| 28.04.2012,
Südbadenliga Damen |
TuS
Ottenheim
- Alem. Zähringen
|
31:31
(12:11) |
Unentschieden
im letzten Saisonspiel "vermasselt" Platz 4
von Franziska Dietrich
Zum Abschluss der Saison schafften es die Damen 1 noch
einmal, durch Siegeswillen und Kampfeslust die Punkte nicht vollständig
herzugeben. Auch wenn der Ottenheimer Ausgleich erst drei Sekunden
vor Schluss fiel, und die Mannschaft von Trainer Leif Harting bis
dahin mit 31:30
vorne
lag,
ist
das doch ein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann.
Der Start
ins Spiel wurde etwas verschlafen. Nach sechs Minuten stand es 2:0
für
die Gastgeber aus Ottenheim, was nicht an einem schlechten Spiel unsererseits
lag, sondern viel mehr an der mageren Chancen-Auswertung. Nach ca.
10 Spielminuten konnte zum ersten Mal auf 3:3 ausgeglichen werden.
Während
der kompletten ersten Hälfte des Spieles, hinkten wir aber mit zwei
Toren hinterher (6:4; 9:7; 10:8), ehe wir kurz vor der Pause sogar
mit vier
Toren in Rückstand gerieten (12:8). Wir konnten aber die letzten fünf
Minuten der ersten Hälfte noch für uns entscheden
und so ging es beim Spielstand von 12:11 in die Kabine.
Die Abwehrleistung
der Mannschaft
war gut – man
agierte aggressiv und versuchte mit einem Wechsel aus zweifacher Manndeckung
und offensiver 3-2-1-Abwehr den Gegener aus dem Konzept zu bringen.
Das hat auch funktioniert. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte konnten
wir dann zum 12:12 augleichen und dies auch eine Weile halten
(13:13;
15:15), liefen dann aber erneut länger einem 2-Punkte-Rückstand hinterher
(17:15; 18:16; 20:17). Um die 45. Minute herum
konnten wir dann erneut zum 20:20 ausgleichen und gingen zehn Minuten
vor Spielende sogar zum ersten Mal in Führung gehen (24:23). In den
folgenden Minuten wechselte die Führung ständig. Auf den Ausgleich
von Ottenheim folgte
sogleich ein Führungstreffer
von uns. Acht Sekunden vor dem Abpfiff lagen wir 31:30
in Führung und der Trainer von Ottenheim nahm eine Auszeit. Trainer
Leif
Harting
schlug vor, eine sehr offensive 3-2-1 zu decken, ließ sich dann aber
von der Mannschaft umstimmen, eine offene Manndeckung zu
spielen. So schafften die Gastgeber zwei
Sekunden
vor Schluss
noch noch den Ausgleich.
Wir alle freuen uns nun
auf die wohl verdiente Pause und möchten uns noch einmal bei den Fans
für die Unterstützung in der letzten Saison bedanken. Es wird uns
nicht leicht fallen, Trainer Leif Hating und Sylvie Günther "gehen
zu lassen" und hoffen natürlich, dass die Trainer-Frage bald
beantwortet sein wird. Wir wünschen unseren Zuschauern eine erholsame
Sommerpause und hoffen, Sie in der nächsten Saison wieder bei unseren
Spielen begrüßen zu
dürfen.
Es spielten: Silke Laule, Lisa Sommer; Alisia Blakowski (9), Lisa
Deckert (7/2), Franziska Dietrich (1), Katrin Hagedorn (3), Sophie Engler
(2), Milena Deckert, Inga Schelshorn (5), Helen Schütz (4).
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| 21.04.2012,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - SG Waldk./Denzl. |
24:19 (14:9) |
Pflichtsieg
im Lokalderby
von Franziska Dietrich
Immerhin - ein Sieg im letzten Heimspiel der Saison. Bis auf den 0:1-Rückstand zu Beginn des Spiels lag die Mannschaft von
Trainer Leif Harting stets vorn und die beiden Punkte konnten mehr oder weniger sicher nach Hause gespielt werden. Vor Beginn des
Spiels wurde das Trainergespann Leif Harting und Sylvia Günther von der Mannschaft verabschiedet. Sie werden ab der kommenden Saison
nur noch als Zuschauer in der Jahnhalle erscheinen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an euch beide!
Nachdem man nun doch kurze Zeit brauchte, um in das Spiel hereinzukommen, konnte gerade in der Abwehr ein gutes Spiel aufgezogen
werden. Die Aggressivität und der Wille waren jedoch im Angriff noch etwas verhalten und es hing einmal mehr am Abschluss, den
die Mannschaft nicht oft genug erfolgreich durchführen konnte. Es war durchaus erkennbar, dass wir personell stark geschwächt in
diese Partie gingen. Zwei unserer Rückraum-Spielerinnen konnten leider nicht auflaufen und so musste unsere Links-Außen, Helen
Schütz, Verantwortung auf der Mitte übernehmen. Was ihr auch im Verlauf des Spieles immer besser gelang. Nachdem sich die Mannschaft
an die Umstellungen gewöhnt hatte, konnten sie einen beständigen Vorsprung von 4 Toren auf unserem Konto vorweisen (8:4, 11:6, 12:8).
Zur Halbzeit hatten wir einen komfortablen 14:9-Vorsprung herausgespielt.
Auch in der zweiten Hälfte wurde die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben. Zu Mitte der zweiten 30 Minuten lag die Mannschaft
einmal sogar mit sieben Toren vorne (18:11). Obwohl daraufhin eine kurze Phase kam, in der wir nicht 100 Prozent bei der Sache
waren und einige Fehlwürfe direkt hintereinander zu verzeichnen hatten, war der Sieg zu keinem Zeitpunkt wirklich in Gefahr. Für
das letzte Spiel dieser Saison am Samstag in Ottenheim steht unser Ziel fest: Die letzten beiden Punkte holen, um danach in die
wohlverdiente Pause zu starten.
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle schon einmal bei den Fans, die uns bei den Heimspielen stets unterstützt und angefeuert
haben.
Es spielten: Lisa Sommer, Silke Laule, Alisia Blakowski (3), Lisa Deckert (3), Juliane Busch (3), Franziska Dietrich,
Katrin Hagedorn (5), Sophie Engler (2), Milena Deckert (2/1), Helen Schütz (6). |
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| 25.03.2012,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - SG Dornst./Alpirsb. |
21:22
(10:12) |
Motivation
reicht nicht aus
von Anne-Sophie Grangé
Nach dem überraschenden und hart erkämpften Punktgewinn am Donnerstag gegen TV
Brombach, gingen wir hochmotiviert aufs Spielfeld. Unser Ziel stand von Anfang
an fest: Die nächsten beiden Punkte müssen in der Jahnhalle bleiben. Diesem Vorhaben
stand auch nichts im Weg, da wir seit langem einmal wieder mit vollem Kader auf
dem Feld standen.
Schon zu Beginn der Partie zeigte sich dann, dass sich keine der
beiden Mannschaften mit weniger als dem Sieg zufrieden geben wird. Über 60 Minuten
hinweg war die Partie ausgeglichen und niemand konnte sich deutlich absetzen.
Beiden Teams konnte man die Anspannung ansehen, da das Spiel oft sehr unübersichtlich
und von vielen Ballverlusten geprägt war. Die Abwehr hatte zeitweise gut zusammengespielt,
jedoch fehlte erneut im Angriff der sichere Abschluss. So kam es, dass vor allem
die Schlussphase sehr emotionsgeladen und hektisch war. Leider ist es uns nicht
gelungen unser gutes Spiel vom Donnerstag fortzuführen und so mussten wir doch
die Punkte an die SG Dornstetten/Alpirsbach abgeben.
Hoffentlich können wir die
beiden spielfreien Wochen nutzen und zu unserem guten Spielfluss zurückkehren.
Es spielten: Silke Laule, Lisa Sommer, Anne-Sophie Grangé; Anne
Weber (2), Alisia Blakowski (4), Lisa Deckert (2), Juliane Busch (2),
Katrin Hagedorn (4), Sophie Engler (2), Milena Deckert (2), Inga Schelshorn
(2), Helen Schütz (1), Franziska Dietrich.
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| 22.03.2012, Südbadenliga Damen |
| TV Brombach - Alem. Zähringen |
26:26 (15:11) |
Unglaublicher
Siegeswille sichert Punktgewinn beim Tabellenersten
von Franziska Dietrich
Ein Kampfspiel, wie er im Buche geschrieben steht: Bis zu den letzten fünf Minuten ist das Team von Trainer Leif Harting
einem Rückstand hinterhergelaufen. 15 Sekunden vor Schluss trifft Kati Hagedorn zum 26:26-Ausgleich, der uns den verdienten Punkt
sicherte. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand von bis zu sieben Toren konnten wir zum Schluss mit erhobenem Haupt vom Spielfeld
gehen.
Zwar war bereits vor dem Spiel klar, dass wir in Brombach nicht sang- und klanglos untergehen wollten, aber mit diesem Punkt
hatten wohl die wenigsten gerechnet. Umso größer war die Freude danach. In den ersten 10 Spielminuten konnten wir noch recht
gut mithalten und den Rückstand mit zwei oder drei Tore konstant halten. Die zweite Hälfte der ersten Halbzeit wurde dann aber
ganz klar von den Brombach Gastgeberinnen dominiert, so dass wir teilweise mit teilweise Toren hinten lagen. Trotz konstant
sehr guter Leistung in der Abwehr und einigen schön herausgespielten Torabschlüssen, war es uns nicht möglich, den Ball mit
ausreichender Quote zwischen die Pfosten der Gegner zu befördern. Somit war auch in der Halbzeit die Ansprache des Trainers
klar und deutlich: Abwehrleistung weiter oben halten, eventuell noch einen Tick aggressiver gegen die Wurfmaschinen aus Brombach
und vorne endlich die Bälle versenken.
In der Anfangsphase der zweiten Hälfte klappte das dann auch sehr gut und wir konnten und auf 15:14 heranarbeiten. Anschließend
folgte eine Phase, in der nicht alles glatt lief und Brombach konnte immer weiter davonziehen, so dass wir 15 Minuten vor Schluss
gar mit 22:15 hinten lagen. Trainer Leif Harting nahm daraufhin eine Auszeit, um noch einmal ein wenig Ruhe zu schaffen und gab
uns eine klare Anweisung: Die letzten 15 Minuten gewinnen wir. Dabei ging es noch nicht einmal um das Gesamtergebnis. Mit großer
Unterstützung von der Bank gelang den Spielerinnen dann das kleine Wunder. Man konnte in der letzten Minute ausgleichen und
diesen Ausgleich bis zum Ende halten. Gerade die letzte Viertelstunde zeigte einmal mehr, was man mit Kampfgeist und Teamwille
alles erreichen kann.
Für Sonntag haben wir nun ganz klar ein Ziel: An die Kampfleistung auch daheim gegen Dornstetten/Alpirsbach anknüpfen. Hauptsächlich
im Angriff müssen wir jedoch eine Schippe auflegen und versuchen, auch hier diejenige Aggressivität an den Tag zu legen, an der
es gegen Brombach in der Abwehr auf keinen Fall gemangelt hat. Wir danken an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich den Verantwortlichen
des TV Brombach für die Einwilligung zur Verlegung des Spieles. Gleichzeitig gratulieren wir herzlich zur Meisterschaft.
Es spielten: Silke Laule, Lisa Sommer, Anne-Sophie Grangé; Alisia Blakowski (2), Lisa Deckert (6), Juliane Busch (1),
Franziska Dietrich (1), Katrin Hagedorn (5), Sophie Engler (1), Inga Schelshorn (9/3), Carolin Prettner (1), Bernadette Hummel.
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| 18.03.2012,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - HSC Radolfzell |
30:24
(14:8) |
Unerwartet
klarer Sieg
von Leif Harting
Überraschend deutlich war der Sieg gegen Radolfzell, obwohl
ich vor dem Spiel nicht gerade optimistisch war. Jedoch war die Stimmung
in der Mannschaft trotz nur acht Feldspielern wirklich gut, dass ich dann
doch dachte, wir können der Personalmisere ein Bein stellen. Das taten
die Mädels auch fast souverän. Die Abwehr stand über 60 Minuten gut, Silke
Laule war mit drei gehaltenen Siebenmetern der dazugehörige Rückhalt und
das war schon mehr als die halbe Miete. Immer wieder wurden die Gäste in
schwierige Wurfsituationen oder Ballverluste gedrängt, allein im Angriff
belohnte man sich nicht für diese gute Abwehrabreit und ließ zu viele Chancen
aus. Jedoch sollte in diesem Spiel die mittelmäßige Torausbeute nicht zum
Problem werden. Man führte ständig mit bis zu maximal acht Toren. Erst
fünf Minuten
vor Schluss bei einem Spielstand von 29:21 musste man der dünnen Personaldecke
Tribut zollen und Radolfzell konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.
Für
mich eine tolle Mannschaftsleistung.
Es spielten: Silke Laule, Lisa Sommer, Anne-Sophie
Grangé; Anne Weber(5), Alisia Blakowski (2), Lisa Deckert (4), Juliane
Busch (n.e.), Katrin Hagedorn (6), Sophie Engler (1), Milena Deckert
(3/2), Inga Schelshorn (7), Carolin Prettner (1).
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| 04.03.2012,
Südbadenliga Damen |
| Alem. Zähringen - SG Ehingen/Engen |
22:23 (11:10) |
Unnötige Niederlage in eigener Halle
von Franziska Dietrich
Das musste nicht sein. Aufgrund einer kämpferisch ungenügenden Leistung gegen Ende der zweiten Halbzeit haben wir die beiden Punkte
am Wochenende abgeben müssen. Die Enttäuschung war groß. Nach einer konzentrierten ersten Halbzeit mit einer soliden Abwehrleistung
gab man den Sieg in den letzten fünf Minuten des Spiels zu leichtfertig aus der Hand.
Vor dem Spiel war klar - die Siegesserie der letzten Spiele sollte fortgesetzt werden. Gerade gegen die SG Ehingen/Engen, gegen die
wir im Hinspiel eine Kampfleistung par excellence hinlegten, wollten wir hier daheim erst recht gewinnen. Trotz des frühen 0:3-Rückstandes
ließ sich die Mannschaft von Trainer Leif Harting nicht aus dem Konzept bringen und ging gegen Mitte der ersten Halbzeit mit 6:5
das erste Mal in Führung. Diese sollte dann auch bis fast gegen Ende nicht mehr aus der Hand gegeben werden. Vor allem in der
Abwehr spielten wir sehr konzentriert und schafften es so, in der ersten Halbzeit nicht mehr als zehn Gegentore zu kassieren.
Auch unsere Torfrau Anne-Sophie Grangé trug entscheidend zu den wenigen Gegentoren bei. Allerdings konnten wir im Angriff unsere
Chancen nicht konsequent genug ausnutzen und so stand es zur Halbzeit 11:10. In der Pause war man sich einig, die Abwehrleistung
weiter zu führen, eventuell noch das ein oder andere Mal ein bisschen aggressiver zu agieren, und vor allem im Angriff die notwendige
letzte Konsequenz umzusetzen.
Am Anfang gelang uns das auch ganz gut, und wir konnten einen regelmäßigen 3-Tore-Vorsprung auf unserem Konto verbuchen. Was dann
genau am Schluss schief lief ist nicht ganz so klar. Die Gäste schafften es, auf 20:20 auszugleichen und gingen zunächst mit einem,
dann mit zwei Toren in Führung. Als Konsequenz agierten wir in den letzten drei Minuten mit einer offensiven Abwehr und konnten 20
Sekunden vor Schluss durch ein Tor von Lisa Deckert, die mit sieben Toren erfolgreichste Schützin war, zum 22:22 auszugleichen. Im
letzten Angriff des Spiels schafften es die Gäste die Kugel ins Tor zu befördern und somit verlor man letztendlich mit 22:23 und gab
die beiden Punkte unnötig ab.
Für die nächsten Spiele haben wir uns vorgenommen, die Abwehrleistung fortzusetzen und ganz besonders im Angriff noch ein bissche
mehr Biss zu zeigen. Immer noch verschenken wir vorne zu viele Chancen und verlieren den Ball zu auf Grund einfacher technischer Fehler.
Es spielten: Silke Laule, Lisa Sommer, Anne-Sophie Grangé; Anne Weber, Alisia Blakowski (1), Lisa Deckert (7), Juliane Busch (2),
Franziska Dietrich (2), Katrin Hagedorn (2), Sophie Engler (1), Milena Deckert (4/4), Inga Schelshorn (3).
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| 11.02.2012,
Südbadenliga Damen |
| SG
Hornb./Lauterb. -
Alem. Zähringen |
28:29
(13:12) |
Auswärtssieg,
Auswärtssieg...
von Leif Harting
Ich bin jetzt in der vierten Saison Trainer der Zähringer Damen
1. Genauso lange musste ich warten, um endlich mal einen Sieg im Schwarzwald
einzufahren. Man merkte sofort, dass die SG Hornberg/Lauterbach die Hinspielniederlage
egalisieren wollte und so legten die Gastgeberinnen los wie die Feuerwehr. Nach
13 Minuten, beim Spielstand von 9:3, musste bereits die Auszeit her. Bis dahin
war man gar nicht richtig auf dem Feld. Wir liefen mit unseren
Gegenspielern
in der Abwehr
nur mit und ließ vor allem die starke zweite Welle der Schwarzwälderinnen ohne
große
Gegenwehr zu. Nach der Auszeit besinnte man sich dann wieder unserer Stärken.
Durch ein verbessertes Verhalten im 1:1 gelang es immer mehr, die zweite Phase
der
SG in Griff zu bekommen und somit den Gegner seiner stärksten Waffe zu berauben.
Somit konnte man mit sich bis zur Halbzeit auf 13:12 heranarbeiten und das Spiel
war wieder offen.
In der zweiten Halbzeit hatten wir, wie schon ab Mitte der
ersten Halbzeit, die Nase vorn. Schnell ging man in Führung und verteidigte diese
geschickt durch sauber gespielte Auslösehandlungen aber auch entscheidende Tore
von Inga Schelshorn bei angezeigtem Zeitspiel. Auch Silke Laule entschied hier
ganz klar das Torhüterduell für sich und konnte im Gegensatz zu den Torhüterinnen
der SG einige Würfe entschärfen. Der letzte Knackpunkt des Spiels war, als Anne
Weber in der 51. Minute eine Zeitstrafe absaß und Kati Hagedorn dachte, das Spiel
noch mal spannend machen zu müssen. Sie zog gegenüber dem Schiedsrichter in einer
kleinen Diskussion den Kürzeren und somit standen nur noch vier Feldspielerinnen
in der Abwehr. Trotz Unterzahl agierte Juliane Busch offensiv gegen ihre Halbspielerin
und zwang die Linksaußen von Hornberg zu einem Bogenpass, den Inga Schelshorn
ablaufen konnte und Helen Schütz dann den daraus folgenden Gegenstoß zum 26:28
verwandelte.
Somit wurde auch die letzte große Chance der Gastgeberinnen zunichte gemacht
und man behielt aufgrund von 40 besseren Minuten verdient die Oberhand; so gelang
mit einem Endstand von 28:29 der erste Auswärtssieg im Schwarzwald seit vier
Jahren.
Es spielten: Lisa Sommer, Silke Laule, Anne-Sophie Grangé;
Anne Weber (4), Inga Schelshorn (8), Juliane Busch (1), Helene
Schütz (3), Milena Deckert (1/1), Katrin Hagedorn (7), Sophie Engler,
Carolin Prettner (2), Alisia Blakowski (3).
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| 04.02.2012,
Südbadenliga Damen |
| TuS Steißlingen - Alem.
Zähringen |
26:29 (13:12) |
Der Bodensee
bleibt Punktelieferant
von Leif Harting
Mit nur acht Feldspielern reiste man zum Tabellenzweiten. Jedoch wollte man die Heimschlappe trotz Personalsorgen wieder
gut machen und die Serie auf fünf Siege in Folge ausbauen.
Man begann fulminant und führte durch Paraden von Lisa Sommer und schnellen Toren aus dem Gegenstoß und Rückraum durch Helen
Schütz und Inga Schelshorn mit 4:0. Doch wie das im Handball oft so ist, eine frühe Führung kann schnell wett gemacht werden,
was den Gastgeberinnen dann auch zum 4:4 eindrucksvoll gelang. Bis zum 10:10 legte die Zähringer Damen immer ein Tor vor und
Steißlingen gelang der Ausgleich. Keine der Mannschaften konnte sich in dieser Zeit absetzen und spielten auf Augenhöhe. Am
Ende der ersten Halbzeit schwanden dann die Kräfte, die Personalnot machte sich bemerkbar und Steißlingen drückte dem Spiel
seinen Stempel auf. Mit einem siebten Feldspieler fünf Sekunden vor der Halbzeit konnte man gerade noch auf 13:12 verkürzen.
Auch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte der Heimmannschaft. 16:13 führte Steißlingen. Jedoch seit dem Spiel in Ehingen
weiß die Mannschaft, was in ihr steckt. Sie mobilisierte die letzen Kräfte und spielte den Gegner kurzzeitig an die Wand. Beim
Spielstand von 18:23 konnte man eine 5-Tore-Führung herausspielen. Wieder schwanden die Kräfte, Steißlingen stellte auf doppelte
Manndeckung um, kam auf 25:26 heran, doch mit Glück, Können, aber vor allem großen Willen wurde das Spiel noch nach Hause
geschaukelt.
Wir haben nicht überragend gespielt, jede Spielerin hat in diesem Spiel einige Fehler gemacht, jedoch überwiegt stark das
Positive: Lisa Deckert stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft und spielte die für sie ungewohnte Position am Kreis,
wobei ihre Abwehrarbeit in den letzen 15 Minuten mit entscheidend zum Sieg beitrugen. Inga Schelshorn machte trotz drei Fahrkarten
vorher das entscheidende Tor zum 25:27. Kati Hagedorn spielte trotz Krankheit über 60 Minuten eine gute Partie in der Abwehr
und ließ keine Tore im gefürchteten Gegenstoß der Steißlinger Linksausen zu. In Unterzahl hielt sie uns in der zweiten Halbzeit#
auch noch durch wichtige Tore im Spiel. Juliane Busch gab alles, um trotz Seminar noch rechtzeitig zum Spiel zu kommen und
hielt gemeinsam mit Anne Weber die Abwehr dicht. Lisa Sommer ließ in der ersten Halbzeit nur 13 Gegentore zu, Silke Laule war
in der 2. Halbzeit in der entscheidenden Phase mit einigen Paraden zur Stelle und Anne-Sophie Grangé war sich nicht zu schade,
mit nach Steißlingen zu fahren und die Mannschaft zu unterstützen, trotz des Wissens auf keine Einsatzzeit. Milena Deckert
verwandelte alle ihre 7-Meter eiskalt. Helen Schütz zeigte auch in diesem Spiel wieder, dass wir auf Sie nicht verzichten können,
gerade bei der doppelten Manndeckung durch Steißlingen und Sophie Engler machte aus ihrer einzigen Möglichkeit am Kreis das
wichtige Tor zum 18:18, welches die Wende in diesem Spiel einleitete. Gut gemacht Mannschaft!
Es spielten: Lisa Sommer, Silke Laule, Anne-Sophie Grangé; Anne Weber (1), Inga Schelshorn (6), Juliane Busch (3), Helen Schütz (8),
Milena Deckert (3/3), Katrin Hagedorn (7), Lisa Deckert, Sophie Engler (1). |
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| 28.012012,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - HSG Mimmenh./Mühlh. |
34:23
(15:11) |
Kleine
Siegesserie fortgesetzt
von Juliane Busch
Gegen den Tabellenvorletzten Mimmenhausen/Mühlhofen gelang uns der
vierte Sieg in Folge. Dadurch kletterten wir auf den vierten Tabellenplatz.
Von dort oben sieht die Welt schon wieder viel schöner aus.
Das Spiel
wurde von Beginn an mit hohem Tempo und viel Herz gespielt. Die Hausherren
erwischten mit einem 3:0 den besseren Start, jedoch konnten die Gäste
bis zum 8:8 und über 9:9 noch sehr gut mithalten. Trotz vieler technischer
Fehler auf beiden Seiten, konnten wir uns bis zur Pause auf 15:11
absetzen.
Wir kamen frischer und konzentrierter aus der Kabine und
erzielten vier Tore in Folge. Dieser 8- Tore-Vorsprung war bereits
spielentscheidend. Die Gäste kamen zwar beim Stand von 24:20 zwar
nochmals auf vier Tore heran, allerdings ließen wir uns nicht aus
dem Konzept bringen. Ganz im Gegenteil: Gerade in dieser Spielphase
agierten wir durchdacht in der Abwehr und wichtige Bälle wurden von
unserer Torfrau gehalten. Zielstrebige Tempogegenstöße und verschiedenartige
schöne Zusammenspiele zwischen Rückraum und Kreis führten mehrfach
zum Torerfolg. Schlussendlich konnten wir einen verdienten, und auch
in dieser Höhe berechtigten 34:23-Sieg einfahren.
Nächste Woche gilt
es diesen Schwung mit nach Steißlingen zu nehmen. Und mal
schauen, vielleicht könne wir unsere Serie noch mehrere Wochen ausbauen...
Es spielten: Lisa Sommer, Silke Laule, Anne-Sophie Grangé; Anne
Weber (4), Inga Schelshorn (5/1), Juliane Busch (1), Helene Schütz
(10), Milena Deckert (3/1), Katrin Hagedorn (3), Sophie Engler (4),
Carolin Prettner (2), Lisa Deckert (2).
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| 14.01.2012,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - SG Sinzheim/Rastatt |
25:16 (10:9) |
Mit Schwung aus altem Jahr Serie ausgebaut
von Leif Harting
Sinzheim/Rastatt ging zwar zunächst mit 2:0 in Führung, davon ließ sich die Heimmannschaft jedoch nicht beeindrucken
und führte danach selber schnell 3:2. Abschütteln ließ sich die SG aber nicht. Im Gegenteil, schlechte Würfe aus dem
Rückraum sowie fehlende Absprachen und die daraus schlechte Zuordnung in der Abwehr bei zwei Kreisläufern ließ die Zähringer
Damen wieder in einen Rückstand fallen (5:6). In der daraus folgenden Auszeit wurden diese Dinge angesprochen und die
Mannschaft setzte die neuen Vorgaben auch sofort um. Gut herausgespielte Torchancen und eine starke Deckungsleistung
brachten eine 9:6-Führung. Leider ließ man die Zügel etwas schleifen und die Gäste konnten zur Halbzeit auf 10:9 verkürzen.
Die zweite Hälfte gehörte dann allein den Gastgeberinnen. Schnell ging man 15:10 in Führung. Die Abwehr stand wie ein
Fels in der Brandung und im Angriff hatte man genügend Durchsetzungsvermögen gegen die an diesem Tag schwache 3:2:1-Abwehr
der Sinzheimerinnen. Auch das erwartete Aufbäumen fehlte, so dass die Zähringer Damen einen souveränen Heimsieg durch
eine gute Mannschaftsleistung einfuhren. An diesem Abend waren die Freiburgerinnen die klar bessere Mannschaft und bauen
so ihre kleine Siegesserie auf 6:0 Punkte aus. Diese soll auch weiterhin anhalten, wenn in 14 Tagen Mimmenhausen in die
Jahnhalle kommt.
Es spielten: Lisa Sommer, Silke Laule; Anne Weber (2), Inga Schelshorn (5), Alisia Blakowski (4), Juliane Busch (7/2), Helen Schütz (4), Milena Deckert (1), Katrin Hagedorn (2), Sophie Engler, Lisa Deckert (1), Carolin Prettner.
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| 17.12.2011,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - SG Hornberg/Lauterbach |
28:23
(15:9) |
Erfolgreiches
Heimspiel zum Jahresabschluss
von Anne-Sophie Grangé
Erneut schien es die deutliche
Kabinenansprache von Trainer
Leif Harting gewesen zu sein, die uns die nötige Motivation brachte. Der Mannschaft
war klar, dass diese letzten Punkte der Vorrunde uns gehören müssen.
Diese Mannschaftseinstellung
zeigte sich auch gleich zu Beginn. Die ersten Spielminuten waren bis zum 7:7
noch recht ausgeglichen, jedoch konnten wir uns bald absetzen. Vor allem durch
ein schnelles, ideenreiches Spiel im Angriff und einer sehr gut gestellten Abwehr
hatten wir die Gäste aus Hornberg/Lauterbach gut im Griff. Mit Lisa Sommer im
Tor, die einige Würfe sicher entschärfte, gelang es uns mit einem Vorsprung in
die Kabine zu gehen (15:9).
Wir starteten nach der kurzen Verschnaufpause wieder
gut ins Spiel und konnten uns noch weiter auf zeitweise acht Tore absetzen (18:10).
Endlich schien die Strategie von uns aufzugehen, hinten eine sehr sichere und
aggressive Abwehr zu spielen und dann mit Tempo und einem Tor im Angriff abzuschließen.
Wir schienen zu sicher und im Kopf das Spiel schon gewonnen zu haben, denn anders
ist der plötzliche Leistungseinbruch nicht zu erklären. Es war en noch einige
Minuten zu spielen als sich immer mehr technische Fehler und unnötige Ballverluste
einschlichen. Diese Unsicherheiten ermöglichten unseren Gegnern das Spiel noch
einmal spannend zu machen. Sie kämpften sich Tor um Tor vom 18:11 auf ein 21:20
heran. Durch einige Zeitstrafen und einer roten Karte gegen Kati Hagedorn viel
es uns umso schwerer wieder in unseren Rhythmus zu kommen. Als der Ausgleich
zum 21:21 fiel, schienen wir wie aufgerüttelt und kamen zu unserem konzentrierten
und gut aufgebauten Spiel der ersten Halbzeit zurück. In den letzten 10 min.
gelang es uns das Ruder noch einmal rumzureißen und uns den Sieg zu sichern.
Mit dem Schlusspfiff endete das Spiel 28:23.
Zusammenfassend lässt sich sagen,
dass wir die Vorrunde mit zwei wichtigen Punkten abschließen konnten und hoffen,
dass wir den Kampfgeist, Siegeswillen und die Cleverness der ersten Halbzeit
in den kommenden Spielen im neuen Jahr erneut zeigen werden.
Außerdem wünschen wir Franzi Dietrich, die sich in einer Abwehrsituation unglücklich
einen Mittelhandbruch zuzog, gute Besserung und dass sie bald wieder spielbereit
auf dem Feld stehen kann.
Es spielten: Lisa Sommer, Silke Laule, Anne-Sophie Grangé; Anne
Weber, Inga Schelshorn (6), Alisia Blakowski (5), Juliane Busch (7),
Franziska Dietrich, Helen Schütz (7), Milena Deckert (1), Katrin Hagedorn
(2), Sophie Engler, Jessica Peter.
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| 11.12.2011,
Südbadenliga Damen |
| SG Ehingen/Engen - Alem.
Zähringen |
25:26 (15:8) |
Emotionengeladene Kampfleistung sichert letztendlich
den Auswärtssieg
von Franziska Dietrich
Man möchte fast meinen, die erste Damen-Mannschaft muss an den Bodensee fahren, um zu gewinnen. Nach einer miserablen ersten
Halbzeit und einer ziemlich deftigen Halbzeit-Ansprache des Coaches, konnten wir in der zweiten Hälfte den Spieß herum drehen.
Warum allerdings die ersten 30 Minuten einmal mehr verschlafen wurden, ist und bleibt ein Rätsel.
Der Start in das Spiel war noch recht ausgeglichen. Wir gerieten zwar gleich in Rückstand, konnten aber zum 5:5 ausgleichen.
Bis zum 7:6 konnte die Mannschaft noch den Anschluss halten, dann jedoch setzte sich die Heimmanschaft mit fünf Toren zum
12:7 ab und wir liefen einmal wieder einem Rückstand hinterher. Der Angriff agierte einfallslos, es wurde zu früh abgeschlossen
und in der Abwehr fehlte es deutlich an Aggressivität. Auch die Auszeit hatte nicht den gewollten Effekt und so trabten wir
im wahrsten Sinne des Wortes durch die erste Halbzeit, bis wir nach 30 Minuten mit dem Pfiff erlöst wurden. Die Köpfe hingen,
jede einzelne Spielerin war sichtlich verärgert und unzufrieden und auch unser Trainer Leif Harting war sichtlich empört über
das, was wir bis dato geboten hatten.
Die wohl lauteste Kabinen-Ansprache dieser Saison fruchtete dann. Zu Anfang der zweiten Halbzeit konnten wir uns durch konzentriertes
Spiel und bessere Abwehr-Arbeit bis auf 18:14 heranarbeiten. Man konnte deutlich merken, dass sich an der Einstellung der Spielerinnen
etwas grundlegend verändert hatte. Doch wie sollte es anders sein, auch in der zweiten Hälfte kam der Schlendrian herein und
so konnte die SG Ehingen/Engen mit acht Toren zum 22:14 davonziehen. Das war dann wohl der Zeitpunkt, an dem der Schalter vollkommen
umgelegt wurde. Eine zielgerichtete Aufholungsjagd begann und wurde letztendlich auch belohnt. Die Abwehr war kaum wieder
zu erkennen, im Angriff wurden endlich einmal die Chancen verwertet und durch Tempogegenstöße konnten wichtige Treffer erzielt
werden. Wir konnten nun unsererseits sieben Treffer in Folge auf unser Konto verbuchen und schafften den Anschluss zum 22:21
ca 8 Minuten vor Schluss. In der entscheidenden Situation parierte Torfrau Anne-Sophie Grangé einen Strafwurf und legte somit
letztendlich den Grundstein für unseren Sieg. Bis zum 25:25 blieb uns jedoch der Ausgleich verwährt. Den Siegtreffer zum 25:26
erzielte Katrin Hagedorn, die neben Helen Schütz und Inga Schelshorn zu den Top-Torschützen des Teams gehörte. Zwar hatten
die Gegner noch einen Angriff (59. Spielminute), doch konnten wir unsere gute Abwehr-Leistung auch in der heißen Schlussphase
abrufen und so noch einmal den Ball erobern. Auch die darauf folgende offensive Abwehr-Formation der Heimmannschaft konnte
das Spiel jedoch nicht mehr kippen.
So können wir nun endlich wieder einen Sieg auf unserem Konto verbuchen. Wir haben gezeigt, dass wir gewinnen wollen - daran
hatte am Schluss niemand mehr zu zweifeln. Der Kampfgeist der Mannschaft, der schon fast erloschen schien, sicherte die beiden
Punkte. Wir alle hoffen, dass wir die Motivation und die Euphorie in das letzte Spiel diesen Jahres am nächsten Samstag um
18:00 Uhr in der Jahnhalle mitnehmen können, so dass wir auch unseren Zuschauern einmal wieder einen Sieg schenken können.
Es spielten: Anne-Sophie Grangé, Lisa Sommer; Anne Weber (1), Inga Schelshorn (6), Alisia Blakowski (3), Lisa Deckert,
Juliane Busch (2/1), Franziska Dietrich, Katrin Hagedorn (6), Sophie Engler, Milena Deckert, Helen Schütz (8), Verena Schmelzle.
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| 04.12.2011,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - TuS Ottenheim |
23:30
(11:11) |
Niederlage
auf Grund einer schlechten zweiten Hälfte
von Franziska Dietrich
Ganz klar war unser
Ziel vor dem Spiel: Wiedergutmachung nach der Niederlage in Waldkirch
und zwei wichtige Punkte
gegen unseren Gast und Tabellennachbarn aus Otteheim einfahren. In der
ersten Hälfte war dieses Ziel auch jedem ins Gesicht geschrieben. Nach
der Pause jedoch konnte man einmal mehr beobachten, wie die Köpfe sich
zu voreilig dem Boden neigten.
In den ersten Minuten haben wir uns noch
etwas schwer
getan und gerieten, einmal mehr wegen Pech im Abschluss, in einen 4-Tore-Rückstand
(1:5). Trainer Leif Harting erkannte unsere Start-Schwierigkeiten und
nahm bereits in der 10. Spielminute die erste Auszeit. Mit Erfolg. Die
Mannschaft
agierte nun konzentrierter, in der Abwehr wurde aggressiv verteidigt
und so konnte man bald den 6:6- Ausgleich erzielen. Für den Rest der
ersten Halbzeit boten wir den Zuschauern dann wohl das Beste, was sie
in dieser
Saison bis jetzt zu sehen bekamen. Trotz des ausgeglichenen Spiels (rein
nach dem Ergebnis) kochten die Emotionen und niemand zweifelte an unserem
Willen, diese zwei Punkte zu holen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit
konnte sich keine Mannschaft absetzen und so ging es mit einem 11:11
in die Halbzeitpause.
Es sollte also spannend bleiben...
Pustekuchen - aus der Kabine kam eine mehr oder weniger ausgetauschte Mannschaft. Nachdem
wir
in den ersten 10
Minuten einige Male erfolglos abschlossen, verließ uns viel zu schnell
schon wieder der Mut. Wir kassierten sechs Tore in Folge und fanden
auch daraufhin nicht mehr richtig ins Spiel zurück. Die Abwehr agierte
nicht mehr so konzentriert wie noch in der ersten Spielhälfte und im
Angriff fehlte uns dann einmal mehr (leider) der letzte Biss. Zwar
konnten
wir uns noch einmal auf einen
4-Tore-Rückstand heran kämpfen, aber auch das ließ den Knoten in unseren
Händen und Füßen nicht platzen. So stellte unser Trainer in den letzten
10 Minuten die Abwehr um, ebenfalls ohne Erfolg. Die offene Manndeckung
erzielte nicht die gewünschte Wirkung und so gingen wir nach 60 Minuten
erneut niedergeschlagen mit einer Niederlage auf dem Buckel vom Spielfeld.
Nach einer so starken ersten Halbzeit, wie wir sie gestern gespielt
haben, darf uns diese Schlafwandlerei nach der Pause nicht passieren.
Das Fazit
des Spieltages steht somit fest: Mehr Konstanz in unser Spiel hineinbringen
und nicht zu schnell den Kopf hängen lassen. Auf jeden Fall wollen
wir an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen!
Es spielten: Anne-Sophie
Grangé, Lisa Sommer; Lisa Deckert (1), Milena Deckert
(1), Sophie Engler, Anne Weber (4), Franziska Dietrich (3), Inga Schelshorn
(5), Juliane Busch (2/1), Katrin Hagedorn (1), Carolin Prettner (1), Helen
Schütz
(4/1), Alisia Blakowski (1), Verena Schmelzle.
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| 26.11.2011,
Südbadenliga Damen |
| SG
Waldk./Denzlingen - Alem. Zähringen |
14:13
(8:5) |
Der
Kopf war nicht frei
von Leif Harting
Waldkirch/Denzlingen hat zum wiederholten Male bewiesen, dass sie
uns mit ihrer Spielweise nicht liegen. Wie erwartet spielte Waldkirch gekonnt
lange Angriffe ohne großes Tempo. Für eine Mannschaft wie uns, welche aus einer
3:2:1-Abwehr operiert, Fehler des Gegners oder Zeitspiel provozieren will, natürlich
die richtige Taktik. Dazu operierten Sie in einer 6:0-Abwehr, welche defensiver
nicht stehen könnte. Da wir in den ersten 15 Minuten viel zu oft am Torwart scheiterten
oder das Tor verpassten, fehlte in der restlichen Spielzeit das Selbstvertrauen
im Angriff. Die Verantwortung wurde an die anderen Mitspieler weitergegeben bzw.
wenn man selber Verantwortung übernahm, verkrampfte man im Wurf auf das Tor.
Der Kopf war nicht mehr frei, das Gewinnen müssen und die Spielweise der Gastgeberinnen
blockierten die Angriffshandlungen der Alemannia. Man spielte eine konzentrierte,
gute Abwehr, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. In der 56. Minute schaffte
man dann den Anschlusstreffer zum 14:13. Die Schiedsrichter gaben das Tor. Die
Zeitnehmer hatten schon die Spielanzeige umgestellt. Waldkirch nahm eine Auszeit
und in dieser nahmen die Schiedsrichter das Tor ohne Begründung zurück. In der
58. Minute wurde dann doch der Anschlusstreffer zum 14:13 erzielt. Die SG schaffte
es einen Angriff über zwei Minuten zu spielen, so dass ein weiterer Angriff zum
evtl. Ausgleich nicht mehr möglich war. Ob der von uns eingelegte Protest gegen
die Spielwertung aufgrund der 56. Minute, bei dem ein schon gegebenes Tor wieder
zurückgenommen wurde, durchgeht, muss jetzt an höherer Stelle entschieden werden.
Torschützen: Anne Weber (2), Lisa Deckert (1), Juliane Busch
(3), Katrin Hagedorn (3), Sophie Engler (1),
Inga Schelshorn (3), Helen Schütz (1).
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| 20.11.2011,
Südbadenliga Damen |
| Alem.
Zähringen - SG Freudens./Baiersb. |
28:22
(11:9) |
Der
erste Heimsieg dieser Saison ist perfekt
von Milena Deckert und Faranziska Dietrich
Ganz klar - wer eine solche Mannschaftsleistung an den Tag legt, wie wir es gestern
getan haben, der kann nur gewinnen. Trotz der etwas schleppenden Anfangsphase,
in der es nach knapp zehn Minuten immer noch 1:1 stand, konnte sich das Team
von
Trainer Leif Harting behaupten und gab danach im gesamten Spielverlauf die Führung
nicht mehr aus der Hand.
Man hatte sich für dieses Spiel viel vorgenommen - ein Sieg MUSSTE nun endlich
mal her in der eigenen Halle, das war allen von uns klar. Durch den Druck, den
auch teilweise wir selbst uns auferlegten, war das Spiel anfangs noch nicht so
flüssig. Gerade in den ersten zehn Minuten erlaubten wir uns zu viele technische
Fehler. Freudenstadt/Baiersbronn ging es jedoch nicht anders und so gerieten
wir auch nicht in Rückstand. Abwehrtechnisch haben wir im Vergleich zu den vorangegangenen
Spielen noch eine Schippe draufgepackt, die geforderte Aggressivität wurde ausgepackt
und so konnte man einige Bälle erobern, die jeweils in den Schlussphasen der
beiden Halbzeiten zu einigen Toren aus der ersten Welle führten. Jedoch schaffte
die Mannschaft es nicht, sich bis zur Halbzeit auf mehr als zwei Tore (11:9)
abzusetzen.
Die gegnerische Mannschaft hielt immer den Anschluss. Das sollte
sich in der
zweiten Spielhälfte jedoch ändern. Schon in der Kabine während der Pause war
klar: Ausnahmslos jeder will dieses Spiel hier heute gewinnen. Es gab niemanden,
der den Kopf hängen ließ, so wie wir es in den letzten Wochen zu oft gesehen
hatten. Und so gingen wir auch in die zweiten 30 Minuten als geschlossene Einheit
und liesen den Gegner das ein oder andere Mal gegen die Mauer laufen. Wir schafften
es dann ziemlich schnell uns auf 5 Tore abzusetzen und lagen mit fünf Toren vorne
(16:11). In der Mitte der zweiten Hälfte schlich sich jedoch eine kleine Phase
der Unkonzentriertheit ein und der Gegner konnte noch einmal auf 22.19 verkürzen
(50. Minute). Glücklicherweise haben wir uns aus dieser Situation ziemlich schnell
wieder befreit, in dem wir uns kräftig anfeuerten und Ruhe in das Spiel brachten.
Auch gerade in dieser kritischen Phase war Verlass auf unsere Torfrau Silke Laule;
zwei gehaltene 7-Meter waren nicht ihre einzige Glanzleistung an diesem Tag und
so war in der zweiten Hälfte der Sieg nicht mehr in Gefahr. In den letzten drei
Minuten mussten dann schließlich auch noch zwei Spielerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn
das Spielfeld auf Grund von 2-min-Zeitstrafen verlassen und so waren uns die
2 Punkte erst recht nicht mehr zu nehmen. Die Mannschaft hat es endlich einmal
wieder geschafft einen geschlossenen Verband darzustellen, besonders in der Abwehr.
Auch die gegenseitige Motivation war vorhanden wie noch nie – nach guten Aktionen
wurde abgeklatscht, man munterte sich auf, wenn etwas nicht klappte und auch
die Bank gab alles.
Somit kann man sagen, dass dieser Sieg nichts als verdient
war. Unser Ziel für die nächsten Wochen ist ganz klar - so weitermachen und dann
auf Punktejagd gehen. Wir hoffen, dass wir die gute Leistung vom Wochenende bereits
zum nächsten Spieltag wiederholen werden, wenn es dann nach Waldkirch geht.
Es spielten: Silke Laule, Lisa Sommer, Anne Weber (2), Alisia Blakowski
(6), Lisa Deckert (4), Juliane Busch (3), Franziska Dietrich (1), Katrin
Hagedorn (3), Sophie Engler, Milena Deckert, Inga Schelshorn (9/2).
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| 12.11.2011, Südbadenliga Damen |
| SG Dornst/Alpirsb - Alem. Zähringen |
34:26 (17:10) |
So verliert man halt
von Leif Harting
Die Situation vor dem Spiel war sicherlich nicht einfach: Lisa Deckert fehlte berufsbedingt, Anne Weber war gesundheitlich
so angeschlagen, dass ein Einsatz nur im Notfall (der auch kam) möglich war und Sophie Engler verletzte sich beim Aufwärmen.
Trotzdem: Wenn die Heimmannschaft in einem Spiel 15 technische Fehler macht und die Gastmannschaft dieses Angebot nicht annimmt,
sondern diese Zahl mindestens verdoppelt, dann verliert man. Wenn man in der Abwehr nicht bereit ist, Wege zu gehen, die man
gehen muss, um Lücken zu schließen, dann verliert man. Wenn man den Ball halbhoch aufs Tor wirft, dann sollte man wissen, dass
diesen die Torhüterin normalerweise hält. Wenn man in Unterzahl spielt, dann kann man den Ball nicht nach 10 Sekunden unvorbereitet
auf das Tor werfen und sich einen Konter nach dem anderen einfangen. Gerade diese letzten 15 Minuten des Spiels werden sicherlich
im nächsten Training aufgearbeitet werden müssen.
Meines Erachtens waren in diesem Spiel die besten Akteure die Schiedsrichter, vor allem in der ersten Halbzeit war das von den
Herren Kusch und Pflüger das Beste, was ich in dieser Saison von einem Schiedsrichtergespann gesehen habe.
Es spielten: Anne-Sophie Granget, Lisa Sommer, Silke Laule; Anne Weber
(2), Inga Schelshorn (7/2), Alisia Blakowski (4), Juliane Busch (1), Franziska
Dietrich (2), Helen Schütz (6) Katrin Hagedorn (3), Milena Deckert,
Sophie Engler (1). |
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05.11.2011,
Südbadenliga Damen |
| HSC
Radolfzell -
Alem. Zähringen |
23:24
(14:12) |
Nach
drei Niederlagen endlich wieder ein Sieg
von Franziska Dietrich
Purer
Kampfgeist und der Zusammenhalt der Mannschaft sicherten den Damen 1
diese beiden wichtigen
Punkte. Die lange Fahrt durch
das Höllental hat sich zum zweiten Mal in dieser Saison gelohnt. Obwohl
wir mehr oder weniger über die gesamte Spielzeit zurück lagen (bis auf
das 6:5 in der ersten Halbzeit) und manch einer vielleicht schon Schlimmes
ahnte, konnten wir am Samstag endlich einmal wieder zeigen, dass wir
es noch können. Und uns selber klar machen, wie viel schöner Gewinnen
ist!
Der Start in die Partie war jedoch alles andere als gelungen, nach
acht Minuten stand es 3:0 für den HSC Radolfzell. Diesen Rückstand konnte
die Mannschaft jedoch schnell wett machen und so kam es kurze Zeit später
zum 3:3-Ausgleich. Besonders unsere Torfrau Silke Laule hatte an diesem
Spieltag viel einzustecken; vier Mal wurde sie insgesamt voll getroffen,
zwei Mal alleine in den ersten 10 Minuten. In Führung gingen die Zähringer
Damen in der ersten Halbzeit nur ein Mal zum 6:5. Danach konnte sich
die Mannschaft aus Radolfzell zeitweise mit bis zu fünf Toren (12:7)
absetzen. Vor der Halbzeit gelang es uns jedoch, den Rückstand auf 14:12
zu verringern.
In der Halbzeitpause wurde dann noch einmal kräftig eingeheizt,
nicht nur von Seiten der Trainer, und so ging man voll motiviert in die
zweite
Hälfte. Bis zum 20:15 in der 45. Minute machte es jedoch nicht den Anschein,
dass die Mannschaft die Motivation auf dem Spielfeld so richtig umsetzen
kann. Nach der darauf folgenden Auszeit nahm das Team um Trainerin Sylvie
Günther und Ersatz-Coach Dominik Ruh die Aufholjagd auf. Mit zwei Treffern
von Lisa Deckert aus fast unmöglichem Winkel von Linksaußen kamen wir
wieder heran. Auch die starke Abwehrarbeit von Katrin Hagedorn, die in
den letzten 15 Minuten sehr viele Bälle herausfangen
konnte, trug entscheidend zum späteren Sieg bei. Sie ließ sich trotz
ihrer zwei 2-Minuten-Strafen nicht aus dem Konzept bringen. Kurz vor
Schluss ging die Mannschaft dann mit 23:22 in Führung, der Ausgleich
folgte prompt. In Folge verwarf die sonst so wurfsichere Nummer 11 aus
Radolfzell, Franziska
Fix, einen Siebenmeter. Carolin Prettner verwandelte im darauf folgenden
Angriff von Rechtsaußen. Obwohl noch 20 Sekunden zu spielen waren, gelang
es den Gastgebern nicht, noch einmal auszugleichen und so lautete der
Endstand
23:24.
Danken möchte ich im Namen der gesamten Mannschaft Dominik Ruh,
der für unseren
Trainer Leif Harting eingesprungen ist, und einen super Job gemacht hat. Auch
Dir, liebe Caro, ein großes Danke für dein immer noch so großes Engagement.
Es spielten: Anne-Sophie Granget, Silke Laule; Anne
Weber, Alisia Blakowski (1), Lisa Deckert (4), Juliane Busch (6/1),
Franziska Dietrich (2), Katrin Hagedorn (6/2), Sophie Engler, Milena
Deckert, Carolin Prettner (2), Helen Schütz (3).
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| 16.10.2011,
Südbadenliga Damen
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| SG Sinzheim/Rastatt - Alem. Zähringen |
26:22 (12:10) |
Sinzheim/Rastatt
wollte den Sieg mehr
von Leif Harting
Aufgrund einer guten Abwehrarbeit und taktisch clever herausgespielten
Toren im Angriff führte man über ein 4:1 schnell mit
9:4. Nach der logischen Auszeit von Sinzheim hatten die Gastgeberinnen einen
8:1-Lauf. Zu viele Chancen wurden leichtfertig vergeben. In dieser Phase
machte sich im Angriff schon die zu geringe Durchschlagskraft im Rückraum
bemerkbar. Anne Weber spielte mit Rückenproblemen und Juliane Busch
merkte man immer noch ihren Trainingsrückstand an. Von den Außenpositionen
hatten wir auch unser Pulver verschossen.
In der zweiten Halbzeit konnte man noch mal auf 14:14 ausgleichen, dann war jedoch Sinzheim die dominierende Mannschaft. Die
Gastgeberinnen wollten den Sieg einfach mehr und bauten den Vorsprung teilweise auf bis zu fünf Toren aus. So verließ man
Sinzheimer Fremersberghalle zum wiederholten Male als Verlierer.
Es spielten: Grange, Sommer, Laule; Weber, Schelshorn (5/1), Blakowski
(3), Deckert, L. (6), Busch, Epple (1), Dietrich, Hagedorn (5), Engler
(2).
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| 25.09.2011,
Südbadenliga Damen
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| HSG
Mimm./Mühlhofen - Alem. Zähringen |
22:25
(9:12) |
Gelungener
Saisonauftakt mit teilweise durchwachsener Leistung
von Franziska Dietrich
Die
lange Fahrt an den Bodensee hat sich gelohnt. Trotz dem gewohnten Auf
und
Ab, das
die Mannschaft in diesen ersten 60 Minuten der Saison begleitet hat,
konnten wir uns am Ende mit einem Sieg durchsetzen. Gerade in der Anfangsphase
wurden viele Aktionen zu überhastet abgeschlossen, was auch dazu führte,
dass man zu Beginn mit 4:3 zurück lag. Die Defensive aus Mimmenhausen
agierte anfangs als „3-3-Abwehr“, womit wir uns eher schwer getan haben.
Nach erzieltem Ausgleich und weiteren vier Toren konnten wir dann mit
vier Toren in Führung gehen (4:8). Bis zur Halbzeitpause (9:12) gaben
wir die Führung dann auch nicht mehr aus der Hand. Nichts desto trotz
war klar, dass sich in der zweiten Hälfte etwas ändern musste. Die
Zahl der technischen Fehler und der unvorbereiteten Abschlüsse war
definitiv zu hoch. Zwischendurch wurden auch einige Torchancen vergeben,
was
durch den guten Rückhalt unserer Torfrau Silke Laule wett gemacht wurde.
Auch, wenn wir es nicht geschafft haben, das komplett umzusetzen, konnte
man doch gerade in den letzten Spielminuten erkennen, dass die Mannschaft
nicht umsonst an den Bodensee gefahren sein wollte. Nur einmal im Verlauf
der zweiten Halbzeit mussten wir die Führung kurzzeitig abgeben, als
es der Gegner schaffte, zum 21:21 auszugleichen (53. Minute). Was
aber nach dem Spiel klar war: Dass auf jeden Fall noch Potenzial nach
oben da ist. Nicht nur im technischen Bereich, sondern auch in der
Leistung jeder einzelnen Spielerin. Daran, und an der dafür notigen
Konzentration, wollen wir in den kommenden Wochen besonders arbeiten.
Es
spielten: Anne-Sophie Granget, Lisa Sommer, Silke Laule, Anne Weber
(4), Inga Schelshorn (6), Alisia Blakowski (2), Lisa Deckert (7), Juliane
Busch (2/1), Franziska Dietrich, Katrin Hagedorn (2/1), Sophie Engler
(2), Milena Deckert.
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