mehr. Mit einer 29:27-Niederlage
mussten wir die Heimreise antreten.
Das Genick brach uns die fehlende Aufmerksamkeit.
Allein ca. zehn Fehlwürfe gingen dabei auf mein Konto, sechs
davon allein in Halbzeit eins. Dies steckte wohl den einen oder anderen Spieler
auch an, jedenfalls standen am Ende 20 bis 30 Fehlwürfe für uns zu Buche, die
Hälfte
davon freistehend vor dem Tor. Mit einer solchen Leistung ist ein Sieg nicht
zu realisieren. Doch nutzt es wiederum jetzt auch nichts, sich an der Partie
herunterzuziehen. Denn was dies bewirkt, haben wir in der Hinrunde nach unserer ähnlich
schlechten Leistung in Ringsheim auch gemerkt.
Wir müssen den Blick jedenfalls nach vorne richten und bei unserem Heimspiel
gegen den ESV Weil wieder gefasst und geschlossen als Kollektiv auftreten. Ein
Sieg wäre in diesem Vier-Punkte-Spiel enorm wichtig, so dass wir alles daran
setzten werden, dieses Ziel zu verwirklichen.
Torschützen: Ruh 6/4, Greven 5, Fabien Stoeffler 4, Nico
Stoeffler 3, Tsoulfas 3/1, Werner 2, Philipp Vogt 2, Brokhausen
1, Felix Vogt 1.
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| 28.01.2012, Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - TuS Ringsheim |
30:24 (17:12) |
Gelungener Rückrundenstart
von Gideon Goerdt
Nach dem über weite Strecken ordentlichen Auftritt gegen Singen ging es an diesem Wochenende gegen Ringsheim. Aufgrund der
Tabellensituation ein durchaus richtungsweisendes 4-Punkte Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Außerdem galt es eine
schmerzliche Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen.
Mit einem, durch die Ausfälle von Johannes, David und Chris vor allem im Rückraum dünn besetzten Kader gingen wir in das
Spiel. In dieser Situation umso erfreulicher war, dass Alexis nach längerer Verletzungspause endlich sein Comeback im Zähringer
Trikot feiern konnte. Wir starteten gut in das Spiel und konnten uns früh mit 3:1 absetzen. Allerdings agierten wir gegen
die quirligen Ringsheimer Spieler mehrmals zu passiv in der Abwehr, so dass sich über die Spielstände 4:3, 5:5 und 7:6 ein
offenes Spiel entwickelte. In der Folgezeit konnten wir uns dann eine 11:7-Führung erspielen. In dieser Phase stand unsere
Abwehr deutlich besser als in den Anfangsminuten und allen voran Fabien bestrafte jeden Fehler unseres Gegners per Tempogegenstoß
oder mithilfe der Zweiten Welle. Diesen Vorsprung konnten wir dann beim Stand von 17:12 mit in die Halbzeitpause nehmen.
Wir nahmen uns vor weiter so konsequent zu sein und die Ringsheimer nicht nochmal ins Spiel kommen zu lassen. Dies funktionierte
aber nur in den Anfangsminuten in denen wir unseren Vorsprung verteidigen konnten. Mitte der zweiten Halbzeit nahmen wir
uns eine kurze Auszeit, nutzten unsere Chancen nicht und waren immer wieder einen Schritt langsamer als unser Gegner, so
dass Ringsheim von 22:16 auf 23:20 verkürzen konnte. Endlich stemmten wir uns aber mit aller Kraft gegen den Spielverlauf
und konnten angeführt von Alexis, dem der einzige Rückraumtreffer des Abends gelang, sechs Tore in Folge erzielen und einen
beruhigenden Vorsprung wieder herstellen. Auch unseren Torhütern gelang es sich in dieser Phase auszuzeichnen und Ringsheim
konnte an diesem Abend nur vier seiner neun Siebenmeter an ihnen vorbeibringen. Die letzten Minuten des Spiels verliefen
eher unspektakulär und wir konnten einen souveränen 30:24-Sieg einfahren und damit auch an Ringsheim in der Tabelle vorbeiziehen.
Wir werden nun alles daran setzen diese ansprechende Leistung auch am nächsten Wochenende in Brombach abzurufen um den nächsten
Erfolg feiern zu können.
Torschützen: Fabien Stoeffler 10, Tsoulfas 6/5, Nico Stoeffler 5, Philipp Vogt 4/1, Winkler 2, Greven 2, Werner 1.
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| 21.01.2012, Landesliga Süd Herren |
| DJK Singen - Alem. Zähringen |
19:32 (8:12) |
Endlich mal ein Sieg in Singen
von Johannes Brokhausen
Nach einer vierwöchigen Pause traten wir am vergangenen Wochenende bei DJK Singen an. Diese Mannschaft steht zwar nach wie
vor auf dem letzten Tabellenplatz, doch hatten sie durch einen Sieg gegen Müllheim und eine knappe Niederlage gegen Konstanz
aufhorchen lassen. Außerdem hatten wir die letzten Jahre in Singen immer verloren, während wir zu Hause gewannen. So auch
letzte Saison, als die Negativserie ihren Lauf nahm. Wir nahmen uns also vor, den Fluch "Auswärtsspiel in Singen" endlich
zu brechen, zumal derzeit jeder Punkt wichtig im Kampf gegen die Abstiegsplätze ist. Verzichten mussten wir nur auf Alexis
und Benedikt, ansonsten waren wir vollzählig.
Von Beginn an konnten wir konzentriert auftreten und schnell hatten wir uns eine 4:1-Führung erspielt. Die Abwehr stand gut
und wir konnten den einen oder anderen Ball abfangen, so dass Fabien durch schnelle Gegenstöße mehrfach einnetzen konnte.
Zwischendurch agierten wir zwar etwas unkonzentriert im Aufbauspiel, doch dies konnte Singen nicht nutzen und die Führung
bewegte sich konsequent in einem Rahmen zwischen drei und fünf Treffern. Über 10:5 ging es mit einem 4-Tore-Vorsprung in
die Kabine.
Diskutiert wurden vornehmlich die mangelnde Konzentration beim Torwurf, während es in der Abwehr nur Kleinigkeiten zu bemängeln
gab. Mit klaren Vorgaben für die zweite Hälfte starteten wir nun wieder voll engagiert durch. Dies zahlte sich auch prompt
aus. Wir konnten Tor um Tor vorlegen und gerade die zweite Phase stellte Singen vor große Probleme. Zahlreiche Male kam
Fabien von Außen unmittelbar zum Abschluss und konnte sein Torekonto ausbauen. Ansonsten fand David immer wieder die Lücke
in der Abwehr und netzte am Ende, ebenso wie Fabien, zehn Mal ein. Beim 18:10 führten wir dementsprechend bereits deutlich,
beim 23:13 führten wir erstmals mit zehn Treffern. Kurz vor dem Ende erzielte David dann das zwischenzeitliche 17:30 und sorgte
durch den 30. Treffer für Begeisterung auf der Bank, ehe er es realisierte. Schlussendlich endete die Partie durch einen
direkten Wurf von der Mittelinie, der noch einmal bei uns einschlug, mit 32:19.
Über weite Strecken überzeugten wir in Angriff und Abwehr. Es gab zwar nach wie vor kleinere Fehler, doch zumindest agierten
wir nun auch endlich einmal in der zweiten Halbzeit konzentriert, und gewannen auch endlich mal in Singen. Wir ließen uns
trotz der Führung auch kaum zu Einzelaktionen verleiten, sondern spielten souverän die Spielzüge, die zum Erfolg führten,
wieder und wieder. Wir hoffen nun diesen Schwung und Erfolg unter der Woche mitnehmen zu können und genauso am kommenden
Samstag gegen Ringsheim auftreten werden.
Torschützen: Fabien Stoeffler 10, Kasten 10/3, Brokhausen 6, Nico Stoeffler 2, Müller 1, Werner 1, Goerdt 1, Philipp Vogt 1.
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| 17.12.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - TV Herbolzheim |
20:23 (9:11) |
Mehr war nicht drin
von Johannes Brokhausen
Zum letzten Spiel des Kalenderjahres 2011 gastierte mit dem TV Herbolzheim der wohl schwerste Brocken in unserer Jahnhalle.
Die Mannschaft von Trainer Jürgen Brandstaeter hatte in der vergangenen Saison nicht nur den Aufstieg um Haaresbreite verpasst,
sondern der Kader wurde vor der Saison noch einmal aufgestockt. Linkshänder Sascha Ehrler aus der Regionalligamannschaft von
SG Köndringen/Teningen als Linkshänder sei hier nur als Beispiel angeführt. Nach wie vor in einer blendenden Form präsentiert
sich auch der ehemalige Zähringer Jugendspieler Eric Ziehler, der erneut die Torschützenliste der Liga anführt, ohne auch
nur einen Siebenmeter geworfen zu haben. Doch da die Duelle mit dem TVH in der Vergangenheit, vor allem in der letzten Spielzeit,
immer knapp waren, wollten wir hochmotiviert in die Partie gehen. Alexis, Benne und Olli fehlten uns hierbei nach wie vor, ansonsten
konnten wir, abgesehen von den üblichen Blessuren, vollzählig und fit antreten.
Von Beginn an wurde klar, dass dies eine sehr intensive Begegnung werden würde. Nicht nur erhielten wir direkt zu Beginn eine#
Zeitstrafe, der Herbolzheimer Hüglin handelte sich sogar bereits in der 11. Minute eine Rote Karte wegen einer Undiszipliniertheit
ein. Aber auch die Spielstände zeugen von einem engen Kampf. Zunächst lagen wir mit 2:0 in Führung, danach Herbolzheim mit 5:6,
eher wir nach drei Treffern in Folge erneut mit 8:6 vorlegen konnten. Nun drehten wieder die Gäste auf und erzielten vier Treffer
auf Reihe, so dass wir uns einem 2-Tore-Rückstand gegenübersahen (8:10). Der letzte Wurf vor der Pausensirene konnte dann
vom Ex-Zähringer Hagen Feth mit etwas Glück pariert werden und mit einem 9:11 Rückstand ging es in die Kabine.
Dieses Spiel sollte noch nicht entschieden sein, wir konnten uns zwar über Einzelheiten aufregen, doch insgesamt boten wir
bis dato eine ansprechende Leistung. In der Kabine wurden dann noch die Feinheiten ausgearbeitet und wir nahmen uns für die
zweite Hälfte vor, nicht locker zu lassen, sondern so lange wie möglich mitzuhalten und zu schauen, ob nicht gar ein Punktgewinn
im Rahmen des Möglichen sein würde. Der TVH spielte in der zweiten Hälfte jedoch nun noch cleverer. Den herausgespielten 3-Tore-Vorsprung
konnten sie trotz unseren Bemühungen stets halten (11:14; 15:18; 17:20). Nach weiteren zwei Treffern und einem 5-Tore-Rückstand
beim 17:22 schien die Partie gelaufen zu sein. Wir warfen zwar noch einmal alles in die Waagschale, doch zu mehr als einem 20:23
reichte es nicht mehr. Kleinere Unkonzentriertheiten und vor allem die erneut hohe Siebenmeteranzahl auf Seiten der Gäste
verhinderten einen möglichen Punktgewinn.
Nichtsdestotrotz können wir mit der Leistung zufrieden sein. Wir haben alles gegeben und den Favoriten lange Zeit auf Augenhöhe
gehalten. Auch den zahlreichen Zuschauern in unserer gut gefüllten Halle dürfte es Spaß bereitet haben, bei dieser Partie zugeschaut
zu haben. An dieser Stelle möchte ich Ihnen allen im Namen der Mannschaft ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage
wünschen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch im folgenden Kalenderjahr 2012 die Treue halten und unsere Spiele besuchen.
Torschützen: Greven 4, Fabien Stoeffler 4, Brokhausen 4, Winkler 3, Nico Stoeffler 2, Kasten 2, Werner 1.
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| 10.12.2011,
Landesliga Süd Herren |
| TV Gottmadingen - Alem.
Zähringen |
25:27 (13:13) |
Zäher Kampf wird belohnt
von Johannes Brokhausen
Das letzte Auswärtsspiel des Jahres führte uns zum Tabellennachbarn TV Gottmadingen. Die bisherigen Ergebnisse des Aufsteigers
ließen sich im Vorfeld nicht recht einschätzen. Neben den einzelnen Niederlagen gab es u.a. auch einen Sieg in Konstanz.
Insgesamt sollte uns dies jedoch auch gleichgültig sein, galt es doch um jeden Preis zu gewinnen, um endlich wieder näher
Richtung Tabellenmitte zu rutschen. Wir fuhren also gespannt und bis in die Haarspitzen motiviert gen Bodensee. Fehlen sollte
weiterhin Alexis, der kürzlich am Knie operiert wurde und noch weitere Wochen Pause benötigt. Hinzu kam, dass Matti absagen
musste, während Chris nach wie vor nicht fit ist und an Rückenschmerzen laboriert. Zu dem Langzeitverletzten Benne gesellte
sich auch Olli hinzu, der zurzeit Probleme mit seinem Fuß hat. Zum Glück konnte uns hier Philipp Simon aus der A-Jugend
im Tor aushelfen, damit nicht Fabian Krepper erneut alleine durchhalten musste. Da auch Gideon an diesem Wochenende fehlte,
war es dem Aushelfen von Dominic Ruh letztlich zu verdanken, dass wir mit immerhin zehn Feldspielern auftreten konnten.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der sich durch die ganze Partie ziehen sollte. Während wir anfangs
noch von diversen Positionen zum Abschluss kamen, zeigte Gottmadingen, dass man auch ein ganzes Spiel ausschließlich über
den Kreis, bzw. über Einläufer spielen kann und erwischte uns damit oftmals auf dem falschen Fuß. Zu oft jedenfalls, als
dass wir uns hätten absetzen können. Wir legten zwar in der Regel ein Tor vor, doch lediglich drei magere 2-Tore-Führungen
sprangen in der gesamten ersten Hälfte heraus. Über 5:5 und 10:10 ging es dementsprechend mit 13:13 in die Kabine.
Angesprochen wurden dort natürlich die Abstimmungsprobleme in der Abwehr, sowie die häufig fehlende Konzentration bei den
Abschlüssen im Angriff. Es würde außerdem enorm wichtig sein, endlich einmal ein Polster von einigen Toren zwischen uns
und den TVG zu bringen. Doch Letzteres wollte einfach nicht so recht gelingen. Als wir beim 19:17 endlich wieder einmal
eine 2-Tore-Führung erzielt hatten, erhielten wir prompt eine Zeitstrafe und schlossen daraufhin viel zu früh ab. Gottmadingen
konnte nun nicht nur ausgleichen, sondern zum ersten Mal im Spiel selbst zwei Treffer vorlegen (21:19). Das Spiel drohte
zu kippen und nun musste Nico auch noch am Fuß behandelt werden, konnte jedoch glücklicherweise ein paar Minuten später
wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Ganz wichtig waren nun die vielen Einzelaktionen von Fabien, der in der Schlussphase
Tor um Tor erzielte und sich immer wieder in den Zweikämpfen mit seinem Gegenspieler durchsetzen konnte. Und auch David
drehte nun noch einmal auf und fand die Lücken in der Abwehr oder aber den freistehenden Einläufer. Kurz vor Schluss stellte
Gottmadingen dann noch auf eine Manndeckung um, doch bei passivem Warnzeichen gelang es Sascha auf Fabien abzulegen und
wir gingen mit 27:25 in Führung. Die Partie war damit gelaufen und wir nahmen überglücklich endlich mal wieder zwei Punkte
mit nach Hause.
Am kommenden Wochenende erwarten wir mit dem TV Herbolzheim den unumstrittenen Tabellenführer. Wir werden sehen, was sich
in diesem Spiel noch ergeben wird.
Torschützen: Fabien Stoeffler 8, Kasten 7/4, Nico Stoeffler 4, Greven 3, Brokhausen 3, Philipp Vogt 1, Müller 1.
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| 03.12.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - SF Eintr. Freiburg |
23:23
(12:9) |
Erneutes
Unentschieden
von Johannes Brokhausen
Am vergangenen Samstag war wieder Derby-Time in der Jahnhalle. Die
Freiburger Eintracht gastierte in
unserer
heimischen Halle. Nach dem
starken Auftritt gegen Herbolzheim, bei dem das Spiel erst in den letzten
zehn Minuten entschieden wurde, traten die Gäste mit breiter Brust
bei uns. Wir hingegen waren gewarnt vor dem gegnerischen Auftreten.
Auch die
tabellarischen Vorzeichen standen klar zu Gunsten der SFE, standen
wir doch auf dem vorletzten und die Eintracht auf dem 4. Tabellenplatz.
Zudem
stellten die Gäste die zweitbeste Abwehr der Liga, so dass es für unseren
Angriff besonders schwer werden würde. Dass wir jedoch nicht chancenlos
sein würden war vor allem unter dem Gesichtspunkt des Duells in der
ersten Pokalrunde klar. Dort konnten wir mit 23:15 gewinnen und die
Eintracht
bei nur vier Gegentreffern in der ersten Hälfte halten. Zweifelsohne
würde
es aber nicht erneut so laufen. Fraglich war erneut der Einsatz von
Chris, der sich zwar warmmachte, im Endeffekt aber nicht zum Einsatz
kam. Zudem
fiel Alexis weiterhin verletzt aus, sein Knie macht weiterhin Probleme.
Ungeachtet
dessen starteten wir hochkonzentriert in die Partie. Von Beginn an
entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Keine der beiden
Mannschaften
konnte sich absetzen und die Abwehrreihen prägten bereits jetzt das
Spiel. Über
3:3 und 7:7 blieb das Spiel offen, ehe es uns gelang nach drei Treffern
in Folge uns auf 10:7 abzusetzen. Diesen Vorsprung konnten wir dann
auch bis zur Pause behaupten. Beim Pausenpfiff zeigte die Anzeigetafel
ein 12:9
für uns an. Dementsprechend motiviert waren wir in der Kabine bei der
Ansprache. Diskutiert wurde vor allem die Abwehr gegen Torsten Wissler,
der an diesem
Tag nicht zu bändigen schien und immer wieder Siebenmeter herausholte.
Allein in der ersten Hälfte erhielten die Gäste fünf Strafwürfe. Doch
ein überragend
aufgelegter Fabian Krepper konnte diese allesamt entschärfen und bot
auch sonst eine sehr starke Leistung. Wichtig würde es jedenfalls nun
werden, die nächste Viertelstunde gut zu überstehen und konzentriert
bei der Sache zu bleiben und im Anschluss daran die Eintracht zu zermürben.
Dies
gelang uns nicht unbedingt. Nach dem 13:10 erzielte die Eintracht drei
Treffer
auf Reihe und das Spiel war wieder ausgeglichen. Nach dem zwischenzeitlichen
15:15 konnten wir uns dann aber erneut absetzen. Eine starke Phase
in Abwehr und Angriff bescherte uns eine 19:15-Führung. Doch beim 20:18
war die Partie wieder auf der Kippe, die Gäste ließen nicht locker.
Vor allem der in der zweiten Hälfte auf Halblinks eingewechselte Claudio
Ebner bereitete uns große Probleme. Nicht nur verwandelte er alle sechs
gegebenen Strafwürfe sicher, die weiterhin von Torsten Wissler regelmäßig
herausgeholt wurden, sondern erzielte zudem drei Schlagwurftore. Am
Ende sollte
er neun von den 14 Eintracht
Toren aus Hälfte zwei erzielt haben. Jedenfalls lagen wir kurz vor
Schluss noch mit 22:20 vorne. Doch unsere Abschlüsse im Angriff fanden
immer wieder ihren Meister im gegnerischen Torwart und beim 22:22 war
Spannung pur geboten.
Dominic Ruh übernahm nun immer mehr Verantwortung für uns und erzielte
den so wichtigen Führungstreffer. Doch sieben Sekunden vor Schluss
holten die Gäste erneut einen Siebenmeter heraus, den Claudio Ebner
sicher verwandelte. Unsere Grüne Karte wurde vom Schiedsgericht nicht
mehr gepfiffen und die Zeit war heruntergelaufen. Auch der Freiwurf
wurde
nicht mehr gegeben,
wenngleich dieser eh nichts mehr bewirkt hätte, da das Foul bei rund
16 Meter verübt wurde.
Im Endeffekt stand damit eine Punkteteilung zu Buche. Die
Eintracht kann hiermit sicherlich gut leben, doch auch wir sind über diesen
Punktgewinn froh. Auch wenn es zwischenzeitlich besser aussah, so können
wir zumindest nicht unzufrieden sein.
Diesen Schwung gilt es jetzt mitzunehmen,
wartet doch am Donnerstag
die SG Waldkirch/Denzlingen in der dritten Pokalrunde auf uns. Hier gilt
es wieder die besondere Angriffsstärke abzufangen. Wir würden uns auf Ihr
zahlreiches Erscheinen freuen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Begegnung.
Torschützen: Greven 8, Kasten 5/3, Brokhausen 4, Fabien Stoeffler
2, Nico Stoeffler 2, Ruh 1, Winkler 1.
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| 26.11.2011, Landesliga Süd Herren |
| TV St. Georgen - Alem. Zähringen |
26:26 (9:13) |
Unverdientes Unentschieden
von Johannes Brokhausen
Vergangenen Samstag traten wir beim TV St. Georgen/Schwarzwald an. Während an diesem Spieltag die Topmannschaften der Liga
aufeinander trafen (Waldkirch gewann in Schramberg, Herbolzheim bei der Freiburger Eintracht) handelte es sich bei uns um ein
Kellerspiel. Wenngleich die vergangenen Ergebnisse Mut machten, stand dennoch St. Georgen besser in der Tabelle da. Umso wichtiger
war dieses Spiel für uns, da wir bei einer Niederlage den Anschluss noch mehr verlieren würden, bei einem Sieg jedoch zwei
enorm wichtige Punkte auf unser Konto gutschreiben und in der Tabelle fast aufschließen würden. Außerdem galt es für uns von
Beginn an wach zu sein und nicht wieder unmittelbar in Rückstand zu geraten, während St. Georgens Probleme den Ergebnissen nach
eher in der zweiten Spielhälfte entstanden, was durch die Halbzeitführungen gegen Müllheim und vor allem Herbolzheim ersichtlich war.
Unser Unterfangen klappte auch, die 1:0-Führung für die Gastgeber sollte die letzte der gesamten Partie bleiben. Nach vier Treffern
in Folge führten wir mit 4:1 und diesen Vorsprung bauten wir kontinuierlich aus. Über 7:4 konnten wir beim 11:4 unsere höchste
Führung des Spiels herauswerfen, alles lief nach Plan. Die Abwehr packte ordentlich zu, Fabian Krepper hielt alles was aufs Tor
kam und im Angriff schlossen wir konzentriert und mit Übersicht ab. Dann erhielten wir wieder innerhalb von anderthalb Minuten
zwei Zeitstrafen und vergaben unsere Chancen im Angriff und der Vorsprung schrumpfte auf vier Tore zusammen (11:7). Dieser
hatte jedoch bis zum Pausenpfiff Bestand. Unnötig, dass wir St. Georgen so herankommen ließen, doch war diese Führung ja nun
nichts Schlechtes.
Umso gelassener dann diesmal auch die Pausenansprache. Die bis dato kleineren Fehler wurden angesprochen und Verbesserungen
ausgemacht, ansonsten musste das Hauptaugenmerk auf der Konzentration liegen. Würden wir weiterhin gut decken und konsequent
abschließen, so müsste St. Georgen auf kurz oder lang auch die Kraft fehlen. Bis Mitte der zweiten Hälfte hielten wir dann
auch eine 5-Tore-Führung (17:12; 22:17). Doch dann leisteten wir uns einige Abschlussschwächen und Fehlpässe, die die Gastgeber
konsequent nutzen konnten. Dadurch kam auch die Halle wieder zu Leben und das Spiel wurde wieder richtig eng. Beim 24:22 war die
Partie wieder nahezu ausgeglichen. Konnten wir treffen, so konnte St. Georgen im Gegenzug nachlegen. Trafen wir nicht, konnte
Krepper im Tor zum Glück auch wieder parieren. Beim 25:24 führten wir dann aber nur noch hauchdünn und just in diesem Moment
erhielt David für eine lehrbuchartige, vorbildliche Abwehrarbeit eine Zeitstrafe. Diese Überzahl nutzten die Gastgeber dann
zum Ausgleich. Wir legten postwendend erneut vor und fingen den nächsten Angriff ab. Als bei uns im Anschluss Zeitspiel im Angriff
angezeigt wurde, fand der Freiwurf leider nicht seinen Weg ins Tor, während St. Georgen einen Tempogegenstoß mit einem Tor inklusive
einer Roten Karte gegen uns erzwingen konnte. Ein siebenmeterwürdiges Foul an Nico wurde dann bei unserem letzten Angriff mit
einem Freiwurf von Linksaußen belohnt. Dies führte jedoch natürlich zu nichts mehr.
Auch wenn wir erneut zu viele Chancen vergab, so war dies sicherlich nicht allein ausschlaggebend genug. Dennoch müssen wir
uns aufgrund einer zwischenzeitlichen 7-Tore-Führung an die eigene Nase fassen. Letztlich müssen wir uns außerdem über diesen
einen Punkt freuen, denn im Moment zählt jeder Punkt für uns doppelt. Zu den Schiedsrichtern habe ich mich bisher nie geäußert,
was ich an dieser Stelle gerne beibehalten würde. Auf ein Neues am kommenden Wochenende.
Torschützen: Brokhausen 6, Nico Stoeffler 5, Fabien Stoeffler 4, Kasten 4/3, Greven 3, Winkler 2, Ruh 1, Philipp Vogt 1.
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| 19.11.2011, Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - SG Waldk./Denzl. |
25:27 (8:13) |
Bittere Niederlage
von Johannes Brokhausen
Vergangenes Wochenende war die SG Waldkirch/Denzlingen bei uns zu Gast. Mit 37 Toren pro Spiel stellt die SG derzeit den mit Abstand
besten Angriff der Liga. Aus den vorherigen Berichten der Waldkircher ließ sich entnehmen, dass uns eine sehr offensive Deckung
bevorstehen würde, vermutlich eine offensive 3:3-Variante. Dementsprechend stellten wir uns darauf ein viel in Bewegung zu
sein und nicht statisch zu agieren. Außerdem galt es die schnellen Gegenstöße zu unterbinden, die Waldkirch durch die Deckungsweise
provozieren wollte.
Doch die Gäste starteten nicht so offensiv wie erwartet. Wir konnten unsere Chancen herauszuspielen, scheiterten jedoch gerade
in dieser Anfangsphase zu oft am gegnerischen Torwart. Waldkirch/Denzlingen ging deshalb mit 5:1 in Führung. Doch in der Folge
konnten wir unsere Torausbeute verbessern und beim Spielstand von 7:7 begann das Spiel von neuem. Könnte man zumindest denken.
Doch drei Zeitstrafen innerhalb von anderthalb Minuten und eine doppelte Unterzahl waren zu diesem Zeitpunkt höchst ungünstig.
Selbst in dieser dreifachen Unterzahl hatten wir noch Chancen, die wir jedoch nicht nutzen konnten. Die SG hingegen nutzte die
freien Räume und konnte auf fünf Treffer davonziehen. Kurz darauf ertönte der Pausenpfiff und wir mussten mit dieser Tordifferenz
in die Kabine gehen. Die Ansprache in der Kabine behandelte die gleichen Kritikpunkte wie immer: Unkonzentriertheiten, die zu
einer mangelnden Chancenauswertung führten. Leider zeigen wir zurzeit in jedem Spiel diese Symptome, es war also für uns nichts
Neues. Und dennoch nahmen wir uns natürlich vor anders abzuschließen, wir hatten ja nach dem anfänglichen Rückstand auch bereits
gezeigt, dass wir diesen wieder wettmachen können. Die Partie war also noch keineswegs entschieden.
Auch wenn der Abstand in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit nicht zu schrumpfen schien (10:15; 15:21) gaben wir nicht auf.
Dann konnten wir vier Treffer auf Reihe erzielen und plötzlich stand es 19:21. Gerade Gideon erzielte in dieser Phase mehrere
Treffer von außen, wo manch anderer, egal ob links oder rechts, zuvor noch den Keeper warmgeschossen hatte. Die Partie war also
erneut offen. Waldkirch behielt fortan das nun seit 20 bis 25 Minuten praktizierte 3:3-System bei und nutzte die Chancen im Angriff
mehr oder weniger konsequent. Wir wiederum ließen immer mal wieder Chancen liegen und konnten dadurch keinen Ausgleich mehr
erzielen. 23:26 stand es nun, aber es war kaum noch Zeit übrig auf der Anzeigetafel. Die zuvor einfache Manndeckung auf der
Mitte wurde nun auf eine komplette Manndeckung umformiert, doch es half nichts mehr. Am Ende mussten wir eine bittere 25:27-Niederlage
hinnehmen.
Ungünstig war gegen Ende der ersten Halbzeit die dreifache Unterzahl, direkt im Anschluss an die erfolgte Aufholjagd. Dementsprechend
mussten wir in der zweiten Halbzeit wieder einem Rückstand hinterherlaufen, den wir nie ganz aufholen konnten. Letztlich liegt
die Schuld aber natürlich unzweifelhaft bei uns selbst, da wir die sich uns bietenden Chancen nicht konsequent genug genutzt haben.
Es bleibt zwar nach wie vor ein Aufwärtstrend aus den Partien gegen Schramberg und Waldkirch zu erkennen, doch müssen bis zur
Weihnachtspause unbedingt noch Punkte her. Wir hoffen diesem Ziel am kommenden Wochenende beim TV St. Georgen einen Schritt
näher zu kommen und endlich wieder etwas Zählbares zu Stande zu bringen.
Torschützen: Nico Stoeffler 5, Tsoulfas 4/1, Fabien Stoeffler 4, Goerdt 4, Müller 3, Greven 2, Brokhausen 2, Kasten 1/1.
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| 12.11.2011, Landesliga Süd Herren |
| HSG Schramberg/Sulgen - Alem. Zähringen |
30:27 (18:16) |
Da wäre mehr drin gewesen
von Johannes Brokhausen
Nach der Niederlage in Konstanz traten wir bei Tabellenführer Schramberg an. Die Vorzeichen hätten daher kaum anders sein können:
Während Schramberg sich weiter an dem Thema Aufstieg und Meisterschaft beteiligt, stecken wir momentan mitten im Abstiegskampf.
Ein elfter Tabellenplatz, der unseren Ansprüchen nicht entspricht, steht derzeit zu Buche. Immerhin konnten wir vollzählig antreten,
die einzelnen kleineren Blessuren schlugen nicht mehr ins Gewicht. Zudem hatten wir aufgrund des Spiels in Konstanz unter der Woche
ine Krisensitzung einberufen und diskutiert, worauf das aktuelle, mangelhafte Punktekonto zurückzuführen sei. Mit viel Tatendrang
und neuem Elan wollten wir also nun in die Partie gehen, wobei das Augenmerk in der Abwehr auf dem Toptorschützen Füchter zu
liegen hatte, während wir im Angriff gegen die offensive Deckung der Schramberger geduldig agieren wollten. Auch war es wichtig
nicht, wie bisher in nahezu jedem Spiel, den Start zu verschlafen, sondern direkt konzentriert bei der Sache zu sein.
Während der ersten Minuten wurde bereits klar, um was für ein schweres Spiel es sich handeln würde. Schramberg setzte unseren
Angriff durch die offensive Deckungsweise unmittelbar unter Druck, während ihre Halben im Angriff ebenso druckvoll agierten.
Nach dem 3:2 lagen wir relativ schnell mit drei Treffern im Rückstand (5:2), da die Gastgeber unsere Abspielfehler konsequent
ausnutzten. In der Folge gelang es ihnen sogar, den Vorsprung kontinuierlich zu erhöhen (8:4; 11:6) und in der 20. Minute stand
immer noch ein 4-Tore-Polster auf der Anzeigetafel (14:10). Wir mühten uns nach Kräften und endlich konnten wir den Abstand Tor
um Tor verringern. Wir standen in der Abwehr sicherer, warteten im Angriff noch etwas geduldiger auf den besser postierten Nebenmann
und dementsprechend war die Partie beim 15:14 wieder vollkommen offen. Durch einen mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit
verwandelten Wurf von Karl ging es mit einem 18:16 Rückstand dann in die Kabine.
Wir waren motiviert, merkten dass wir Schramberg nicht nur Paroli bieten konnten, sondern dass bei konzentriertem Auftreten
auch mehr drin sein konnte. Würden wir noch sicherer im Angriff abschließen und in der Abwehr noch besser auf den Kreis achten,
so würden sich unsere Chancen noch bieten. Doch auch die Gastgeber kamen motiviert aus der Kabine und konnten uns schnell wieder
einen 4-Tore Rückstand aufzwängen. Dieser hatte bis zum 24:20 Bestand, doch dann konnten wir drei Treffer in Folge erzielen
und die Begegnung stand erneut auf der Kippe. Ob es an der mangelnden Erfahrung liegt, oder ob andere Gründe vorliegen, ist
nicht klar, klar ist dagegen, dass uns dann wieder die alten Fehler unterliefen. Halbherzige Würfe, Schrittfehler und eine
Zeitstrafe ließen uns erneut ins Hintertreffen geraten. Schramberg nutzte diese Schwächen eiskalt und zog wieder davon (27:24).
Wir kämpften weiterhin, stellten in der Abwehr für die letzten Minuten auf eine Manndeckung um, doch es half nichts mehr.
Schlussendlich zeigte die Anzeigetafel einen 30:27 Heimsieg für Schramberg an und wir mussten den vergeben Chancen hinterher
trauern.
Insgesamt ist der Sieg für die HSG sicherlich nicht unverdient, doch wäre für uns auch mehr drin gewesen. Der Einsatz stimmte,
das Bemühen war deutlich sichtbar, aber die Chancenauswertung machte diesem letztendlich wieder einen Strich durch die Rechnung.
Bedanken möchten wir uns aber dennoch für die mitgereisten Fans, die uns weiterhin so tatkräftig unterstützen. Und auch die Halle,
wenngleich natürlich zu 90 Prozent mit gegnerischen Fans besetzt, sorgte insgesamt für eine großartige Stimmung, was eine tolle
Spielatmosphäre bewirkte.
Torschützen: Brokhausen 6, Greven 5, Tsoulfas 5/3, Fabien Stoeffler 4, Winkler 3, Nico Stoeffler 2, Kasten 1, Goerdt 1.
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| 05.11.2011,
Landesliga Süd Herren |
| HSG
Konstanz 2 - Alem. Zähringen |
26:22
(12:8) |
Erneute
Auswärtsniederlage
von Johannes Brokhausen
Am sieben Spieltag reisten wir zum Auswärtsspiel nach Konstanz,
wo uns die Bundesligareserve der HSG erwartete. Dass es sich
hier um keinen leichten Gegner handeln würde,
war nicht nur aufgrund der Tatsache bekannt, dass Herbolzheim direkt am ersten
Spieltag eine Niederlage in Konstanz einstecken musste. Auch insgesamt scheint
es bei unserem Gegner vor allem in eigener Halle sehr gut zu laufen, denn alle
Spiele in heimischer Halle wurden gewonnen. Im Gegensatz dazu liest sich unsere
Auswärtsbilanz
mit einem negativen Punktekonto schlechter. Wir wussten also zumindest halbwegs,
was uns erwartet, da nie ganz sicher ist, wer denn diesmal bei Konstanz aufläuft.
An diesem Samstag schien jedenfalls diejenige Truppe aufzulaufen, die uns enorme
Schwierigkeiten besorgen sollte. Im Handumdrehen lagen wir früh deutlich mit
6:1 zurück. Zu allem Überfluss verletzte sich Nico sehr früh, und konnte
in
der
Folge nicht mehr eingesetzt werden. Doch Alexis übernahm seinen Part und wurde
am Ende zu unserem besten Spieler, doch dazu später. Nach dem 6:1 konnten wir
zum 7:5 das Spiel wieder offengestalten, einige konzentrierte Angriffsaktionen
sorgten für den Anschluss, doch die Abwehr wackelte nach wie vor zu stark. Einfache
Tore, häufige Kreisanspiele sowie der sehr bewegliche Rückraum machten uns zu
schaffen. Konstanz warf sich nun ein vier Tore Polster heraus, dass den Rest
der ersten Hälfte Bestand hatte. Über 10:6 ging es dann beim 12:8 in die Pause.
Bereits an diesem Torekonto lässt sich erkennen, dass im Angriff einfach zu wenig
zusammenlief, magere acht Tore können unserem Anspruch, können wohl niemandes
Anspruch Genüge tun. Unbegreiflich die Fehlpässe, Unaufmerksamkeiten und vor
allem, erneut stark herausstechend, die undisziplinierte Art und Wiese der Spielzugsgestaltung.
Spielzüge wurden entweder komplett weggelassen oder aber behäbig und ungenau
ausgeführt.
Natürlich wurden gerade diese Aspekte in der Kabine genau thematisiert,
doch änderte sich Anfang der zweiten Hälfte erst einmal nichts. Konstanz konnte
in den ersten 15 Minuten den Vorsprung bei fünf Treffern halten (13:8; 15:10;
20:15) ehe wir erneut einbrachen. Kein einziges Tor fiel von der rechten Seite,
auf der Karl in Abwehr und Angriff auch schmerzlich vermisst wurde. Auf der linken
Seite, vornehmlich im Rückraum, war die Wurfquote erneut zu schwach. Als der
Gastgeber dann erstmals auf sieben Tore davongezogen war (24:17) schien sich
eine Schmach anzubahnen. Gerade jetzt zeigte Alexis aber seine große Stärke und
tankte sich ein ums andere Mal durch die gegnerische Abwehr oder suchte Sascha
am Kreis. Ihm ist es wohl letztlich zu verdanken, dass die Niederlage mit 26:22
noch im Rahmen ausgefallen ist. Bei nahezu dem Rest der Mannschaft fehlte jedoch
scheinbar der unbedingte Wille, was wir unter der Woche unbedingt besprechen
müssen. Denn am nächsten Spieltag geht es nach Schramberg und mit einer solchen
Leistung würden wir dort untergehen.
Torschützen: Tsoulfas 8/2, Fabien Stoeffler 5, Brokhausen 4, Winkler
3, Kasten 2/1.
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| 29.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - HG Müllh./Neuenburg |
23:27
(10:15) |
Unnötige
Heimniederlage
von Johannes Brokhausen
Wir trafen auf diese Mannschaft zuletzt
auf deren eigenem Vorbereitungsturnier, doch seit diesem Zeitpunkt schien
sich einiges getan zu haben. Müllheim stand bis dato mit nur einer Niederlage
in der Tabelle sehr gut da. Vor allem die zahlreiche Anzahl an Toren, die
Wurfgewalt war anhand der Statistik zu erkennen. Doch nach unserem Sieg
in Pfullendorf traten wir mit breiter Brust an und waren zuversichtlich,
das Spiel trotzdem gewinnen zu können.
Von Beginn an agierten wir druckvoll
und aggressiv. Dies hatte auch direkt eine Führung für uns zur Folge und
wir hatten das Spiel zunächst fest im Griff. Über 4:2 konnten wir auf 7:4
erhöhen. Einige überhastete Abschlüsse sorgten in der Folge jedoch dafür,
dass Müllheim langsam aber sicher näher kommen konnte. Beim 9:8 führten
wir noch mit einem Tor, dass dies die letzte Führung von uns für den Rest
des Spiels sein würde, war in keinster Weise absehbar. Doch vier Treffer
in Folge verschafften Müllheim eine 9:12 Führung. Und danach waren wir
vollkommen von der Rolle, nichts gelang mehr. Während wir im Angriff inkonsequent
bei der Chancenverwertung waren, kassierten wir in der Abwehr zu viele
einfache Tore oder Gegenstöße. Bis zur Halbzeitpause schaffte Müllheim
es den Vorsprung auf fünf Tore auszubauen (11:16).
Völlig unerklärlich war für uns dieser Bruch im Spiel. Nachdem wir die Partie
vom Start weg eigentlich im Griff gehabt hatten, ließen wir nun die Köpfe hängen,
die Körperspannung fehlte. So konnte es jedenfalls nicht weitergehen und wir
nahmen uns vor aggressiv und wieder konzentrierter in die zweite Hälfte zu starten.
Auch ein 5- Tore-Rückstand ist für eine Halbzeit keineswegs unmöglich.
Das
Vorgenommene konnten wir dann auch gleich umsetzen. Beim 17:18 war das Spiel
wieder offen und die ganze Halle stand hinter uns. Auch eine kurze Schwächephase
(18:21) konnte uns nicht bremsen, und so konnten wir den Abstand erneut auf ein
Tor reduzieren (22:23). Dennoch wurde langsam die Zeit knapp und unter diesem
Druck schlichen sich wieder die vorherigen Fehler ein. Wir schlossen überhastet
ab und Müllheim nutzte dies konsequent aus. Dies hatte letztlich die Folge, dass
wir in eine Niederlage einwilligen mussten, die mit 23:27 aber vielleicht noch
etwas zu groß am Ende ausgefallen ist. Knackpunkt dieses Spiels war sicherlich
das Ende der ersten Halbzeit, auch wenn wir in der zweiten Spielhälfte die Partie
wieder offen gestalten konnten. Zum Schluss fehlte wohl einfach die Kraft und
auch ein wenig die Cleverness, während Müllheim routiniert die sich bietenden
Chancen nutzte und immer wieder den richtigen Wurf zum Torerfolg fand. Wir zeigten
Einsatz und kämpften auch, so dass dieser Aspekt wenigstens stimmte. Dennoch
ist dieses Ergebnis natürlich zunächst einmal enttäuschend und wir werden unter
der Woche Ursachenforschung betreiben müssen, damit wir am kommenden Wochenende
in Konstanz besser abschneiden werden.
Torschützen: Fabien Stoeffler 5, Nico Stoeffler 5, Brokhausen 4,
Müller 3, Greven 3, Philipp Vogt 1, Kasten 1/1, Tsoulfas 1.
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| 22.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| TV Pfullendorf - Alem. Zähringen |
21:27 (9:14) |
Endlich ein Auswärtssieg
von Johannes Brokhausen
Nach einer harzfreien Trainingswoche traten wir beim TV Pfullendorf an. Unser letztes Spiel bestritten wir zwei Wochen zuvor,
da das Wochenende des 15./16. Oktober für uns spielfrei war. Doch gerade dieses Spiel sollte uns Auftrieb für die Saison geben,
hatten wir doch die höherklassige HSG Freiburg im Pokal geschlagen und endlich einmal wieder gute Abwehrarbeit geleistet.
Gerade die Abwehr würde in Pfullendorf entscheidend werden, da mit dem harzfreien Spielgerät die Torezahl üblicherweise bei
uns reduziert wird.
Nach eben dieser harzfreien Trainingswoche reisten wir am Samstag rund dreieinhalb Stunden vor Spielbeginn ab. Auch diese lange
Anreise kann manchmal zu einer Tortur werden, lief aber diesmal reibungslos ab und sorgte nur für vereinzelte Müdigkeitserscheinungen.
Dennoch waren wir von Beginn an hellwach. Bis zum 3:3 konnte Pfullendorf das Spiel offen gestalten, dann packte unsere Abwehr
fester zu und wir fanden noch besser in die Partie. Im Angriff spielten wir geduldig und warteten auf die sich bietenden Chancen,
was sich mehrfach auszahlte. Nach fünf Treffern in Folge führten wir mit 3:8. Über 6:10 schaffte es der Gastgeber dann wieder
auf zwei Tore heranzukommen (8:10), wir hatten im Angriff einige unkonzentrierte Würfe genommen und es dem Gegner dadurch
leicht gemacht. Doch von einem dauerhaften Leistungseinbruch fehlte jede Spur. Im Gegenteil, wir konnten wieder konzentrierter
agieren, Olli vernagelte sein Tor und wir konnten das ein oder andere Offensivfoul ziehen oder einen Schrittfehler provozieren.
Folgerichtig führten wir zur Halbzeit mit 9:14. In der Kabine wurde dann noch einmal die Abwehrarbeit hervorgehoben. Diese
stellte den Schlüssel zum Erfolg dar. Könnten wir Pfullendorf unter 25 Treffern halten, so hätten wir gute Erfolgsaussichten.
Im Angriff sollten wir einfach weiterhin geduldig auftreten und lange genug warten, bis sich die Lücken auftun würden und wir
zu verhältnismäßig einfachen Toren kommen könnten.
Genau dies verwirklichten wir dann auch. Die Abwehr stand nach wie vor sicher, was dennoch aufs Tor kam wurde von Olli pariert.
Im Angriff sorgten unsere Abschlüsse dafür, dass wir uns Tor um Tor absetzen konnten. Über 12:18 und 14:19 schafften wir es
auf neun Tore davonzuziehen (14:23), die Vorentscheidung war gefallen. Nun war es wichtig, weiterhin voll bei der Sache zu
bleiben, aber auch kein Risiko mehr einzugehen, oder uns womöglich noch zu verletzen. Leider passierte genau dies. Bei einem
Gegenstoß erwischte der gegnerische Spieler beim Eindringen in den 6m-Kreis Olli so unglücklich, dass dieser nicht mehr spielen
konnte. Des Weiteren kassierte Philipp bei dieser Aktion eine Rote Karte. Doch den fälligen 7m konnte der nun ins Spiel gekommen
Jörg entschärfen. Letztlich sorgten einige voreilige Abschlüsse, die Manndeckung von Pfullendorf und weitere Kleinigkeiten dazu,
dass Pfullendorf noch Ergebniskosmetik betreiben konnte, am Ausgang des Spiels änderte dies freilich nichts mehr. Mit 21:27
konnten wir den ersten Auswärtssieg in dieser Saison einfahren, einen Tabellennachbarn bezwingen und zudem der harzfreien Zone
trotzen. Ein insgesamt sehr zufriedenstellender Abend der Mut macht, dass auch die weiteren Spiele wieder positiver als die
vorangegangenen Saisonspiele absolviert werden.
Torschützen: Fabien Stoeffler 7, Müller 5/2, Greven 4, Nico Stoeffler 3, Philipp Vogt 3, Brokhausen 2, Winkler 1, Werner 1, Tsoulfas 1/1.
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| 13.10.2011,
2. Runde SHV-Pokal 2011/2012 |
| Alem.
Zähringen - HSG Freiburg |
24:19
(11:12) |
Pokalsensation
von Johannes Brokhausen
Nach dem starken Pokalauftritt in der ersten Runde gegen
die Freiburger Eintracht erwarteten wir nun die HSG Freiburg. Ein weiteres
Derby also. Dass die HSG als deutlicher Favorit in die Partie ging, war
von vornherein klar, schließlich spielen sie eine Liga höher in der Südbadenliga.
Zwar war dort der Abgang vom Toptorschützen Riedel zu verkraften, dennoch
stand die HSG mit 4:4 Punkten besser da als wir es zurzeit in unserer
Liga tun.
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge (in Ringsheim, gegen Brombach und
in Weil) war dieser Gegner jedoch vielleicht genau das Richtige für uns,
hatten wir doch nichts zu verlieren.
Diese Unbefangenheit konnten wir ungeachtet
dessen nicht von Beginn an mit in die Partie nehmen, nach ca. zehn gespielten
Minuten lagen wir 3:6 zurück. Dann ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft.
Die Abwehr stand immer kompakter, Olli konnte den einen oder anderen Ball
abwehren und beim 7:7 war das Spiel wieder vollkommen ausgeglichen. In
der Folge vergaben wir allerdings unsere sich bietenden Chancen im Angriff,
und im Handumdrehen lagen wir wieder mit drei Toren im Hintertreffen (8:11).
Bis zur Halbzeit schafften wir es dann nochmal unsere Angriffe konsequenter
zu Ende zu spielen während die Abwehr nach wie vor gut stand. Dementsprechend
ging es auch nur mit einem Rückstand von einem Tor in die Pause (11:12).
In der Kabine waren wir dann voller Mutes. Wir präsentierten uns bis dato
gut, was wir den Fans vor allem auch schuldig waren, und ließen den Klassenunterschied
nicht bemerkbar werden. Die Ansprache motivierte uns dann zusätzlich, weiter
konsequent und konzentriert in der Abwehr zu Werke zu gehen und im Angriff
geduldig auf unsere Chance zu warten. Dieses Spiel, würde wie so viele
andere auch, nicht im Angriff, sondern in der Abwehr zu gewinnen sein.
Bis
in die Haarspitzen motiviert kamen wir aus der Kabine. Wir konnten die
HSG hierbei zunächst überrumpeln und nach fünf gespielten Minuten endlich
einmal in Führung gehen (14:13). Die Halle bebte, verwandelte sich in einen
Hexenkessel und die HSG merkte vermutlich langsam, worauf sie sich eingelassen
hatte. Angepeitscht von unseren Fans fanden wir noch besser in die Partie
und rührten in der Abwehr endgültig Beton an. Beim 18:16 führten wir schließlich
mit zwei Toren und nach weiteren zwei Treffern führten wir zum ersten Mal
mit vier Toren (20:16). Die Partie machte uns sichtlich Spaß, wir leisteten
uns in dieser Phase wenige Fehler, und die hieraus resultierenden Gegenstöße
konnten wir entweder noch abfangen, oder Olli parierte wieder einmal den
Wurf der Gäste. Der Widerstand der HSG war gebrochen, das Spiel noch einmal
enger gestalten, konnten sie nicht mehr. Am Ende sprang daher ein hochverdienter
24:19 Erfolg für uns heraus.
Gerade unter Berücksichtigung unserer vorangegangenen
Leistungen ein sensationeller Erfolg.
Nun gilt es für uns diesen Erfolg und den daraus resultierenden Schwung in die
Liga mitzunehmen und in Pfullendorf zu bestehen. Diese harzfreie Halle liegt
zwar wohl den wenigsten Mannschaften und Spielern, doch auch letztes Jahr haben
wir uns dort bis auf die letzten fünf Minuten gut präsentiert. Man darf also
gespannt sein, was sich in dieser Spielzeit dort ereignet. Wir versuchen uns
jedenfalls so gut wie möglich auf die dortige Situation vorzubereiten und durch
die Tatsache, dass wir am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, dürften wir
zumindest kräftemäßig ausgeruht auftreten. Wir hoffen, dass sie uns bei diesem
Auswärtsspiel die Daumen drücken, und werden wieder unser Bestmögliches geben.
Torschützen: Greven 5, Fabien Stoeffler 5, Nico Stoeffler 4, Tsoulfas
3/3, Brokhausen 2, Kasten 1, Philipp Vogt 1, Winkler 1, Goerdt 1, Müller
1.
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| 08.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| ESV
Weil - Alem. Zähringen |
27:26
(15:17) |
Erneute
Niederlage
von Johannes Brokhausen
Der vierte Landesliga-Spieltag führte uns in die Halle des ESV Weil. Weil konnten
wir
zunächst
nicht einschätzen, da die Mannschaft vergangene Saison noch eine Liga höher spielte,
und wir zudem nicht über die personelle Situation des Gastgebers informiert waren.
Unsere personelle Situation verbesserte sich jedoch, da Nico nach bestandener
Prüfung zum Team zurückkehrte. Lediglich Alexis fehlte uns weiterhin aufgrund
seiner Verletzung. Ansonsten konnten wir vollzählig, wenngleich mit den üblichen „noch-angeschlagenen“ Spielern
(Karl, Matti, David, Sascha), antreten. Die Vorzeichen waren jedenfalls noch
einmal deutlich verbessert gegenüber den vorangegangenen Partien.
Nach einer
kurzen Schwächeperiode in den ersten fünf Minuten (4:2) konnten wir langsam aber
sicher ins Spiel finden und eine kompakte Abwehr aufbieten. Beim 5:5 hatten wir
das Spiel bereits ausgeglichen, in der Folge konnten wir dann einen kleinen Vorsprung
herausspielen (7:10; 17:13). Dann nahmen wir uns gegen Ende der ersten Hälfte
leider eine erneute Auszeit und ließen Weil durch zahlreiche Fehler in der Offensive
herankommen und das Spiel wieder offen gestalten. Drei Fehler auf Reihe sorgten
dafür, dass die Anzeigetafel beim Pausenpfiff nur eine 17:15-Führung für uns
anzeigte.
Dennoch kein Grund die Köpfe hängen zu lassen, wir führten schließlich noch,
und hatten das Spiel soweit auch einigermaßen im Griff. In der zweiten Halbzeit
würde es aber natürlich darauf ankommen weiter die Konzentration zu behalten
und nicht unbedacht abzuschließen. In der Abwehr sollten wir weiterhin versuchen
etwas kompakter zu stehen und nicht permanent auf einige Spielzüge hereinzufallen,
die wir selber in ähnlicher Variante spielen.
Was dann jedoch folgte war sehr
enttäuschend: Wir nahmen uns der Reihe nach einige Fehler in Folge. Zunächst
fabrizierte der eine einige Fehlwürfe, dann fingen die anderen ebenso damit an
(17:18; 20:18). Ehe wir uns versahen, waren 40 Minuten gespielt und der ESV Weil
hatte sich auf vier Tore abgesetzt (24:20). Diese Führung konnte Weil die folgenden
10 bis 15 Minuten beibehalten (27:23). Dann zeigte sich noch einmal der Siegeswille
unserer Mannschaft und wir fingen an in der Abwehr wieder mehr zuzupacken. Zu
diesem Zeitpunkt hatte Karl sich leider bereits mit einer Roten Karte verabschiedet
und fehlte uns somit in der Abwehr. Dennoch fingen wir die Bälle ab, doch der
Vorsprung verringerte sich zu langsam. In der Folge mussten wir uns unvorbereitete
Würfe nehmen, die zu häufig im gegnerischen Block hängen blieben. In der letzten
Minute konnten wir zwar noch auf 27:26 verkürzen, doch Weil spielte die letzten
zehn bis 20 Sekunden sicher herunter und wir mussten uns mit einer neuerlichen
Niederlage abfinden.
Knackpunkt in diesem Spiel waren die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit
und die
ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte. Ein Spiel zu gewinnen, wenn
sich jeder Spieler seine Auszeiten nimmt, ist zwar möglich, wenn diese Auszeiten
jedoch unmittelbar hintereinander erfolgen wird dies verdammt schwer. Dies ist
uns leider passiert. Die insgesamt leider Gottes mangelhafte Chancenauswertung
brach uns daher das Genick.
Am kommenden Donnerstag (13. Oktober) treffen wir in
der
zweiten
SHV-Pokalrunde auf den Lokalrivalen HSG Freiburg. Die HSG
spielt bekanntlich in der Südbadenliga und wird als eindeutiger Favorit in die
Partie gehen. Wir werden jedoch versuchen, Paroli zu bieten und unser
Möglichstes
geben, um die Gäste so lange wie möglich zu ärgern. Wir hoffen auf Ihr
zahlreiches Erscheinen und auf Ihre lautstarke Unterstützung.
Torschützen: Fabien Stoeffler 8, Brokhausen 6/1, Müller 5/2,
Nico Stoeffler 3, Greven 2, Winkler 1, Philipp Vogt 1.
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| 01.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - TV Brombach |
30:34
(12:13) |
Einsatz
wird nicht belohnt
von Johannes Brokhausen
Am
vergangenen Spieltag erwarteten wir den TV Brombach. Während wir in Ringsheim
eine herbe Niederlage einstecken mussten, verlor der TV Brombach gegen
Waldkirch mit 29:45. Die Vorzeichen waren dahingehend
klar, dass nicht nur wir Wiedergutmachung betreiben wollten. Unsere Verletztenliste
bereitete uns aber weiterhin Kopfschmerzen. Alexis war weiterhin nicht
einsetzbar, Nico erhielt an diesem Abend sein Abschlusszeugnis und war
dementsprechend auch verhindert und hinzu kam zuletzt der Ausfall von
Fabien wegen einer Fußverletzung. Matti, David, Sascha und Karl waren
zwar wieder mit von der Partie, sind aber nach wie vor nicht bei 100
Prozent. Mit an Bord war diesmal Klaas um bei Bedarf am Kreis zum Einsatz
zu kommen. Mit den verbliebenen, fitten Spielern stand somit am dritten
Spieltag erneut eine neue, dritte Startformation auf der Platte. Der
Begin wurde leider wieder einmal von uns verschlafen. Schnell lagen wir
mit vier Treffern hinten (1:5; 5:9). Doch wir zeigten Einsatz und konnten
Tor für Tor aufholen. Beim 10:12 hatten wir erstmalig wieder auf zwei
Treffer Abstand verkürzt und bis zur Halbzeit konnten wir uns auf ein
Tor heran kämpfen (12:13). Zahlreiche Pfosten- und Lattentreffer verhinderten
eine bessere Ausgangssituation für die zweite Hälfte. Nichtsdestotrotz
war ein Unterschied zum blamablen Auftritt in Ringsheim zu sehen. Die
Mannschaft gab sich diesmal nicht auf, sondern gab ihr bestes, um irgendwie
die zwei Punkte einzufahren. Dementsprechend konnte bei der Kabinenansprache
bzgl. des Einsatzes auch keine Schwäche ausgemacht werden. Einige Unstimmigkeiten
in der Abwehr sowie die technischen Fehler die sich immer wieder eingeschlichen
hatten wurden anstelle dessen bemängelt. Doch mit nur einem Tor Rückstand
ließ niemand die Köpfe hängen, das Spiel war noch vollkommen offen.
Halbzeit
zwei fing dann leider Gottes an wie Halbzeit eins: Wir lagen erneut mit
vier Treffern hinten (17:21). Wir bemühten uns so gut es ging, versuchten
jeder die bestmögliche Leistung zu geben, auch wenn der ein oder andere
auf einer ungewohnten Position agieren musste. Doch der Abstand wurde
zunächst nicht kleiner (23:27). Dennoch schafften wir es erneut den Vorsprung
um zwei Tore zu reduzieren (28:30) doch gerade in dieser entscheidenden
Phase machten sich die Fehler und Schwächen umso deutlicher bemerkbar.
Die Abstimmung im Angriff stimmte bspw. nicht entscheidend genug, während
in der Abwehr immer wieder Siebenmeter gegeben wurde, was sich nicht
zuletzt in der Endstatistik niederspiegelte (3:11). Diese wurden vom überragenden
Akteur der Brombacher, David Schneider (15/9 Tore), immer wieder sicher
im Tor versenkt. Am Ende fehlten uns zusammenfassend einfach die Cleverness
und auch die Coolness, um Brombach zu besiegen. Wir mühten uns nach Kräften,
doch ein Sieg wollte nicht herausspringen. Schließlich mussten wir dann
in eine 30:34 Niederlage einwilligen, die nach dem Spielverlauf jedoch
in Ordnung geht, lagen wir doch nur ein einziges Mal in Führung (1:0).
Auch wenn ein Sieg sicherlich schöner gewesen wäre, so denke ich doch,
dass sich die Mannschaft gut präsentiert hat, denn vor allem der Einsatz
hat gestimmt. Ein bißchen Wurfpech, sowie die fehlende Abstimmung sorgten
für den entscheidenden Vorsprung, der Brombach letztlich zum Sieg verhalf.
Torschützen: Winkler 5, Kasten 5/1, Goerdt 5, Müller 4/1, Brokhausen 4,
Greven 2, Felix Vogt 2, Philipp Vogt 2, Henseler 1.
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| 25.09.2011,
Landesliga Süd Herren |
| TuS
Ringsheim - Alem. Zähringen |
28:16
(12:6) |
Blamabler
Auswärtsauftritt
von Johannes Brokhausen
Vergangenes
Wochenende waren wir zu Gast beim Aufsteiger aus Ringsheim. Letztes
Jahr hatten wir noch gegen
diese Mannschaft in der ersten Pokalrunde gespielt und gewonnen. Dass es dieses
Mal ganz und gar anders laufen sollte, stellte sich erst später heraus...
Die
Anreise verlief vollkommen problemlos, bestanden doch zunächst Bedenken bezüglich
des Papstbesuches. Wir verließen die Stadt jedoch bereits so früh, dass die
Fahrt zügig vonstattenging. Unsere Verletztenliste war nach wie vor lang, reichte
von Alexis über Sascha bis hin zu Karl. Hinzu kamen die nach wie vor angeschlagenen
Matti, David, und auch Junior, der zurzeit eher als Notnagel eingeplant ist,
aber aufgrund seiner Verletzungen auch besser nicht belastet werden sollte.
Zudem fehlte Nico der Mannschaft, da er derzeit seine Abschlussprüfungen im
Rahmen der Ausbildung zum Physiotherapeuten zu absolvieren hat und sich darauf
vorbereiten musste.
Hinzu kam das Harzverbot in Ringsheim, was für uns auch nicht gerade von Vorteil
war. Positive Vorzeichen für eine Partie sehen anders aus, doch verstehen sie
mich bitte im Vorfeld nicht falsch: Dies sollen lediglich Indizien sein, unsere
Leistung jedoch in keinster Weise entschuldigen.
Nun zu den Ausführungen zum
Spiel.
Die Partie startete direkt ziemlich enttäuschend, schnell lagen wir mit 3:0
und anschließend fünf Toren im Hintertreffen (6:1). Die folgenden fünf Minuten
waren die einzigen des Spiels, in denen wir etwas zu Stande brachten, indem
wir auf
6:4 verkürzten! Danach begann der endgültige Zerfall und Absturz der Mannschaft. Über
9:4 lagen wir zur Halbzeit mit sage und schreibe sechs Treffern hinten, hatten
zugleich auch nur sechs Treffer erzielt (12:6). Die Torhüter wurden vollkommen
im Stich gelassen, weder in Angriff, noch in der Abwehr klappte auch nur etwas.
Kein Spielzug wurde durchgespielt, geschweige denn teilweise überhaupt erst
angesagt. Viele überhastete Einzelabschlüsse, Fehlpässe, Offensivfouls zuhauf,
fehlende Abstimmung in der Abwehr, unkontrollierten ausstürmen in selbiger,
usw... Die Liste
ließe sich noch beliebig fortführen, doch dies möchte ich Ihnen ersparen. Die
Pausenansprache bedarf nun auch keiner Erläuterung mehr, die Fehler und Probleme
lagen schließlich auf der Hand.
Doch was passierte in der zweiten Halbzeit?
Ging ein Ruck durch die Mannschaft? Konnten wir den Abstand verkürzen? Die
Antwort auf beide Fragen lautete im Endeffekt leider nein. Wir konnten uns
zwar direkt
zwei Bälle in der Abwehr erkämpfen, doch der eine wurde verworfen, der andere
landete als langer Ball zum Tempogegenstoß in den Händen des gegnerischen Torwarts.
Im Zuge darauf stand es plötzlich 17:8, dann 23:12. Der Rückstand war also
nun zweistellig geworden. Alexis, zwar verletzt und auch nur stark humpelnd
unterwegs,
wollte unbedingt spielen und der Mannschaft seinen Dienst erweisen, doch zu
Recht wurde er nach fünf Minuten Einsatzzeit von Martin wieder auf die Bank
befördert.
Auch wenn er der Mannschaft geholfen hätte, so wäre es völlig unnötig gewesen,
einen Spieler, der noch dringenden Erholungsbedarf hat, bei diesem Spielstand
zu verheizen. Eine enorm löbliche Einstellung, doch an diesem Tage war es besser,
ihn auf der Bank auskurieren zu lassen. Der Rest der Mannschaft blieb hingegen
bei seinem Spiel, so dass es am Ende nicht mehr verwundern musste, dass die
Partie mit 28:16 verloren ging. Vom Schluss aus bilanzierend hatte sich auch
in der
zweiten Halbzeit nichts geändert. Die Abwehr war nach wie vor nicht vorhanden,
im Angriff wurde kein Spielzug durchgespielt, bzw. keiner führte zum Torerfolg,
Einzelscharmützel mit den Schiedsrichtern wurden zeitweise ausgefochten, etc.
Eine Entschuldigung haben wir nicht, doch wir möchten uns bei allen mitgereisten
Zuschauern, die sich dies mit anschauen mussten, entschuldigen. Wir hoffen
sie bleiben uns dennoch treu und feuern uns auch weiterhin an. Dennoch, auch
wenn
diese drastischen Worte gewählt wurden, und wohl auch notwendig waren, nützt
es nun nichts dieses Spiel in unseren Köpfen zu behalten. Es führt nicht weiter,
im Gegenteil, womöglich zieht es einen Einzelnen nur runter. Die Verletztenliste
wird zunächst nicht kürzer werden, so dass wir es schaffen müssen, auch so
mit dieser Situation fertig zu werden. Eine Pflicht, der wir hoffentlich auch
nachkommen
werden.
Torschützen: Brokhausen 4, Goerdt 3, Philipp Vogt 3, Fabien Stoeffler 2,
Tsoulfas 1/1, Müller 1/1, Felix Vogt 1/1, Werner 1.
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| 17.09.2011,
Landesliga Süd Herren |
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Alem. Zähringen - DJK Singen |
32:15
(18:4) |
Geglückter
Saisonauftakt
von Johannes Brokhausen
Zum Saisonauftakt am vergangenen Samstag
empfingen wir die Mannschaft von DJK Singen in der
heimischen Jahnhalle. Nach einer zuletzt anstrengenden Schlussphase
der Saisonvorbereitung, mit etlichen Turnieren bei denen vier Spiele à 40
Minuten auf dem Programm standen, galt es nun in unserem ersten Saison-Pflichtspiel
auch gleich die ersten beiden Zähler einzufahren. Eine Standortbestimmung
war angesagt. Nach dem unter der Woche so großartig verlaufenen Pokalerfolg
im Derby gegen die Eintracht (23:15) wussten wir nun nicht so recht,
was uns erwarten würde.
Die Gäste aus Singen schienen ihre Mannschaft
komplett umgestellt zu haben. Ihr ehemaliger Spielertrainer Gabor Soos
verließ den Verein zwecks Trainerengagements in Konstanz und auch sonst
stand eine vollkommen, scheinbar deutlich verjüngte, andere Mannschaft
auf dem Parkett. Einzuschätzen war dieser Gegner im Vorfeld jedoch
nicht. Es galt dementsprechend für uns von Beginn an konzentriert zu
Werke zu gehen und ähnlich dem Eintracht-Spiel durch eine gute Defensivarbeit
den Grundstein für einen Erfolg zu legen. Weiterhin mussten die Ausfälle
kompensiert werden. Nicht nur waren David Kasten, Matthias Werner und
Karl Greven nach wie vor verletzt, unter der Woche gesellten sich zu
allem Überdruss auch noch Alexis Tsoulfas und Sascha Winkler hinzu.
Auch Elmar Lohmüller kuriert derzeit noch an einer Verletzung der vergangenen
Saison. Jörg Frank weilt zudem derzeit bei einem Praktikum in Gießen.
Matti, David und Elmi konnten zum Glück auf die Zähne beißen und den
restlichen Spielern zwischenzeitlich Entlastung geben, und sorgten
zudem gerade in der Abwehr für mehr Sicherheit und Stabilität. Des
Weiteren streifte sich Dominic Ruh, gerade erst eigentlich zurückgetreten,
doch noch einmal das Zähringer Trikot über um der Mannschaft seinen
Dienst zu erweisen. Im Endeffekt machten wir aus der Situation das
Beste, und
versuchten die verletzten, aber einsatzbereiten Spieler noch so gut
wie möglich zu schonen, während die Ausfälle Alexis, Sascha und Karl
von der Tribüne Stimmung verbreiteten und auf ihre Weise dadurch der
Mannschaft ihre bestmögliche Hilfe leisteten. Doch nun zum Spiel. Wir
sahen uns früh einem 0:2-Rückstand entgegen, die ersten paar Minuten
der Partie hatten wir direkt verschlafen. Dann jedoch die Explosion.
Sage und schreibe
15 Tore in Folge bescherten uns eine sehr komfortable Führung. Gerade
Fabien konnte den Gästen den einen oder anderen Ball abfangen und per
Gegenstoß einnetzen. Immer wieder wurde die Lücke in der gegnerischen
Abwehr gefunden, oder andernfalls aus dem Rückraum geschossen. Dies
resultierte schließlich in einer 18:4-Pausenführung, das Spiel war
praktisch schon gelaufen. Die
Kabinenansprache verlief in der Folge entsprechend positiv, einziger
kleiner Kritikpunkt
die Chancenauswertung der letzten fünf Spielminuten
in Halbzeit eins. Es galt nun die zweite Halbzeit ähnlich zu gestalten,
weiterhin konzentriert in Abwehr und Angriff zu Werke zu gehen und
den Zuschauern einen schönen ersten Spieltag zu bieten.
Halbzeit zwei
verlief dann ziemlich ereignislos. Wir konnten uns weiter auf 22:5
absetzen und
den Vorsprung verwalten (28:10). Unsere Torhüter Benne und Olli wiederholten
ihre starke Leistung aus Halbzeit eins und fischten nicht nur vier
der sieben gegnerischen Siebenmeter ab, sondern hielten auch etliche
freie
Würfe vom Kreis oder auch von außen. Wir spulten im Angriff weiter
unseren Stil herunter und konnten häufig frei zum Abschluss kommen.
Entweder am Kreis bot sich eine Lücke, oder unser Außen wurde freigespielt.
Davon konnte gerade Philipp Vogt, einer unserer Neuzugänge, gekommen
aus der eigenen Jugend, profitieren und sich mit sechs Treffern prächtig
einbinden. Aber auch unsere anderen Neuzugänge zeigten souveräne
Leistungen. Die letzten zehn Minuten des Spiels waren zwar noch einmal
etwas zäh, da
sich scheinbar die ganze Mannschaft vor dem 30. Treffer drückte,
nichtsdestotrotz konnte gerade in dieser Phase einiges ausprobiert
werden, die Stammkräfte
geschont werden und jeder erhielt seine Chance, sich auszuzeichnen.
Im Endeffekt bedeutete dies einen 32:15-Auftakterfolg, der sicherlich
auch
in der Höhe verdient ist. Die Partie war geprägt durch unsere Abwehrarbeit
sowie die gute Torhüterleistung, andererseits aber auch durch die
Fairness beider Mannschaften. Insgesamt ein gelungener Auftakt in
die Spielzeit
2011/2012.
Am kommenden Wochenende gastieren wir nun beim Aufsteiger
in Ringsheim. Auch hier müssen wir uns ein Bild machen, da diese
Mannschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt für uns noch nicht einschätzbar
ist. Auf ein weiteres Schmankerl können die Zuschauer sich außerdem
jetzt schon gefasst machen, da die Pokalauslosung für die zweite
Runde uns erneut ein Derby bescherte: Erwartet wird die Mannschaft
von HSG Freiburg!
Der Termin wird noch bekanntgegeben.
Torschützen: Fabien Stoeffler 7, Philipp Vogt 6, Brokhausen 5, Müller
4, Nico Stoeffler 2, Henseler 2, Felix Vogt 2, Werner 1, Lohmüller
1, Kasten 1. |
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