| 06.05.2012,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - TV Gottmadingen |
27:26
(12:12) |
Ein
Sieg zum Abschluss
von Johannes Brokhausen
Vergangenes Wochenende stand für uns das Endspiel gegen den TV Gottmadingen
an. Aufgrund des Sieges des TV Sandweier am Vorabend war der Klassenerhalt
jedoch
gesichert, denn nun sollten nur noch zwei Mannschaften direkt absteigen und
der Drittletzte in die Relegation gehen. Nichtsdestotrotz wollten wir natürlich
die Saison versöhnlich und mit einem Sieg abschließen. Dies waren wir nicht nur
den Zuschauern, die während der ganzen durchwachsenen Saison zu uns gehalten
haben, sondern auch den Spielern und dem Trainer, die den Verein verlassen, schuldig.
Von fehlender Motivation konnte daher nicht ausgegangen werden, wenngleich dennoch
erkennbar war, dass die Luft zumindest ein wenig raus war.
Vollzählig saßen wir
dementsprechend auf der Bank und erwarteten den Anpfiff. Traditionell verschliefen
wir die Anfangsphase und ehe die Zuschauer sich versahen,
stand es auch schon 2:6. Ungenaue Würfe, kreisab und Ähnliches machten uns das
Spiel erneut schwer. Und auch beim 6:10 hatte sich daran nicht viel geändert,
denn in der Abwehr fingen wir uns zu viele Schlagwurftore aus dem Rückraum. Dann
schien die Mannschaft jedoch zu erwachen, denn der Abstand schrumpfte zusammen. Über
10:12 konnten wir dann mit einem 12:12-Unentschieden in die Kabine gehen. Wirklich
zufrieden mit der Leistung war bis dato natürlich niemand. Das was wir uns vorgenommen
hatten wurde leider noch nicht konsequent umgesetzt, aber andererseits hatten
wir gegen Ende der ersten Hälfte den Rückstand eliminiert und vielleicht würden
wir ja in der zweiten Halbzeit direkt weitermachen.
Nach dem zwischenzeitlichen
14:14 gelang uns dies dann auch erst einmal. Beim 18:15 hatten wir uns einen
kleinen Vorsprung erarbeitet, der auch beim 21:18 noch Bestand hatte. Im weiteren
Verlauf schlossen wir zwar im Angriff nicht immer sicher ab, doch im Zweifel
holte sich nun die Abwehr die Bälle zurück. Gottmadingen kam daher nicht mehr
besser ins Spiel, welches mehr oder weniger vor sich hin dümpelte. Man merkte
langsam schon, dass es für beide Mannschaften nicht mehr wirklich um etwas ging.
Während der TVG bereits als Absteiger feststand, konnten wir wie bereits gesagt
auch nicht mehr auf den Relegationsplatz abrutschen. Über 24:21 und 27:24 kurz
vor Schluss war die Partie damit eigentlich gelaufen, doch plötzlich, etwa 45
Sekunden vor Schluss, zeigte die Anzeigetafel nur noch ein 27:26 für uns an.
Nach einer kurzen Auszeit war klar: Dieses Spiel sollte nicht so enden wie die
Partie in Herbolzheim, als wir bei einem solchen Spielstand die Begegnung sogar
noch verloren. Wir spielten also auf Zeit und die Sekunden tickten elendig langsam
von der Uhr. Schließlich zeigten die Schiedsrichter Zeitspiel an und wir produzierten
auch noch einen Schrittfehler. Zum Glück ertönte noch während dem langen Pass
des gegnerischen Torwarts die Schlusssirene und der knappe Vorsprung wurde über
die Zeit gerettet.
Mit diesem Atemzug endete für uns die Landesligasaison 2011/2012.
Es war eine
Saison mit wenigen Lichtblicken, aber leider viel Schatten. Nicht nur aufgrund
mancher gezeigten Leistung, sondern auch persönlich, schließlich wurden viele
Spieler bereits zu Rundenbeginn durch teilweise schwere Verletzungen geplagt.
In einen richtigen Lauf kamen wir daher die ganze Runde über nicht mehr. Achtungserfolge
konnten wir lediglich im Pokal durch Siege gegen die Eintracht, die HSG oder
auch den Tabellenzweiten, die SG Waldkirch/Denzlingen einfahren. Im Saisonverlauf
stechen dagegen sicherlich die Auswärtspartie in Herbolzheim, der Heimsieg gegen
die SG Schramberg/Sulgen oder auch das Unentschieden gegen die Eintracht in der
Hinrunde hervor. Viele Spieler wurden in die Mannschaft eingebunden, bspw. die
beiden Vogt-Zwillinge, die insgesamt eine gute erste Saison im Herrenbereich
absolvierten, oder kamen fortan auf anderen Positionen zum Einsatz. Diese Arbeit
gilt es nun
fortzuführen. Nicht mehr dabei sein wird Chris Müller, den es zurück in die Heimat
zur HG Müllheim/Neuenburg zieht. Wir danken dir für die vergangenen Jahre und
hoffen, dass du die Müllheimer durch deine Tore zurück in die Landesliga führen
kannst. Weiterhin verzichten müssen wir fortan auf Matti Werner, der immer im
Angriff auf der Halbrechten Position zum Einsatz kam und gerade in der Abwehr
eine wichtige Stütze war. Er wird in Zukunft sportlich gänzlich kürzer treten
und die Halle nun lediglich als Zuschauer betreten. Wir danken natürlich auch
dir für deinen Einsatz und die Jahre in Zähringen, in denen du die jeweiligen
Mannschaften immer mitgeprägt hast.
Zuletzt möchten wir uns von Martin Vossler, unserem Coach in den vergangenen
zwei Jahren verabschieden. Nach dem ganz gut verlaufenen ersten Jahr, hatte er
diese Saison die undankbare Aufgabe, ein halbes Jahr lang ein Handballlazarett
verwalten zu dürfen. Die Mannschaft kam im Zuge darauf nie richtig in Tritt und
auch all sein Einsatz vermochte daran nichts ändern zu können. In Erinnerung
bleibt dennoch eine gute Zeit, denn gerade im letzten Jahr stand ein großer Umbruch
im Herrenbereich an, bei dem viele Spieler den Verein gewechselt hatten und wiederum
zahlreiche neue Spieler neu eingebunden werden mussten. Dies gelang Dir, und
dafür möchten wir uns auch ganz herzlich bedanken. Wir hoffen, dass es bei Dir
in der Zukunft in Kenzingen erfolgreich weitergeht. Als neues Trainergespann
stehen bereits Dominic Ruh und Leif Harting in den Startlöchern und man darf
gespannt sein, wie die folgende Saison verlaufen wird. Wir bedanken uns bei all
den Zuschauern, die regelmäßig den Weg zu unseren Spielen gefunden haben und
trotz der teilweise ernüchternden Ergebnissen stets zu uns gehalten haben. Persönlich
möchte ich mich auch bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, die
Spielberichte immer mal wieder zu lesen. Vielen Dank und bis zur kommenden Saison.
Torschützen: Fabien Stoeffler 6, Kasten 5/3, Winkler 4, Brokhausen
4, Greven 2, Müller 2, Nico Stoeffler 2, Werner 1, Tsoulfas 1.
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| 29.04.2012,
Landesliga Süd Herren |
| SF
Eintr. Freiburg - Alem. Zähringen |
25:18
(10:5) |
Derbyniederlage
von Johannes Brokhausen
Am vergangenen Sonntag mussten wir zum letzten
Auswärtsspiel der Saison reisen. Doch so weit auswärts lag die
Partie nicht, für einige war der Weg zur Sporthalle sogar kürzer
als nach Zähringen, da es zum Derby gegen die Freiburger Eintracht
in die Wentzingerhalle ging. Die Vorzeichen waren klar, schließlich
spielte der Tabellendritte gegen den Neunten. Und dass dies kein
Leckerbissen für Offensivbegeisterte Zuschauer werden würde,
war auch klar, spielte doch die beste gegen die drittbeste Abwehr
der Landesliga. Des weiteren sind beide Mannschaften nicht gerade
für
ihre Angriffsbemühungen
bekannt, sondern stehen im Gegenteil bei den geschossenen Toren
am untersten Tabellenrand. Es sollte also ein torarmes Spiel
werden.
An den wenigen Gegentreffern wollte diesmal auch Bene
seinen Anteil haben, der nach langer Verletzungspause endlich
wieder ins Spielgeschehen eingriff und am Ende gar durchspielte.
Verzichten mussten wir lediglich auf Alexis.
Die Partie startete für uns jedoch nicht gut. Früh gerieten wir
mit 3:1 in Rückstand, denn im Angriff kam nicht viel zu Stande.
Die Würfe waren zu oft leichte Beute für den gegnerischen Keeper
Eggert, der seinerseits auf gegnerischer Seite die komplette
Begegnung durchspielte. Doch noch nicht genug, im weiteren Verlauf
gerieten wir mit 6:2 in Rückstand und fanden kein geeignetes
Mittel gegen die kompakte Abwehr. Bekamen wir einmal einen Siebenmeter
zugesprochen, so konnten wir ihn nicht verwandeln. Mit zunehmender
Dauer stand die Abwehr zwar ganz gut, und die Eintracht konnte
nicht zu einfachen Toren kommen, doch ohne im Angriff zu punkten,
konnten wir den Abstand auch nicht verringern. Nach dem zwischenzeitlichen
8:3 ging es daher mit einem 5-Tore- Rückstand in die Halbzeitpause
(10:5). Wie erwartet wurden die Fehler, vor allem im Angriff,
besprochen, wovon uns aber einige bereits klar waren. Dass wir
diese Sachen nicht wie zuvor besprochen umsetzen konnten, lässt
sich nicht erklären, waren die Vorgaben vor der Begegnung doch
eigentlich ganz klar. Die Abwehr hingegen stand solide, lediglich
kleinere Feinheiten wurden angemerkt.
Zum Start der zweiten Hälfte
konnten wir dann auch zunächst verkürzen und den
Abstand beim 13:10 auf drei Treffer verringern. Doch ab da stagnierte der Angriff
für den Rest des Spiels. Die Eintracht erarbeitete sich Siebenmeter, lief Gegenstöße
oder fand so die Lücke in der Abwehr. Kontinuierlich bauten sie ihren Vorsprung
aus und beim 18:12 lagen wir erstmals mit sechs Treffern hinten. Die Auszeit,
die zuvor besprochenen Spielzüge, die Wurfauswahl, alles wurde leider mehr oder
weniger nicht wie gewünscht eingehalten. Die Siebenmeter gingen nach wie vor
nicht rein, wobei wir Glück bei den jeweiligen Abprallern hatten und diese verwandelten.
Dennoch stand es in der Folge 23:16 und mit einem Siebenmeter zum 25:18 ertönte
die Sirene und die Partie fand ihr Ende. Leider hatten wir es nicht geschafft
die Vorgaben adäquat umzusetzen. Erklärungen hierfür stehen noch aus, doch wird
unter der Woche sicherlich noch eine kurze Besprechung erfolgen.
Am kommenden
Wochenende steht uns jetzt jedenfalls ein echtes Endspiel ins Haus, wenn der
TV Gottmadingen in unsere Jahnhalle kommt. Ein Sieg hierbei ist Pflicht, anderenfalls
rutschen wir auf den Relegationsplatz ab. Es gilt daher für diese letzte Partie
noch einmal alle verbleibenden Kräfte zu mobilisieren und 150 % zu geben, damit
der Klassenverbleib gesichert werden kann.
Torschützen: Fabien Stoeffler 5/1, Nico Stoeffler 4, Werner
4, Müller 2, Greven 2, Brokhausen 1.
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| 21.04.2012,
Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - TV St. Georgen |
22:26 (12:13) |
Zweite Niederlage in Folge
von Johannes Brokhausen
Nach dem Debakel in Waldkirch, welches keiner Erwähnung in Form eines Berichtes wert war, erwarteten wir zum vorletzten
Heimspiel den TV St. Georgen. Ein Sieg in diesem Spiel würde uns den Klassenerhalt sichern, während eine Niederlage den Abstand
auf den Relegationsplatz auf einen Punkt zusammenschrumpfen lassen würde. Die Vorzeichen waren also klar, wir mussten gewinnen.
Mit von der Partie war nach langer Verletzungspause auch wieder Bene, so dass wir vollzählig in die Partie starten konnten.
Von Beginn an war zu spüren, dass dies eine enge Partie werden würde, die nicht gerade von einer Vielzahl an Toren geprägt sein
würde. Die Gäste nutzten die sich ergebenden Chancen konsequent, während es bei uns etwas haperte. Dennoch blieb die Begegnung
lange Zeit ausgeglichen. Über 4:4 und 8:8 lief die Partie vor sich hin, und auch beim 10:10 hatte sich keine Mannschaft absetzen
können. Knappe 10 Sekunden vor dem Pausenpfiff kassierten wir noch ein unglückliches Tor, welches uns mit einem 12:13-Rückstand
in die Kabine gehen ließ. Diskutiert wurden hier wieder die üblichen Probleme: Die Abschlussschwäche im Angriff und die Unkonzentriertheiten
in Angriff wie Abwehr. Vor allem kamen wir nicht ins Tempospiel und mussten uns jedes Tor über den Positionsangriff erkämpfen.
Wirkung zeigte dies Anfang der zweiten Hälfte jedoch nicht. Die Zeitstrafen fingen an sich zu häufen und im Handumdrehen lagen
wir mit 13:17 hinten. Bis zum 16:19 hatte sich hieran nichts geändert, nach wie vor haderten wir unnötigerweise zu viel mit
dem Schiedsrichtergespann, anstatt unsere Torchancen sicher auszunutzen. Befanden wir uns ausnahmsweise mal in einer Überzahlsituation,
so gelang es uns erneut nicht diese adäquat zu nutzen. Doch plötzlich konnten wir wieder Selbstvertrauen tanken, die Abwehr
fing an sicherer zu stehen und für eine kurze Phase schlossen wir auch konsequent und konzentriert ab. Das 20:19, die erste
Führung seit langer Zeit, war die Folge. Doch dies hatte viel Kraft gekostet. Scheinbar zu viel, um dem Gegner weiter Paroli
bieten zu können. St. Georgen erzielte fünf Treffer in Folge und der 4-Tore-Rückstand war wiederhergestellt (20:24). In der
verbleibenden Spielzeit schwächten wir uns weiterhin selbst und konnten an dem Resultat nichts mehr ändern. Mit 22:26 ging
die Partie daher leider verloren.
Nach dieser Niederlage stecken wir mehr denn je im Abstiegskampf, lediglich ein mageres Pünktchen trennt uns momentan vom Relegationsplatz
und am kommenden Wochenende müssen wir auch noch ausgerechnet zum Tabellendritten Eintracht Freiburg, gegen die wir uns immer
schwer getan haben. Es stehen somit zwei heiße letzte Wochen bevor, in denen es um Alles oder Nichts gehen wird. Wir hoffen,
dass Sie uns trotz der vergangenen Resultate die Treue halten, damit wir mit Ihnen im Rücken den Klassenerhalt schaffen können,
und Sie auch in der kommenden Saison Landesligahandball in der Zähringer Jahnhalle anschauen können.
Torschützen: Brokhausen 5, Kasten 4/4, Philipp Vogt 4, Fabien Stoeffler 4, Nico Stoeffler 3/1, Winkler 2. |
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| 14.04.2012,
Landesliga Süd Herren |
| SG Waldk./Denzl. - Alem. Zähringen |
40:22 (18:11) |
Ohne Kommentar
von Johannes Brokhausen
Eine derart schwache Leistung, wie am vergangenen Wochenende, ward wohl schon lange nicht mehr gesehen. Die Tormaschine
aus Waldkirch überrollte uns ohne Probleme, es war kaum zu merken, dass beide Mannschaften in der gleichen Klasse spielen. Auf
nähere Einzelheiten soll hier auch direkt verzichtet werden, ein klärendes Gespräch unter der Woche sollte Aufschluss über die
Ursachen des Spielausgangs geben.
Torschützen: Kasten 9/5, Winkler 3, Nico Stoeffler 3, Fabien Stoeffler 2, Philipp Vogt 2, Felix Vogt 1, Brokhausen 1, Müller 1. |
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| 24.03.2012,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - SG Schramberg 1858 |
29:27
(15:16) |
Heimsieg
gegen den Tabellenzweiten
von Johannes Brokhausen
Nach der Heimniederlage gegen HSG Konstanz 2
erwarteten wir zu
einem weiteren Heimspiel die Gäste aus Schramberg. Dass dies
kein einfaches Spiel werden würde zeigte bereits die Tabelle,
spielte doch der Zweite gegen den Achten. Besonderes Augenmerk
wollten
wir
auf Martin Füchter legen, dem torgefährlichsten
Angreifer der Gäste. Zudem sollte das schnelle Spiel der
Schramberger im Keim gestoppt und die zweite Welle unterbunden
werden. Mit von der Partie war diesmal wieder Alexis, der auch
unter der Woche gut mit trainieren konnte. Dennoch sollte seine
Einsatzzeit möglichst gering gehalten werden, damit die Nachwirkungen
der OP noch weiter verheilen können. Auch Chris war mit von der
Partie, so dass wir lediglich auf Bene verzichten mussten. Gecoacht
wurden wir von Leif und Mattex, die ihre Sache sehr gut machten
und immer wieder für Ruhe sorgten oder uns in ihren Ansprachen
motivierten. Martin hat nun seine Strafe abgesessen, so dass
er dann im kommenden Spiel wieder auf der Bank Platz nehmen kann.
Nach
einer ausgeglichenen Anfangsphase (3:3) konnten wir durch vier
Tore in Folge auf 7:3 davonziehen. Dann kassierte
Füchter durch einen Stoß in den Rücken von Fabien bei einem Gegenstoß eine
völlig unnötige, aber berechtigte Rote Karte. Schramberg schien
dies zu beflügeln, die Spieler waren auf einmal mehr angespornt.
Plötzlich war die Partie wieder ausgeglichen (8:8; 12:12), doch
damit nicht genug, bis zur Pause fingen wir uns nicht mehr richtig.
Mit einem marginalen Rückstand von 15:16 ging es dann in die
Kabine.
Die diesmal etwas unruhigere Atmosphäre wurde letztlich durch die Ansprachen
von Mattex und Leif wieder geordnet und wir kehrten hochmotiviert zurück auf
das Spielfeld.
Die zweite Hälfte war daraufhin gekennzeichnet von einer Wiederholung
des immer
gleichen Musters. Wir konnten auf wenige Treffer davonziehen, ehe Schramberg
auf kurz oder lang wieder ausglich. Führten wir zunächst mit 19:17, so stand
es kurze Zeit später wieder 19:19. Kurz darauf zogen wir auf 24:21 davon, doch
beim 25:25 ging das Spiel wieder von vorne los. Unsere Leistung schwankte zwischenzeitlich
zu stark, um für klare Verhältnisse sorgen zu können. Doch die Abwehr konnte
im entscheidenden Moment immer wieder zupacken und Schramberg von weiteren Torerfolgen
abhalten. Nun schafften wir es zwei Treffer in Folge zu erzielen und auf 27:25
vorzulegen. Die letzten fünf Minuten standen unmittelbar bevor. Doch diesmal
schafften wir es die notwendige Konzentration beizubehalten und lange Angriffe
zu spielen. Eine halbe Minute vor Schluss wurde dann von den Schiedsrichtern
Zeitspiel angezeigt, doch über einen Freiwurf kamen wir zum Torerfolg und legten
auf 29:27 vor. Schramberg konnte die verbleibende Zeit nicht mehr nutzen und
somit stellte dies auch den Endstand dar. Ü
berglücklich feierten wir im Anschluss
gemeinsam mit den Zuschauern das gute Spiel und die tolle Atmosphäre. Nun heißt
es für uns erst einmal regenerieren, steht doch das nächste Spiel erst Mitte
April an. Doch dies findet bei dem torreichsten Angriff der Liga bei der SG Waldkirch/Denzlingen
statt. Dort gilt es die Kreise des Top-Torschützen Fabian Strübin einzugrenzen
und mit der offensiven 3:3-Abwehr klarzukommen. Wir werden versuchen die Fehler
aus unserem Hinrundenspiel auszumerzen und die positiven Aspekte aus unserem
Pokalerfolg mitzunehmen. Und vielleicht schaffen wir es ja einen wichtigen Punkt
gegen den Abstieg einzufahren.
Torschützen: Fabien Stoeffler 8, Brokhausen 6, Nico Stoeffler
5, Philipp Vogt 4, Werner 3, Greven 2, Tsoulfas 1.
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| 17.03.2012, Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - HSG Konstanz 2 |
27:31 (14:13) |
Ärgerliche Niederlage
von Johannes Brokhausen
Nach dem Auswärtssieg in Müllheim erwarteten wir am vergangenen Wochenende die Reserve der Konstanzer Drittligamannschaft
in der Jahnhalle. Konstanz 2 hatte in dieser Saison schon viele knappe Ergebnisse, gewann jedoch am ersten Spieltag gegen
Herbolzheim und schlug auch uns in der Partie am Bodensee recht deutlich. Wir hatten somit Wiedergutmachung zu betreiben. Abhängig
würde dies sicherlich auch davon sein, inwiefern bei den Gästen Spieler aus der A-Jugend Bundesligamannschaft aushelfen würden.
Bei uns fehlte nach wie vor Alexis, der aber mittlerweile wieder ins Training eingestiegen ist und gute Fortschritte macht. Ihn
spielen zu lassen wäre momentan aber zu fahrlässig, sollte doch eine erneute Verletzung nicht riskiert werden, sondern das
vollständige Auskurieren im Vordergrund stehen. Selbiges gilt für Benne, der zwar auch fleißig mit trainiert, aber ebenso nach
wie vor Schmerzen hat und diese Saison, wie auch bereits unmittelbar nach Erleiden der Verletzung festgestellt, nicht mehr ins
Spielgeschehen eingreifen wird. Chris wiederum war wieder einsatzbereit, wird aber auch noch geschont, damit auch seine Verletzung
vernünftig verheilen kann. Ansonsten konnten wir auf den vollen Kader zurückgreifen und in die Begegnung starten.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 4:2-Rückstand fanden wir in der Folge besser in die Partie. Beim 6:4 schienen wir
auf einem guten Weg zu sein, die Abwehr stand gegen den Konstanzer Rückraum sehr gut, kassierte allerdings den einen oder anderen
Treffer über den Kreis. Nach einigen Fehlversuchen im Angriff drehte sich das Spiel wieder, und wir lagen erneut mit zwei Toren
im Hintertreffen (10:12). Bis zur Halbzeit schafften wir es jedoch uns zu fangen. Das 14:13 zum Pausenpfiff war die verdiente Folge.
In der Kabine wurde an unsere Angriffsbemühungen appelliert. Zahlreiche vergebene Gegenstöße oder freie Würfe hatten ein besseres
Resultat verhindert, während die Abwehr Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Es galt also dieses Ungleichgewicht auszugleichen
und unsere eigenen Bestrebungen auch zu belohnen.
Die zweite Halbzeit war dann hart umkämpft, das Spielgeschehen wogte hin und her und Konstanz ließ sich nicht beirren. Nach
einer 18:16-Führung lagen wir plötzlich mit 18:19 hinten. Dann konnten wir allerdings erneut vorlegen, ein 2-Tore-Vorsprung
stand beim 23:21 zu Buche. Besonders der gegnerische Mittelmann bereitete uns in dieser Phase große Probleme. Wenngleich nicht
groß gewachsen, so schenkte er uns dennoch einen Schlagwurf nach dem anderen ein. Knackpunkt der Begegnung war dann vielleicht
das 24:24. Die Gäste kassierten eine Zeitstrafe, doch uns gelang es nicht, dies auszunutzen, im Gegenteil: Die HSG erzielte drei
Treffer in Folge und wir lagen plötzlich mit 27:24 hinten. Auf mehr als zwei Treffer kamen wir in der Folge nicht mehr heran.
Konstanz erzielte beim 29:27 noch einmal zwei Treffer während unserer Manndeckung und gewann letztlich mit 27:31.
Wir zeigten über weite Strecken eine akzeptable Abwehrleistung, doch die Chancenauswertung im Angriff war einfach nicht genug.
Dies galt diesmal für jeden Spieler, die Fehler wurden in der Summe einfach zu zahlreich. Mehrere Gegenstöße wurden vergeben,
zahlreiche Würfe landeten am Pfosten. Wir konnten uns daher leider nicht selbst belohnen, sondern mussten in die Niederlage
fügen. Gerade in dieser Phase des Abstiegskampfes erwartet uns nun am kommenden Wochenende ausgerechnet die SG Schramberg 1858.
Der Tabellendritte bezwang uns nicht nur in der vergangenen Saison in beiden Spielen, sondern gewann auch die Hinrundenpartie.
Wir müssen somit auf einen spielstarken und ambitionierten Gegner gefasst sein, dem wir hochkonzentriert entgegentreten müssen,
um einen Punktgewinn erzielen zu können.
Torschützen: Fabien Stoeffler 12, Nico Stoeffler 5/2, Brokhausen 4, Müller 3/1, Greven 2, Philipp Vogt 1.
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| 10.03.2012, Landesliga Süd Herren |
| HG Müllh./Neuenb. - Alem. Zähringen |
20:24 (9:9) |
Abwehr
als Schlüssel zum Erfolg
von Johannes Brokhausen
Am 20. Spieltag mussten wir zur HG Müllheim/Neuenburg reisen. Letzte Saison mussten wir hier eine bittere 29:26-Niederlage
einstecken und in der Hinrunde verloren wir zu Hause mit 23:27. Es war also Wiedergutmachung angesagt. Erfreulicherweise konnte
Chris auch wieder auf der Bank Platz nehmen, auch wenn er letztlich nicht zum Einsatz kommen sollte. Die Langzeitverletzten Alexis
und Benne fehlten allerdings weiterhin, ebenso wie Gideon. David plagt sich weiterhin mit seiner Handverletzung, konnte aber
dank der Hilfe von Bernard am Spielgeschehen teilnehmen. Schlüssel an diesem Wochenende sollte wieder die Abwehrarbeit sein,
während wir im Angriff ruhiger spielen sollten. Die Angriffe sollten konzentriert und sicher aufgebaut werden, überhastete
Abschlüsse vermieden werden.
Von Beginn an kamen wir sehr gut in die Partie. Blitzschnell führten wir durch drei Treffer von Fabien mit 3:0, unsere zweite
Phase funktionierte gut. Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurden wir wieder nachlässiger und Müllheim konnte Tor
um Tor verkürzen. Beim 8:7 gerieten wir sogar in Rückstand und bis zur Pause konnten wir uns nur ein 9:9 erarbeiten. Dies konnte
uns natürlich nicht zufriedenstellen und die Knackpunkte, an denen das Spiel bis dato haperte, wurden in der Kabine besprochen.
Hochmotiviert kamen wir aus der Kabine zurück. Wir konnten den Gastgebern gleich den Schneid abkaufen und erneut auf drei Treffer
davonziehen (11:14). Doch diesmal blieben wir auch in der Folge überwiegend konzentriert. Beim Stand von 16:18 starteten wir
erneut eine kleine Serie und beim 16:21 war die Partie fast schon gelaufen. Müllheim reagierte allerdings noch einmal, nahm
zwei Spieler in Manndeckung und hoffte auf diese Weise das Spiel wieder enger gestalten zu können. Doch wir spielten endlich
in dieser Saison einmal ruhig weiter, spielten die Angriffe lange aus und schlossen einigermaßen gut ab. Am Ende konnten wi
durch den 24:20-Sieg zwei enorm wichtige Auswärtszähler einfahren.
Ein schönes Spiel war es auch diesmal nicht, erneut orientierten wir uns zu sehr am Spiel des Gegners. Doch aufgrund der starken
Abwehr und den konzentrierten Abschlüssen im Angriff konnten wir verdient gewinnen. Ein herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle
wieder für die zahlreich erschienenen Fans, die uns trotz der bis dato wenig erfolgreichen Saison nach wie vor die Treue halten.
Wir werden weiterhin versuchen gute Ergebnisse zu erzielen und das Beste aus den verbleibenden Spielen herauszuholen.
Torschützen: Fabien Stoeffler 7, Nico Stoeffler 5, Brokhausen 3, Werner 3, Kasten 3/2, Philipp Vogt 2, Winkler 1.
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| 03.03.2012,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - TV Pfullendorf |
26:20
(9:10) |
Wichtiger
Heimsieg
von Johannes Brokhausen
Am ersten Märzwochenende erwarteten wir den TV Pfullendorf zum Heimspiel.
Die
Gästemannschaft konnte bislang auswärts noch keinen Punkt gewinnen, doch waren
einige Ergebnisse mehr als knapp. Ungeachtet dessen war für uns jedoch ein Sieg
so oder so Pflicht, im Abstiegskampf benötigen wir alle greifbaren Zähler. Mit
Chris Müller konnte auch endlich wieder einer der bereits länger verletzten Spieler
wieder auf der Bank Platz nehmen, Alexis, Benne und Gideon fehlten allerdings
weiterhin. Martin wird uns zudem für vier Wochen bei den Spielen nicht coachen
dürfen, seinen Platz übernimmt Dominic. Auch Dominic streifte sich wieder einmal
für
den Notfall das Zähringer Trikot über.
Nach dem, bis auf die letzte Minute, sehr
guten Spiel in Herbolzheim gingen wir hochmotiviert in die Partie, doch verlief
der Start schleppend. Über lange Zeit lagen wir mit einem Treffer hinten (3:4;
5:6) und schafften es auch nicht, bis zur Halbzeit eine Führung herauszuspielen.
Zu viele Unkonzentriertheiten und ungenaue Abschlüsse im Angriff verhinderten
dies. Die Abwehr stand aber immerhin ganz gut, so dass wir mit einem 9:10 zur
Pause leben mussten.
Zufrieden konnte damit natürlich niemand sein, dementsprechend verlief dann auch
die Pausenansprache.
Zum Glück schafften wir es dann auch direkt zu Beginn der
zweiten Hälfte konzentrierter
zu agieren. Beim 12:12 hatten wir die Partie wieder ausgeglichen, dann erzielten
wir drei Tore in Folge und konnten auf 15:12 vorlegen. Doch schön war die Partie
wahrlich nicht. Pfullendorf lief immer wieder an, stach immer wieder in die Deckung
rein, ohne dass große spielerische Feinheiten zu sehen waren. Wir passten uns
dem aber leider an. Die Zuschauer sahen dadurch ein umkämpftes Spiel, das aber
für Taktiker nichts zu bieten hatte. Zu all dem Überdruss war die Partie beim
18:17 auch plötzlich wieder vollkommen offen. Doch wir konnten den Drang der
Gäste unterbrechen und beim 21:18 erneut auf drei Treffer davonziehen. Pfullendorf
wurde nun merklich offensiver, nahm zunächst einen Spieler in Manndeckung, stellte
in der Folge aber auf eine komplette Manndeckung um. Wir konnten die sich nun
ergebenden Freiräume allerdings mehr oder weniger gut ausnutzen und am Ende mit
26:20 gewinnen. Das Ergebnis täuscht allerdings über den Verlauf, die Partie
war lange Zeit deutlich enger, der Endstand bildete gar die größte Führung des
Spiels.
Schön war das nicht, effektiv auch nicht unbedingt. Aber es sprang ein Sieg für
uns heraus, und das ist es schließlich, was am Ende zählt.
Nichtsdestotrotz müssen
wir am kommenden Wochenende in Müllheim selbstverständlich anders auftreten.
Aufgrund der Niederlage in der Hinrunde haben wir hier ohnehin noch Wiedergutmachung
zu betreiben. Wir werden uns also unter der Woche darauf konzentrieren, die Fehler
aus dem Pfullendorf-Spiel abzustellen und uns gut auf Müllheim vorzubereiten.
Wir werden alles daran setzen auch aus diesem Spiel zwei Punkte mitzunehmen.
Torschützen: Fabien Stoeffler 4, Nico Stoeffler 4/1, Greven
4, Kasten 4/4, Philipp Vogt 3, Brokhausen 3, Werner 2, Winkler 1, Müller
1.
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| 25.02.2012,
Landesliga Süd Herren |
| TV Herbolzheim - Alem.
Zähringen |
22:21 (8:7) |
Unverdiente Niederlage
von Johannes Brokhausen
Ausgerechnet in dieser wichtigen Phase des Abstiegskampfes mussten wir zum Klassenprimus nach Herbolzheim fahren. Die Duelle
mit dem TVH boten in der Vergangenheit immer höchste Brisanz und waren unabhängig von den jeweiligen Tabellenpositionen auch
immer hart umkämpft. Nachdem die Herbolzheimer zuletzt gegen die SG Waldkirch/Denzlingen einen Punkt liegen ließen, und wir
uns nach wie vor im Tabellenkeller befinden, wurde die Brisanz noch einmal verschärft. Außerdem trafen zwei der besten Abwehrreihen
der Liga aufeinander (zweit- und drittbeste Abwehr). Mit Erik Ziehler stand zudem der beste Ligatorschütze in Reihen der Herbolzheimer.
Verletzungsbedingt fehlten uns weiterhin Bene, Alexis, Chris und Gideon. David konnte hingegen, wenn auch gehandicapt, wieder
ins Spielgeschehen eingreifen.
Dementsprechend angespannt begann auch die Partie, wobei speziell der TVH zunächst etwas gelähmt agierte. Nach einer anfänglichen
2:1-Führung konnten wir uns auf 5:2 absetzen; Herbolzheim reagierte prompt und nahm die erste Auszeit. Diese zeigte dann auch
unmittelbare Wirkung und beim 6:6 ging das Spiel von Neuem los. Zwar zog sich diese Aufholjagd über einen langen Zeitraum hin,
es waren nunmehr bereits 23 Minuten gespielt, doch wir kamen nicht mehr so gut zum Torerfolg. Unsere Abwehr stand dennoch bärenstark
und so gelangen dem TVH keine einfachen Tore. Mit einem knappen 8:7-Vorsprung für die Gastgeber ging es dann in die Kabine,
die Vorzeichen, dass es eine Abwehrschlacht werden würde, bewahrheiteten sich schon jetzt.
Für uns galt es die Konzentration zu behalten und weiter clever zu agieren. Wir nahmen uns vor allem vor, nicht überhastet
abschließen sondern geduldig auf unsere Chancen zu warten. Im Angriff wurden einige Fehler besprochen und Feinjustierungen vorgenommen.
Doch zu Beginn der zweiten Hälfte waren es zunächst die Gastgeber, die auf 12:10 vorlegen konnten. Doch auch dies brachte uns
nicht aus dem Konzept, im Gegenteil. Beim 15:16 lagen wieder wir in Front, ehe beim 19:18 die Vorzeichen sich wieder umgekehrt
hatten. Bereits jetzt waren die Nerven der Zuschauer, ungeachtet dessen, was noch passieren würde, bis zum Bersten angespannt.
Im Angriff sorgten nun Fabien, Nico, David und Matti mit ganz starken, aufopferungsvollen Aktionen zunächst für den Ausgleich,
im weiteren Verlauf sogar für die Führung, die dann noch um ein weiteres Tor ausgebaut werden konnte. Drei Treffer in Folge führten
eine Minute vor dem Spielende für die 21:20-Führung. Alexis, Rawi, der mittlerweile mit einer Roten Karte bedachte Sascha und
die mitgereisten Fans feierten bereits. Doch dann geschah das Unglaubliche. Zunächst verkürzte der TVH auf 20:21. Dann unterlief
uns ein Stürmerfoul und die Gastgeber liefen einen Gegenstoß und glichen aus. Anschließend versuchten wir, warum weiß im Nachhinein
keiner mehr, eine schnelle Mitte, bei der wir den Ball verloren. Der TVH warf von der Mittellinie auf das nahezu leere Tor, Olli
war heraus geeilt. Der Ball landete zwar nicht im Tor, aber genau so an der Latte, dass er Richtung Sechsmeter-Kreis zurücksprang
und in den Händen des TVH landete. David konnte zwar noch foulen, doch bei einer Spielzeit von 59:58 Minuten gab es noch einmal
Strafwurf. Diesen verwandelte Boris Hüglin, doch die Schiedsrichter hatten die Spielzeit zunächst runter laufen lassen wollen,
so dass der Strafwurf wiederholt werden musste. Doch auch im zweiten Anlauf wurde sicher verwandelt und wir blieben fassungslos
zurück, hatten wir doch einen Sieg unglaublich leichtfertig aus den Händen gegeben, und nicht einmal das Unentschieden gesichert.
Letzteres wäre aber sicherlich mehr als verdient gewesen, der TVH hätte sich weder über ein Unentschieden, noch über eine Niederlage,
bedenkt man die Führung unmittelbar vor Schluss, beklagen können.
Ein weiterer bitterer Beigeschmack hinterläßt die drohende Sperre von Trainer Martin Vossler. Nichtsdestotrotz zeigte die Mannschaft
ihre bis dato wohl beste Saisonleistung. 59 Minuten lang spielten wir sehr guten Handball und eine wahnsinnig starke Abwehr. Fabien
vollstreckte souverän, Matti entwickelte enormen Druck, David entwickelte einen starken Offensivdrang und schloss sehr clever ab,
Nico zog gekonnt die Fäden im Angriff und riss Lücken für die Nebenleute oder warf sich selbst ins Getümmel, Sascha leistete eine
Bärenabwehrarbeit gegen Jochen Reymann und Philipp Vogt glänzte durch eine gute Übersicht und Konzentration beim Torwurf. Es gilt
nun, dies mitzunehmen und die letzte Spielminute irgendwie aus den Köpfen zu streichen, um sich unter der Woche auf das Spiel
gegen Pfullendorf am kommenden Wochenende vorzubereiten. Ein Sieg wäre enorm wichtig, sind wir in der Tabelle doch erneut nac
unten abgerutscht. Wir würden uns über eine volle Halle und viel Unterstützung freuen, denn gerade diese Unterstützung war in
Herbolzheim wieder ausgezeichnet und hat vermutlich auch seinen Teil zu unserer guten Leistung beigetragen.
Torschützen: Fabien Stoeffler 5, Kasten 5/3, Philipp Vogt 4, Werner 4, Nico Stoeffler 2, Brokhausen 1. |
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| 11.02.2012,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - ESV Weil |
26:22
(11:7) |
Zäher
aber wichtiger Heimsieg
von Johannes Brokhausen
Zum vierten Rückrundenspiel erwarteten wir den ESV Weil
in der Jahnhalle. Die
Mannschaft um Topscorer Markus Schönmüller trat in dieser Saison bisher äußerst
heimstark auf, während bei den Auswärtsspielen deutliche Schwankungen auftraten.
Mit einem um sechs Punkte besseren Punktekonto waren die Vorzeichen jedoch klar.
Dennoch galt für uns die Devise: Zwei Punkte sind im Kampf gegen den Abstieg
Pflicht. Verletzt fehlte uns nach wie vor Alexis, dessen Knie nach wie vor den
Umfang von mindestens zwei, eher mehr, Knien hat. Bene fehlte natürlich auch
weiterhin verletzt, ebenso wie Gideon, der sich im Pokalspiel der zweiten Mannschaft
unter der Woche einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte. Währenddessen könnte David
zumindest für die Siebenmeter erneut Platz auf der Bank nehmen. Auch Dominic
stellte sich, trotz der zahlreichen Beschwerden, erneut in den Dienst der Mannschaft
und stand für den Notfall zur Verfügung.
Vom Start weg fanden wir gut in die
Partie und konnten durch unsere zweite Phase zu schnellen Treffern kommen und
auf 3:1 vorlegen. Bis zum 7:5 blieb es bei dieser knappen Führung, doch durch
zwei Treffer in Folge konnten wir eine 4-Tore-Führung herauswerfen. Besonders
die Abwehr stand in dieser Phase sehr gut, Matti und Sascha leisteten eine Bombenabwehr
gegen den gegnerischen Kreisläufer. Außerdem konnte Nico die Kreise von Markus
Schönmüller deutlich eingrenzen und ging immer wieder energisch dazwischen. Kam
dennoch mal ein Wurf aufs Tor, stand dort immer noch Olli, den es zu bezwingen
galt. Bis zur Halbzeit konnten wir die Führung dann in der Höhe halten. Während
der letzte Wurf am Innenpfosten landete und den Weg nicht mehr ins Tor fand,
ging es mit einer 11:7-Führung in die Pause. Auch wenn der Angriff nicht so sauber
und flüssig wie erhofft lief, elf Treffer sind ja nun wahrlich nicht viel, so
war doch wenigstens die Abwehr sehr zufriedenstellend. Dies besprachen wir dann
auch in der Kabine: weiterhin solide Abwehrarbeit leisten, nie zurückgehen sondern
den Gegner immer herausschieben, und im Angriff diverse Spielzüge immer und wieder
abspulen. Dies galt es umzusetzen.
Kaum kamen wir aus der Kabine, begannen wir
auch schon damit. Weil hatte uns in dieser Phase nichts entgegenzusetzen und
wir konnten auf 16:8 davonziehen. Diese Führung konnten wir dann bis zum 20:12
auch behaupten, ehe die Luft aus dem Spiel etwas zu entweichen schien. Leichte
Unkonzentriertheiten schlichen sich ein und Weil konnte den Abstand verkürzen. Über
22:16 und 25:19 waren es beim 25:21 nur noch vier Treffer Differenz. Doch es
liefen auch bereits die letzten zwei bis drei Minuten. Weil deckte zwar noch
einmal offensiv, ging zu einer Manndeckung über, doch wir konnten souverän die
Zeit herunterspielen und ließen trotz zweifacher Unterzahl nichts mehr anbrennen.
Am Ende zeigte die Ergebnistafel einen 26:22-Heimsieg für uns an und wir alle
waren froh, dass dieses nicht ganz einfache Spiel endlich zu Ende ging und wir
verdientermaßen
als Sieger vom Platz gehen konnten. Eine starke Abwehrleistung, sowie ein verbesserter
Angriff in Hälfte zwei waren diesmal die Schlüsselpunkte für den Sieg. Wir schafften
es endlich wieder ein ruhiges, konzentriertes Angriffsspiel aufzuziehen, hatte
uns doch unsere Hektik in jüngster Zeit die Niederlagen eingebrockt.
Diese Einstellung
und Arbeit gilt es nun aber beizubehalten. Zwar haben wir am kommenden Wochenende
spielfrei, doch eine Woche später geht es dann zum Auswärtsspiel beim Ligaprimus,
dem TV Herbolzheim. Wir gehen zwar als klarer Außenseiter in die Partie, doch
wollen wir den TVH so lange wie möglich ärgern, und vielleicht gelingt uns ja
mit etwas Glück sogar ein Punktgewinn.
Torschützen: Fabien Stoeffler 6, Brokhausen 6, Nico Stoeffler
4, Werner 3, Winkler 2, Philipp Vogt 2, Felix Vogt 1, Ruh 1/1, Kasten
1/1 .
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| 05.02.2012,
Landesliga Süd Herren |
| TV
Brombach - Alem. Zähringen |
29:27
(15:14) |
Katastrophale
Leistung
von Johannes Brokhausen
Am vergangenen Wochenende traten wir zum nächsten wichtigen
Spiel beim Tabellenvorletzten, dem TV Brombach, an. Die Zielvorgabe
war klar: Zwei Punkte mussten
her, ein Sieg war also Pflicht. Den Auftrieb aus den Partien
gegen Singen und Ringsheim wollten wir mit in die Partie nehmen
und
ein schnelles Angriffsspiel aufziehen. Doch gerade dies gelang
uns, im Gegensatz zu den Brombachern, nicht. Doch dazu gleich.
Weiterhin mit stark lädiertem Knie saß Alexis mit auf der Bank.
David fehlte zudem ebenso wie Bene, ansonsten konnten wir vollzählig
antreten. Auch Dominic Ruh setzte sich erneut mit auf die Bank.
Von
Beginn an war die Partie dann ausgeglichen und wenn jemand von
einem Selbstläufer ausgegangen sein sollte, so merkte er
schnell, dass dem heute nicht so sein würde. Über 4:4 konnte
Brombach auf 10:8 vorlegen. Dann gelangen uns jedoch drei Treffer
in Folge und wir konnten etwas Oberwasser gewinnen. Die Partie
in den Griff bekamen wir ungeachtet dessen allerdings nicht.
Bis zur Halbzeit führten zahlreiche Fehler und daraus resultierende
schnelle Gegenstöße zu einer 15:14-Pausenführung
der Gastgeber.
Hauptkritikpunkte waren natürlich die vielen technischen Fehler, vor allem aber
die Wurfeffizienz. Eine unglaublich hohe Zahl an Fehlversuchen stand bereits
jetzt bei uns zu Buche. Diese hätte allein aus Halbzeit eins fast für zwei Spiele
gereicht.
Die Marschrichtung für die zweite Halbzeit war jedenfalls klar: Konzentriertes,
schnelles Spiel, keine leichten Anspiele an den Kreis zulassen, und vor allem
keine halbherzigen Chancen suchen. Über 20:18 war die Partie dann beim 21:21
erneut auf der Kippe. Wir hatten in dieser kurzen Phase konsequent durchgespielt,
bis sich die Lücke ergab und hätten eigentlich merken müssen, dass wir nur so
zum Erfolg kommen können. Als Brombach dann aber innerhalb von zwei Minuten durch
drei Gegenstöße zum Erfolg kommen konnten, uns somit einfach überrannten, war
das Maß voll und wir nahmen unsere Auszeit. Doch eine Reaktion blieb aus und
Brombach erhöhte auf 27:22. Es herrschte nun eine unglaubliche Hektik in unserem
Spiel, die Fehlwürfe wurden dadurch mehr und mehr. Wir konnten zwar noch einmal
auf zwei Treffer verkürzen, doch mehr ergab sich nicht mehr. Mit einer 29:27-Niederlage
mussten wir die Heimreise antreten.
Das Genick brach uns die fehlende Aufmerksamkeit.
Allein ca. zehn Fehlwürfe gingen dabei auf mein Konto, sechs
davon allein in Halbzeit eins. Dies steckte wohl den einen oder anderen Spieler
auch an, jedenfalls standen am Ende 20 bis 30 Fehlwürfe für uns zu Buche, die
Hälfte
davon freistehend vor dem Tor. Mit einer solchen Leistung ist ein Sieg nicht
zu realisieren. Doch nutzt es wiederum jetzt auch nichts, sich an der Partie
herunterzuziehen. Denn was dies bewirkt, haben wir in der Hinrunde nach unserer ähnlich
schlechten Leistung in Ringsheim auch gemerkt.
Wir müssen den Blick jedenfalls nach vorne richten und bei unserem Heimspiel
gegen den ESV Weil wieder gefasst und geschlossen als Kollektiv auftreten. Ein
Sieg wäre in diesem Vier-Punkte-Spiel enorm wichtig, so dass wir alles daran
setzten werden, dieses Ziel zu verwirklichen.
Torschützen: Ruh 6/4, Greven 5, Fabien Stoeffler 4, Nico
Stoeffler 3, Tsoulfas 3/1, Werner 2, Philipp Vogt 2, Brokhausen
1, Felix Vogt 1.
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| 28.01.2012, Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - TuS Ringsheim |
30:24 (17:12) |
Gelungener Rückrundenstart
von Gideon Goerdt
Nach dem über weite Strecken ordentlichen Auftritt gegen Singen ging es an diesem Wochenende gegen Ringsheim. Aufgrund der
Tabellensituation ein durchaus richtungsweisendes 4-Punkte Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Außerdem galt es eine
schmerzliche Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen.
Mit einem, durch die Ausfälle von Johannes, David und Chris vor allem im Rückraum dünn besetzten Kader gingen wir in das
Spiel. In dieser Situation umso erfreulicher war, dass Alexis nach längerer Verletzungspause endlich sein Comeback im Zähringer
Trikot feiern konnte. Wir starteten gut in das Spiel und konnten uns früh mit 3:1 absetzen. Allerdings agierten wir gegen
die quirligen Ringsheimer Spieler mehrmals zu passiv in der Abwehr, so dass sich über die Spielstände 4:3, 5:5 und 7:6 ein
offenes Spiel entwickelte. In der Folgezeit konnten wir uns dann eine 11:7-Führung erspielen. In dieser Phase stand unsere
Abwehr deutlich besser als in den Anfangsminuten und allen voran Fabien bestrafte jeden Fehler unseres Gegners per Tempogegenstoß
oder mithilfe der Zweiten Welle. Diesen Vorsprung konnten wir dann beim Stand von 17:12 mit in die Halbzeitpause nehmen.
Wir nahmen uns vor weiter so konsequent zu sein und die Ringsheimer nicht nochmal ins Spiel kommen zu lassen. Dies funktionierte
aber nur in den Anfangsminuten in denen wir unseren Vorsprung verteidigen konnten. Mitte der zweiten Halbzeit nahmen wir
uns eine kurze Auszeit, nutzten unsere Chancen nicht und waren immer wieder einen Schritt langsamer als unser Gegner, so
dass Ringsheim von 22:16 auf 23:20 verkürzen konnte. Endlich stemmten wir uns aber mit aller Kraft gegen den Spielverlauf
und konnten angeführt von Alexis, dem der einzige Rückraumtreffer des Abends gelang, sechs Tore in Folge erzielen und einen
beruhigenden Vorsprung wieder herstellen. Auch unseren Torhütern gelang es sich in dieser Phase auszuzeichnen und Ringsheim
konnte an diesem Abend nur vier seiner neun Siebenmeter an ihnen vorbeibringen. Die letzten Minuten des Spiels verliefen
eher unspektakulär und wir konnten einen souveränen 30:24-Sieg einfahren und damit auch an Ringsheim in der Tabelle vorbeiziehen.
Wir werden nun alles daran setzen diese ansprechende Leistung auch am nächsten Wochenende in Brombach abzurufen um den nächsten
Erfolg feiern zu können.
Torschützen: Fabien Stoeffler 10, Tsoulfas 6/5, Nico Stoeffler 5, Philipp Vogt 4/1, Winkler 2, Greven 2, Werner 1.
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| 21.01.2012, Landesliga Süd Herren |
| DJK Singen - Alem. Zähringen |
19:32 (8:12) |
Endlich mal ein Sieg in Singen
von Johannes Brokhausen
Nach einer vierwöchigen Pause traten wir am vergangenen Wochenende bei DJK Singen an. Diese Mannschaft steht zwar nach wie
vor auf dem letzten Tabellenplatz, doch hatten sie durch einen Sieg gegen Müllheim und eine knappe Niederlage gegen Konstanz
aufhorchen lassen. Außerdem hatten wir die letzten Jahre in Singen immer verloren, während wir zu Hause gewannen. So auch
letzte Saison, als die Negativserie ihren Lauf nahm. Wir nahmen uns also vor, den Fluch "Auswärtsspiel in Singen" endlich
zu brechen, zumal derzeit jeder Punkt wichtig im Kampf gegen die Abstiegsplätze ist. Verzichten mussten wir nur auf Alexis
und Benedikt, ansonsten waren wir vollzählig.
Von Beginn an konnten wir konzentriert auftreten und schnell hatten wir uns eine 4:1-Führung erspielt. Die Abwehr stand gut
und wir konnten den einen oder anderen Ball abfangen, so dass Fabien durch schnelle Gegenstöße mehrfach einnetzen konnte.
Zwischendurch agierten wir zwar etwas unkonzentriert im Aufbauspiel, doch dies konnte Singen nicht nutzen und die Führung
bewegte sich konsequent in einem Rahmen zwischen drei und fünf Treffern. Über 10:5 ging es mit einem 4-Tore-Vorsprung in
die Kabine.
Diskutiert wurden vornehmlich die mangelnde Konzentration beim Torwurf, während es in der Abwehr nur Kleinigkeiten zu bemängeln
gab. Mit klaren Vorgaben für die zweite Hälfte starteten wir nun wieder voll engagiert durch. Dies zahlte sich auch prompt
aus. Wir konnten Tor um Tor vorlegen und gerade die zweite Phase stellte Singen vor große Probleme. Zahlreiche Male kam
Fabien von Außen unmittelbar zum Abschluss und konnte sein Torekonto ausbauen. Ansonsten fand David immer wieder die Lücke
in der Abwehr und netzte am Ende, ebenso wie Fabien, zehn Mal ein. Beim 18:10 führten wir dementsprechend bereits deutlich,
beim 23:13 führten wir erstmals mit zehn Treffern. Kurz vor dem Ende erzielte David dann das zwischenzeitliche 17:30 und sorgte
durch den 30. Treffer für Begeisterung auf der Bank, ehe er es realisierte. Schlussendlich endete die Partie durch einen
direkten Wurf von der Mittelinie, der noch einmal bei uns einschlug, mit 32:19.
Über weite Strecken überzeugten wir in Angriff und Abwehr. Es gab zwar nach wie vor kleinere Fehler, doch zumindest agierten
wir nun auch endlich einmal in der zweiten Halbzeit konzentriert, und gewannen auch endlich mal in Singen. Wir ließen uns
trotz der Führung auch kaum zu Einzelaktionen verleiten, sondern spielten souverän die Spielzüge, die zum Erfolg führten,
wieder und wieder. Wir hoffen nun diesen Schwung und Erfolg unter der Woche mitnehmen zu können und genauso am kommenden
Samstag gegen Ringsheim auftreten werden.
Torschützen: Fabien Stoeffler 10, Kasten 10/3, Brokhausen 6, Nico Stoeffler 2, Müller 1, Werner 1, Goerdt 1, Philipp Vogt 1.
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| 17.12.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - TV Herbolzheim |
20:23 (9:11) |
Mehr war nicht drin
von Johannes Brokhausen
Zum letzten Spiel des Kalenderjahres 2011 gastierte mit dem TV Herbolzheim der wohl schwerste Brocken in unserer Jahnhalle.
Die Mannschaft von Trainer Jürgen Brandstaeter hatte in der vergangenen Saison nicht nur den Aufstieg um Haaresbreite verpasst,
sondern der Kader wurde vor der Saison noch einmal aufgestockt. Linkshänder Sascha Ehrler aus der Regionalligamannschaft von
SG Köndringen/Teningen als Linkshänder sei hier nur als Beispiel angeführt. Nach wie vor in einer blendenden Form präsentiert
sich auch der ehemalige Zähringer Jugendspieler Eric Ziehler, der erneut die Torschützenliste der Liga anführt, ohne auch
nur einen Siebenmeter geworfen zu haben. Doch da die Duelle mit dem TVH in der Vergangenheit, vor allem in der letzten Spielzeit,
immer knapp waren, wollten wir hochmotiviert in die Partie gehen. Alexis, Benne und Olli fehlten uns hierbei nach wie vor, ansonsten
konnten wir, abgesehen von den üblichen Blessuren, vollzählig und fit antreten.
Von Beginn an wurde klar, dass dies eine sehr intensive Begegnung werden würde. Nicht nur erhielten wir direkt zu Beginn eine#
Zeitstrafe, der Herbolzheimer Hüglin handelte sich sogar bereits in der 11. Minute eine Rote Karte wegen einer Undiszipliniertheit
ein. Aber auch die Spielstände zeugen von einem engen Kampf. Zunächst lagen wir mit 2:0 in Führung, danach Herbolzheim mit 5:6,
eher wir nach drei Treffern in Folge erneut mit 8:6 vorlegen konnten. Nun drehten wieder die Gäste auf und erzielten vier Treffer
auf Reihe, so dass wir uns einem 2-Tore-Rückstand gegenübersahen (8:10). Der letzte Wurf vor der Pausensirene konnte dann
vom Ex-Zähringer Hagen Feth mit etwas Glück pariert werden und mit einem 9:11 Rückstand ging es in die Kabine.
Dieses Spiel sollte noch nicht entschieden sein, wir konnten uns zwar über Einzelheiten aufregen, doch insgesamt boten wir
bis dato eine ansprechende Leistung. In der Kabine wurden dann noch die Feinheiten ausgearbeitet und wir nahmen uns für die
zweite Hälfte vor, nicht locker zu lassen, sondern so lange wie möglich mitzuhalten und zu schauen, ob nicht gar ein Punktgewinn
im Rahmen des Möglichen sein würde. Der TVH spielte in der zweiten Hälfte jedoch nun noch cleverer. Den herausgespielten 3-Tore-Vorsprung
konnten sie trotz unseren Bemühungen stets halten (11:14; 15:18; 17:20). Nach weiteren zwei Treffern und einem 5-Tore-Rückstand
beim 17:22 schien die Partie gelaufen zu sein. Wir warfen zwar noch einmal alles in die Waagschale, doch zu mehr als einem 20:23
reichte es nicht mehr. Kleinere Unkonzentriertheiten und vor allem die erneut hohe Siebenmeteranzahl auf Seiten der Gäste
verhinderten einen möglichen Punktgewinn.
Nichtsdestotrotz können wir mit der Leistung zufrieden sein. Wir haben alles gegeben und den Favoriten lange Zeit auf Augenhöhe
gehalten. Auch den zahlreichen Zuschauern in unserer gut gefüllten Halle dürfte es Spaß bereitet haben, bei dieser Partie zugeschaut
zu haben. An dieser Stelle möchte ich Ihnen allen im Namen der Mannschaft ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage
wünschen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch im folgenden Kalenderjahr 2012 die Treue halten und unsere Spiele besuchen.
Torschützen: Greven 4, Fabien Stoeffler 4, Brokhausen 4, Winkler 3, Nico Stoeffler 2, Kasten 2, Werner 1.
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| 10.12.2011,
Landesliga Süd Herren |
| TV Gottmadingen - Alem.
Zähringen |
25:27 (13:13) |
Zäher Kampf wird belohnt
von Johannes Brokhausen
Das letzte Auswärtsspiel des Jahres führte uns zum Tabellennachbarn TV Gottmadingen. Die bisherigen Ergebnisse des Aufsteigers
ließen sich im Vorfeld nicht recht einschätzen. Neben den einzelnen Niederlagen gab es u.a. auch einen Sieg in Konstanz.
Insgesamt sollte uns dies jedoch auch gleichgültig sein, galt es doch um jeden Preis zu gewinnen, um endlich wieder näher
Richtung Tabellenmitte zu rutschen. Wir fuhren also gespannt und bis in die Haarspitzen motiviert gen Bodensee. Fehlen sollte
weiterhin Alexis, der kürzlich am Knie operiert wurde und noch weitere Wochen Pause benötigt. Hinzu kam, dass Matti absagen
musste, während Chris nach wie vor nicht fit ist und an Rückenschmerzen laboriert. Zu dem Langzeitverletzten Benne gesellte
sich auch Olli hinzu, der zurzeit Probleme mit seinem Fuß hat. Zum Glück konnte uns hier Philipp Simon aus der A-Jugend
im Tor aushelfen, damit nicht Fabian Krepper erneut alleine durchhalten musste. Da auch Gideon an diesem Wochenende fehlte,
war es dem Aushelfen von Dominic Ruh letztlich zu verdanken, dass wir mit immerhin zehn Feldspielern auftreten konnten.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der sich durch die ganze Partie ziehen sollte. Während wir anfangs
noch von diversen Positionen zum Abschluss kamen, zeigte Gottmadingen, dass man auch ein ganzes Spiel ausschließlich über
den Kreis, bzw. über Einläufer spielen kann und erwischte uns damit oftmals auf dem falschen Fuß. Zu oft jedenfalls, als
dass wir uns hätten absetzen können. Wir legten zwar in der Regel ein Tor vor, doch lediglich drei magere 2-Tore-Führungen
sprangen in der gesamten ersten Hälfte heraus. Über 5:5 und 10:10 ging es dementsprechend mit 13:13 in die Kabine.
Angesprochen wurden dort natürlich die Abstimmungsprobleme in der Abwehr, sowie die häufig fehlende Konzentration bei den
Abschlüssen im Angriff. Es würde außerdem enorm wichtig sein, endlich einmal ein Polster von einigen Toren zwischen uns
und den TVG zu bringen. Doch Letzteres wollte einfach nicht so recht gelingen. Als wir beim 19:17 endlich wieder einmal
eine 2-Tore-Führung erzielt hatten, erhielten wir prompt eine Zeitstrafe und schlossen daraufhin viel zu früh ab. Gottmadingen
konnte nun nicht nur ausgleichen, sondern zum ersten Mal im Spiel selbst zwei Treffer vorlegen (21:19). Das Spiel drohte
zu kippen und nun musste Nico auch noch am Fuß behandelt werden, konnte jedoch glücklicherweise ein paar Minuten später
wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Ganz wichtig waren nun die vielen Einzelaktionen von Fabien, der in der Schlussphase
Tor um Tor erzielte und sich immer wieder in den Zweikämpfen mit seinem Gegenspieler durchsetzen konnte. Und auch David
drehte nun noch einmal auf und fand die Lücken in der Abwehr oder aber den freistehenden Einläufer. Kurz vor Schluss stellte
Gottmadingen dann noch auf eine Manndeckung um, doch bei passivem Warnzeichen gelang es Sascha auf Fabien abzulegen und
wir gingen mit 27:25 in Führung. Die Partie war damit gelaufen und wir nahmen überglücklich endlich mal wieder zwei Punkte
mit nach Hause.
Am kommenden Wochenende erwarten wir mit dem TV Herbolzheim den unumstrittenen Tabellenführer. Wir werden sehen, was sich
in diesem Spiel noch ergeben wird.
Torschützen: Fabien Stoeffler 8, Kasten 7/4, Nico Stoeffler 4, Greven 3, Brokhausen 3, Philipp Vogt 1, Müller 1.
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| 03.12.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - SF Eintr. Freiburg |
23:23
(12:9) |
Erneutes
Unentschieden
von Johannes Brokhausen
Am vergangenen Samstag war wieder Derby-Time in der Jahnhalle. Die
Freiburger Eintracht gastierte in
unserer
heimischen Halle. Nach dem
starken Auftritt gegen Herbolzheim, bei dem das Spiel erst in den letzten
zehn Minuten entschieden wurde, traten die Gäste mit breiter Brust
bei uns. Wir hingegen waren gewarnt vor dem gegnerischen Auftreten.
Auch die
tabellarischen Vorzeichen standen klar zu Gunsten der SFE, standen
wir doch auf dem vorletzten und die Eintracht auf dem 4. Tabellenplatz.
Zudem
stellten die Gäste die zweitbeste Abwehr der Liga, so dass es für unseren
Angriff besonders schwer werden würde. Dass wir jedoch nicht chancenlos
sein würden war vor allem unter dem Gesichtspunkt des Duells in der
ersten Pokalrunde klar. Dort konnten wir mit 23:15 gewinnen und die
Eintracht
bei nur vier Gegentreffern in der ersten Hälfte halten. Zweifelsohne
würde
es aber nicht erneut so laufen. Fraglich war erneut der Einsatz von
Chris, der sich zwar warmmachte, im Endeffekt aber nicht zum Einsatz
kam. Zudem
fiel Alexis weiterhin verletzt aus, sein Knie macht weiterhin Probleme.
Ungeachtet
dessen starteten wir hochkonzentriert in die Partie. Von Beginn an
entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Keine der beiden
Mannschaften
konnte sich absetzen und die Abwehrreihen prägten bereits jetzt das
Spiel. Über
3:3 und 7:7 blieb das Spiel offen, ehe es uns gelang nach drei Treffern
in Folge uns auf 10:7 abzusetzen. Diesen Vorsprung konnten wir dann
auch bis zur Pause behaupten. Beim Pausenpfiff zeigte die Anzeigetafel
ein 12:9
für uns an. Dementsprechend motiviert waren wir in der Kabine bei der
Ansprache. Diskutiert wurde vor allem die Abwehr gegen Torsten Wissler,
der an diesem
Tag nicht zu bändigen schien und immer wieder Siebenmeter herausholte.
Allein in der ersten Hälfte erhielten die Gäste fünf Strafwürfe. Doch
ein überragend
aufgelegter Fabian Krepper konnte diese allesamt entschärfen und bot
auch sonst eine sehr starke Leistung. Wichtig würde es jedenfalls nun
werden, die nächste Viertelstunde gut zu überstehen und konzentriert
bei der Sache zu bleiben und im Anschluss daran die Eintracht zu zermürben.
Dies
gelang uns nicht unbedingt. Nach dem 13:10 erzielte die Eintracht drei
Treffer
auf Reihe und das Spiel war wieder ausgeglichen. Nach dem zwischenzeitlichen
15:15 konnten wir uns dann aber erneut absetzen. Eine starke Phase
in Abwehr und Angriff bescherte uns eine 19:15-Führung. Doch beim 20:18
war die Partie wieder auf der Kippe, die Gäste ließen nicht locker.
Vor allem der in der zweiten Hälfte auf Halblinks eingewechselte Claudio
Ebner bereitete uns große Probleme. Nicht nur verwandelte er alle sechs
gegebenen Strafwürfe sicher, die weiterhin von Torsten Wissler regelmäßig
herausgeholt wurden, sondern erzielte zudem drei Schlagwurftore. Am
Ende sollte
er neun von den 14 Eintracht
Toren aus Hälfte zwei erzielt haben. Jedenfalls lagen wir kurz vor
Schluss noch mit 22:20 vorne. Doch unsere Abschlüsse im Angriff fanden
immer wieder ihren Meister im gegnerischen Torwart und beim 22:22 war
Spannung pur geboten.
Dominic Ruh übernahm nun immer mehr Verantwortung für uns und erzielte
den so wichtigen Führungstreffer. Doch sieben Sekunden vor Schluss
holten die Gäste erneut einen Siebenmeter heraus, den Claudio Ebner
sicher verwandelte. Unsere Grüne Karte wurde vom Schiedsgericht nicht
mehr gepfiffen und die Zeit war heruntergelaufen. Auch der Freiwurf
wurde
nicht mehr gegeben,
wenngleich dieser eh nichts mehr bewirkt hätte, da das Foul bei rund
16 Meter verübt wurde.
Im Endeffekt stand damit eine Punkteteilung zu Buche. Die
Eintracht kann hiermit sicherlich gut leben, doch auch wir sind über diesen
Punktgewinn froh. Auch wenn es zwischenzeitlich besser aussah, so können
wir zumindest nicht unzufrieden sein.
Diesen Schwung gilt es jetzt mitzunehmen,
wartet doch am Donnerstag
die SG Waldkirch/Denzlingen in der dritten Pokalrunde auf uns. Hier gilt
es wieder die besondere Angriffsstärke abzufangen. Wir würden uns auf Ihr
zahlreiches Erscheinen freuen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Begegnung.
Torschützen: Greven 8, Kasten 5/3, Brokhausen 4, Fabien Stoeffler
2, Nico Stoeffler 2, Ruh 1, Winkler 1.
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| 26.11.2011, Landesliga Süd Herren |
| TV St. Georgen - Alem. Zähringen |
26:26 (9:13) |
Unverdientes Unentschieden
von Johannes Brokhausen
Vergangenen Samstag traten wir beim TV St. Georgen/Schwarzwald an. Während an diesem Spieltag die Topmannschaften der Liga
aufeinander trafen (Waldkirch gewann in Schramberg, Herbolzheim bei der Freiburger Eintracht) handelte es sich bei uns um ein
Kellerspiel. Wenngleich die vergangenen Ergebnisse Mut machten, stand dennoch St. Georgen besser in der Tabelle da. Umso wichtiger
war dieses Spiel für uns, da wir bei einer Niederlage den Anschluss noch mehr verlieren würden, bei einem Sieg jedoch zwei
enorm wichtige Punkte auf unser Konto gutschreiben und in der Tabelle fast aufschließen würden. Außerdem galt es für uns von
Beginn an wach zu sein und nicht wieder unmittelbar in Rückstand zu geraten, während St. Georgens Probleme den Ergebnissen nach
eher in der zweiten Spielhälfte entstanden, was durch die Halbzeitführungen gegen Müllheim und vor allem Herbolzheim ersichtlich war.
Unser Unterfangen klappte auch, die 1:0-Führung für die Gastgeber sollte die letzte der gesamten Partie bleiben. Nach vier Treffern
in Folge führten wir mit 4:1 und diesen Vorsprung bauten wir kontinuierlich aus. Über 7:4 konnten wir beim 11:4 unsere höchste
Führung des Spiels herauswerfen, alles lief nach Plan. Die Abwehr packte ordentlich zu, Fabian Krepper hielt alles was aufs Tor
kam und im Angriff schlossen wir konzentriert und mit Übersicht ab. Dann erhielten wir wieder innerhalb von anderthalb Minuten
zwei Zeitstrafen und vergaben unsere Chancen im Angriff und der Vorsprung schrumpfte auf vier Tore zusammen (11:7). Dieser
hatte jedoch bis zum Pausenpfiff Bestand. Unnötig, dass wir St. Georgen so herankommen ließen, doch war diese Führung ja nun
nichts Schlechtes.
Umso gelassener dann diesmal auch die Pausenansprache. Die bis dato kleineren Fehler wurden angesprochen und Verbesserungen
ausgemacht, ansonsten musste das Hauptaugenmerk auf der Konzentration liegen. Würden wir weiterhin gut decken und konsequent
abschließen, so müsste St. Georgen auf kurz oder lang auch die Kraft fehlen. Bis Mitte der zweiten Hälfte hielten wir dann
auch eine 5-Tore-Führung (17:12; 22:17). Doch dann leisteten wir uns einige Abschlussschwächen und Fehlpässe, die die Gastgeber
konsequent nutzen konnten. Dadurch kam auch die Halle wieder zu Leben und das Spiel wurde wieder richtig eng. Beim 24:22 war die
Partie wieder nahezu ausgeglichen. Konnten wir treffen, so konnte St. Georgen im Gegenzug nachlegen. Trafen wir nicht, konnte
Krepper im Tor zum Glück auch wieder parieren. Beim 25:24 führten wir dann aber nur noch hauchdünn und just in diesem Moment
erhielt David für eine lehrbuchartige, vorbildliche Abwehrarbeit eine Zeitstrafe. Diese Überzahl nutzten die Gastgeber dann
zum Ausgleich. Wir legten postwendend erneut vor und fingen den nächsten Angriff ab. Als bei uns im Anschluss Zeitspiel im Angriff
angezeigt wurde, fand der Freiwurf leider nicht seinen Weg ins Tor, während St. Georgen einen Tempogegenstoß mit einem Tor inklusive
einer Roten Karte gegen uns erzwingen konnte. Ein siebenmeterwürdiges Foul an Nico wurde dann bei unserem letzten Angriff mit
einem Freiwurf von Linksaußen belohnt. Dies führte jedoch natürlich zu nichts mehr.
Auch wenn wir erneut zu viele Chancen vergab, so war dies sicherlich nicht allein ausschlaggebend genug. Dennoch müssen wir
uns aufgrund einer zwischenzeitlichen 7-Tore-Führung an die eigene Nase fassen. Letztlich müssen wir uns außerdem über diesen
einen Punkt freuen, denn im Moment zählt jeder Punkt für uns doppelt. Zu den Schiedsrichtern habe ich mich bisher nie geäußert,
was ich an dieser Stelle gerne beibehalten würde. Auf ein Neues am kommenden Wochenende.
Torschützen: Brokhausen 6, Nico Stoeffler 5, Fabien Stoeffler 4, Kasten 4/3, Greven 3, Winkler 2, Ruh 1, Philipp Vogt 1.
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| 19.11.2011, Landesliga Süd Herren |
| Alem. Zähringen - SG Waldk./Denzl. |
25:27 (8:13) |
Bittere Niederlage
von Johannes Brokhausen
Vergangenes Wochenende war die SG Waldkirch/Denzlingen bei uns zu Gast. Mit 37 Toren pro Spiel stellt die SG derzeit den mit Abstand
besten Angriff der Liga. Aus den vorherigen Berichten der Waldkircher ließ sich entnehmen, dass uns eine sehr offensive Deckung
bevorstehen würde, vermutlich eine offensive 3:3-Variante. Dementsprechend stellten wir uns darauf ein viel in Bewegung zu
sein und nicht statisch zu agieren. Außerdem galt es die schnellen Gegenstöße zu unterbinden, die Waldkirch durch die Deckungsweise
provozieren wollte.
Doch die Gäste starteten nicht so offensiv wie erwartet. Wir konnten unsere Chancen herauszuspielen, scheiterten jedoch gerade
in dieser Anfangsphase zu oft am gegnerischen Torwart. Waldkirch/Denzlingen ging deshalb mit 5:1 in Führung. Doch in der Folge
konnten wir unsere Torausbeute verbessern und beim Spielstand von 7:7 begann das Spiel von neuem. Könnte man zumindest denken.
Doch drei Zeitstrafen innerhalb von anderthalb Minuten und eine doppelte Unterzahl waren zu diesem Zeitpunkt höchst ungünstig.
Selbst in dieser dreifachen Unterzahl hatten wir noch Chancen, die wir jedoch nicht nutzen konnten. Die SG hingegen nutzte die
freien Räume und konnte auf fünf Treffer davonziehen. Kurz darauf ertönte der Pausenpfiff und wir mussten mit dieser Tordifferenz
in die Kabine gehen. Die Ansprache in der Kabine behandelte die gleichen Kritikpunkte wie immer: Unkonzentriertheiten, die zu
einer mangelnden Chancenauswertung führten. Leider zeigen wir zurzeit in jedem Spiel diese Symptome, es war also für uns nichts
Neues. Und dennoch nahmen wir uns natürlich vor anders abzuschließen, wir hatten ja nach dem anfänglichen Rückstand auch bereits
gezeigt, dass wir diesen wieder wettmachen können. Die Partie war also noch keineswegs entschieden.
Auch wenn der Abstand in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit nicht zu schrumpfen schien (10:15; 15:21) gaben wir nicht auf.
Dann konnten wir vier Treffer auf Reihe erzielen und plötzlich stand es 19:21. Gerade Gideon erzielte in dieser Phase mehrere
Treffer von außen, wo manch anderer, egal ob links oder rechts, zuvor noch den Keeper warmgeschossen hatte. Die Partie war also
erneut offen. Waldkirch behielt fortan das nun seit 20 bis 25 Minuten praktizierte 3:3-System bei und nutzte die Chancen im Angriff
mehr oder weniger konsequent. Wir wiederum ließen immer mal wieder Chancen liegen und konnten dadurch keinen Ausgleich mehr
erzielen. 23:26 stand es nun, aber es war kaum noch Zeit übrig auf der Anzeigetafel. Die zuvor einfache Manndeckung auf der
Mitte wurde nun auf eine komplette Manndeckung umformiert, doch es half nichts mehr. Am Ende mussten wir eine bittere 25:27-Niederlage
hinnehmen.
Ungünstig war gegen Ende der ersten Halbzeit die dreifache Unterzahl, direkt im Anschluss an die erfolgte Aufholjagd. Dementsprechend
mussten wir in der zweiten Halbzeit wieder einem Rückstand hinterherlaufen, den wir nie ganz aufholen konnten. Letztlich liegt
die Schuld aber natürlich unzweifelhaft bei uns selbst, da wir die sich uns bietenden Chancen nicht konsequent genug genutzt haben.
Es bleibt zwar nach wie vor ein Aufwärtstrend aus den Partien gegen Schramberg und Waldkirch zu erkennen, doch müssen bis zur
Weihnachtspause unbedingt noch Punkte her. Wir hoffen diesem Ziel am kommenden Wochenende beim TV St. Georgen einen Schritt
näher zu kommen und endlich wieder etwas Zählbares zu Stande zu bringen.
Torschützen: Nico Stoeffler 5, Tsoulfas 4/1, Fabien Stoeffler 4, Goerdt 4, Müller 3, Greven 2, Brokhausen 2, Kasten 1/1.
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| 12.11.2011, Landesliga Süd Herren |
| HSG Schramberg/Sulgen - Alem. Zähringen |
30:27 (18:16) |
Da wäre mehr drin gewesen
von Johannes Brokhausen
Nach der Niederlage in Konstanz traten wir bei Tabellenführer Schramberg an. Die Vorzeichen hätten daher kaum anders sein können:
Während Schramberg sich weiter an dem Thema Aufstieg und Meisterschaft beteiligt, stecken wir momentan mitten im Abstiegskampf.
Ein elfter Tabellenplatz, der unseren Ansprüchen nicht entspricht, steht derzeit zu Buche. Immerhin konnten wir vollzählig antreten,
die einzelnen kleineren Blessuren schlugen nicht mehr ins Gewicht. Zudem hatten wir aufgrund des Spiels in Konstanz unter der Woche
ine Krisensitzung einberufen und diskutiert, worauf das aktuelle, mangelhafte Punktekonto zurückzuführen sei. Mit viel Tatendrang
und neuem Elan wollten wir also nun in die Partie gehen, wobei das Augenmerk in der Abwehr auf dem Toptorschützen Füchter zu
liegen hatte, während wir im Angriff gegen die offensive Deckung der Schramberger geduldig agieren wollten. Auch war es wichtig
nicht, wie bisher in nahezu jedem Spiel, den Start zu verschlafen, sondern direkt konzentriert bei der Sache zu sein.
Während der ersten Minuten wurde bereits klar, um was für ein schweres Spiel es sich handeln würde. Schramberg setzte unseren
Angriff durch die offensive Deckungsweise unmittelbar unter Druck, während ihre Halben im Angriff ebenso druckvoll agierten.
Nach dem 3:2 lagen wir relativ schnell mit drei Treffern im Rückstand (5:2), da die Gastgeber unsere Abspielfehler konsequent
ausnutzten. In der Folge gelang es ihnen sogar, den Vorsprung kontinuierlich zu erhöhen (8:4; 11:6) und in der 20. Minute stand
immer noch ein 4-Tore-Polster auf der Anzeigetafel (14:10). Wir mühten uns nach Kräften und endlich konnten wir den Abstand Tor
um Tor verringern. Wir standen in der Abwehr sicherer, warteten im Angriff noch etwas geduldiger auf den besser postierten Nebenmann
und dementsprechend war die Partie beim 15:14 wieder vollkommen offen. Durch einen mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit
verwandelten Wurf von Karl ging es mit einem 18:16 Rückstand dann in die Kabine.
Wir waren motiviert, merkten dass wir Schramberg nicht nur Paroli bieten konnten, sondern dass bei konzentriertem Auftreten
auch mehr drin sein konnte. Würden wir noch sicherer im Angriff abschließen und in der Abwehr noch besser auf den Kreis achten,
so würden sich unsere Chancen noch bieten. Doch auch die Gastgeber kamen motiviert aus der Kabine und konnten uns schnell wieder
einen 4-Tore Rückstand aufzwängen. Dieser hatte bis zum 24:20 Bestand, doch dann konnten wir drei Treffer in Folge erzielen
und die Begegnung stand erneut auf der Kippe. Ob es an der mangelnden Erfahrung liegt, oder ob andere Gründe vorliegen, ist
nicht klar, klar ist dagegen, dass uns dann wieder die alten Fehler unterliefen. Halbherzige Würfe, Schrittfehler und eine
Zeitstrafe ließen uns erneut ins Hintertreffen geraten. Schramberg nutzte diese Schwächen eiskalt und zog wieder davon (27:24).
Wir kämpften weiterhin, stellten in der Abwehr für die letzten Minuten auf eine Manndeckung um, doch es half nichts mehr.
Schlussendlich zeigte die Anzeigetafel einen 30:27 Heimsieg für Schramberg an und wir mussten den vergeben Chancen hinterher
trauern.
Insgesamt ist der Sieg für die HSG sicherlich nicht unverdient, doch wäre für uns auch mehr drin gewesen. Der Einsatz stimmte,
das Bemühen war deutlich sichtbar, aber die Chancenauswertung machte diesem letztendlich wieder einen Strich durch die Rechnung.
Bedanken möchten wir uns aber dennoch für die mitgereisten Fans, die uns weiterhin so tatkräftig unterstützen. Und auch die Halle,
wenngleich natürlich zu 90 Prozent mit gegnerischen Fans besetzt, sorgte insgesamt für eine großartige Stimmung, was eine tolle
Spielatmosphäre bewirkte.
Torschützen: Brokhausen 6, Greven 5, Tsoulfas 5/3, Fabien Stoeffler 4, Winkler 3, Nico Stoeffler 2, Kasten 1, Goerdt 1.
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| 05.11.2011,
Landesliga Süd Herren |
| HSG
Konstanz 2 - Alem. Zähringen |
26:22
(12:8) |
Erneute
Auswärtsniederlage
von Johannes Brokhausen
Am sieben Spieltag reisten wir zum Auswärtsspiel nach Konstanz,
wo uns die Bundesligareserve der HSG erwartete. Dass es sich
hier um keinen leichten Gegner handeln würde,
war nicht nur aufgrund der Tatsache bekannt, dass Herbolzheim direkt am ersten
Spieltag eine Niederlage in Konstanz einstecken musste. Auch insgesamt scheint
es bei unserem Gegner vor allem in eigener Halle sehr gut zu laufen, denn alle
Spiele in heimischer Halle wurden gewonnen. Im Gegensatz dazu liest sich unsere
Auswärtsbilanz
mit einem negativen Punktekonto schlechter. Wir wussten also zumindest halbwegs,
was uns erwartet, da nie ganz sicher ist, wer denn diesmal bei Konstanz aufläuft.
An diesem Samstag schien jedenfalls diejenige Truppe aufzulaufen, die uns enorme
Schwierigkeiten besorgen sollte. Im Handumdrehen lagen wir früh deutlich mit
6:1 zurück. Zu allem Überfluss verletzte sich Nico sehr früh, und konnte
in
der
Folge nicht mehr eingesetzt werden. Doch Alexis übernahm seinen Part und wurde
am Ende zu unserem besten Spieler, doch dazu später. Nach dem 6:1 konnten wir
zum 7:5 das Spiel wieder offengestalten, einige konzentrierte Angriffsaktionen
sorgten für den Anschluss, doch die Abwehr wackelte nach wie vor zu stark. Einfache
Tore, häufige Kreisanspiele sowie der sehr bewegliche Rückraum machten uns zu
schaffen. Konstanz warf sich nun ein vier Tore Polster heraus, dass den Rest
der ersten Hälfte Bestand hatte. Über 10:6 ging es dann beim 12:8 in die Pause.
Bereits an diesem Torekonto lässt sich erkennen, dass im Angriff einfach zu wenig
zusammenlief, magere acht Tore können unserem Anspruch, können wohl niemandes
Anspruch Genüge tun. Unbegreiflich die Fehlpässe, Unaufmerksamkeiten und vor
allem, erneut stark herausstechend, die undisziplinierte Art und Wiese der Spielzugsgestaltung.
Spielzüge wurden entweder komplett weggelassen oder aber behäbig und ungenau
ausgeführt.
Natürlich wurden gerade diese Aspekte in der Kabine genau thematisiert,
doch änderte sich Anfang der zweiten Hälfte erst einmal nichts. Konstanz konnte
in den ersten 15 Minuten den Vorsprung bei fünf Treffern halten (13:8; 15:10;
20:15) ehe wir erneut einbrachen. Kein einziges Tor fiel von der rechten Seite,
auf der Karl in Abwehr und Angriff auch schmerzlich vermisst wurde. Auf der linken
Seite, vornehmlich im Rückraum, war die Wurfquote erneut zu schwach. Als der
Gastgeber dann erstmals auf sieben Tore davongezogen war (24:17) schien sich
eine Schmach anzubahnen. Gerade jetzt zeigte Alexis aber seine große Stärke und
tankte sich ein ums andere Mal durch die gegnerische Abwehr oder suchte Sascha
am Kreis. Ihm ist es wohl letztlich zu verdanken, dass die Niederlage mit 26:22
noch im Rahmen ausgefallen ist. Bei nahezu dem Rest der Mannschaft fehlte jedoch
scheinbar der unbedingte Wille, was wir unter der Woche unbedingt besprechen
müssen. Denn am nächsten Spieltag geht es nach Schramberg und mit einer solchen
Leistung würden wir dort untergehen.
Torschützen: Tsoulfas 8/2, Fabien Stoeffler 5, Brokhausen 4, Winkler
3, Kasten 2/1.
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| 29.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - HG Müllh./Neuenburg |
23:27
(10:15) |
Unnötige
Heimniederlage
von Johannes Brokhausen
Wir trafen auf diese Mannschaft zuletzt
auf deren eigenem Vorbereitungsturnier, doch seit diesem Zeitpunkt schien
sich einiges getan zu haben. Müllheim stand bis dato mit nur einer Niederlage
in der Tabelle sehr gut da. Vor allem die zahlreiche Anzahl an Toren, die
Wurfgewalt war anhand der Statistik zu erkennen. Doch nach unserem Sieg
in Pfullendorf traten wir mit breiter Brust an und waren zuversichtlich,
das Spiel trotzdem gewinnen zu können.
Von Beginn an agierten wir druckvoll
und aggressiv. Dies hatte auch direkt eine Führung für uns zur Folge und
wir hatten das Spiel zunächst fest im Griff. Über 4:2 konnten wir auf 7:4
erhöhen. Einige überhastete Abschlüsse sorgten in der Folge jedoch dafür,
dass Müllheim langsam aber sicher näher kommen konnte. Beim 9:8 führten
wir noch mit einem Tor, dass dies die letzte Führung von uns für den Rest
des Spiels sein würde, war in keinster Weise absehbar. Doch vier Treffer
in Folge verschafften Müllheim eine 9:12 Führung. Und danach waren wir
vollkommen von der Rolle, nichts gelang mehr. Während wir im Angriff inkonsequent
bei der Chancenverwertung waren, kassierten wir in der Abwehr zu viele
einfache Tore oder Gegenstöße. Bis zur Halbzeitpause schaffte Müllheim
es den Vorsprung auf fünf Tore auszubauen (11:16).
Völlig unerklärlich war für uns dieser Bruch im Spiel. Nachdem wir die Partie
vom Start weg eigentlich im Griff gehabt hatten, ließen wir nun die Köpfe hängen,
die Körperspannung fehlte. So konnte es jedenfalls nicht weitergehen und wir
nahmen uns vor aggressiv und wieder konzentrierter in die zweite Hälfte zu starten.
Auch ein 5- Tore-Rückstand ist für eine Halbzeit keineswegs unmöglich.
Das
Vorgenommene konnten wir dann auch gleich umsetzen. Beim 17:18 war das Spiel
wieder offen und die ganze Halle stand hinter uns. Auch eine kurze Schwächephase
(18:21) konnte uns nicht bremsen, und so konnten wir den Abstand erneut auf ein
Tor reduzieren (22:23). Dennoch wurde langsam die Zeit knapp und unter diesem
Druck schlichen sich wieder die vorherigen Fehler ein. Wir schlossen überhastet
ab und Müllheim nutzte dies konsequent aus. Dies hatte letztlich die Folge, dass
wir in eine Niederlage einwilligen mussten, die mit 23:27 aber vielleicht noch
etwas zu groß am Ende ausgefallen ist. Knackpunkt dieses Spiels war sicherlich
das Ende der ersten Halbzeit, auch wenn wir in der zweiten Spielhälfte die Partie
wieder offen gestalten konnten. Zum Schluss fehlte wohl einfach die Kraft und
auch ein wenig die Cleverness, während Müllheim routiniert die sich bietenden
Chancen nutzte und immer wieder den richtigen Wurf zum Torerfolg fand. Wir zeigten
Einsatz und kämpften auch, so dass dieser Aspekt wenigstens stimmte. Dennoch
ist dieses Ergebnis natürlich zunächst einmal enttäuschend und wir werden unter
der Woche Ursachenforschung betreiben müssen, damit wir am kommenden Wochenende
in Konstanz besser abschneiden werden.
Torschützen: Fabien Stoeffler 5, Nico Stoeffler 5, Brokhausen 4,
Müller 3, Greven 3, Philipp Vogt 1, Kasten 1/1, Tsoulfas 1.
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| 22.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| TV Pfullendorf - Alem. Zähringen |
21:27 (9:14) |
Endlich ein Auswärtssieg
von Johannes Brokhausen
Nach einer harzfreien Trainingswoche traten wir beim TV Pfullendorf an. Unser letztes Spiel bestritten wir zwei Wochen zuvor,
da das Wochenende des 15./16. Oktober für uns spielfrei war. Doch gerade dieses Spiel sollte uns Auftrieb für die Saison geben,
hatten wir doch die höherklassige HSG Freiburg im Pokal geschlagen und endlich einmal wieder gute Abwehrarbeit geleistet.
Gerade die Abwehr würde in Pfullendorf entscheidend werden, da mit dem harzfreien Spielgerät die Torezahl üblicherweise bei
uns reduziert wird.
Nach eben dieser harzfreien Trainingswoche reisten wir am Samstag rund dreieinhalb Stunden vor Spielbeginn ab. Auch diese lange
Anreise kann manchmal zu einer Tortur werden, lief aber diesmal reibungslos ab und sorgte nur für vereinzelte Müdigkeitserscheinungen.
Dennoch waren wir von Beginn an hellwach. Bis zum 3:3 konnte Pfullendorf das Spiel offen gestalten, dann packte unsere Abwehr
fester zu und wir fanden noch besser in die Partie. Im Angriff spielten wir geduldig und warteten auf die sich bietenden Chancen,
was sich mehrfach auszahlte. Nach fünf Treffern in Folge führten wir mit 3:8. Über 6:10 schaffte es der Gastgeber dann wieder
auf zwei Tore heranzukommen (8:10), wir hatten im Angriff einige unkonzentrierte Würfe genommen und es dem Gegner dadurch
leicht gemacht. Doch von einem dauerhaften Leistungseinbruch fehlte jede Spur. Im Gegenteil, wir konnten wieder konzentrierter
agieren, Olli vernagelte sein Tor und wir konnten das ein oder andere Offensivfoul ziehen oder einen Schrittfehler provozieren.
Folgerichtig führten wir zur Halbzeit mit 9:14. In der Kabine wurde dann noch einmal die Abwehrarbeit hervorgehoben. Diese
stellte den Schlüssel zum Erfolg dar. Könnten wir Pfullendorf unter 25 Treffern halten, so hätten wir gute Erfolgsaussichten.
Im Angriff sollten wir einfach weiterhin geduldig auftreten und lange genug warten, bis sich die Lücken auftun würden und wir
zu verhältnismäßig einfachen Toren kommen könnten.
Genau dies verwirklichten wir dann auch. Die Abwehr stand nach wie vor sicher, was dennoch aufs Tor kam wurde von Olli pariert.
Im Angriff sorgten unsere Abschlüsse dafür, dass wir uns Tor um Tor absetzen konnten. Über 12:18 und 14:19 schafften wir es
auf neun Tore davonzuziehen (14:23), die Vorentscheidung war gefallen. Nun war es wichtig, weiterhin voll bei der Sache zu
bleiben, aber auch kein Risiko mehr einzugehen, oder uns womöglich noch zu verletzen. Leider passierte genau dies. Bei einem
Gegenstoß erwischte der gegnerische Spieler beim Eindringen in den 6m-Kreis Olli so unglücklich, dass dieser nicht mehr spielen
konnte. Des Weiteren kassierte Philipp bei dieser Aktion eine Rote Karte. Doch den fälligen 7m konnte der nun ins Spiel gekommen
Jörg entschärfen. Letztlich sorgten einige voreilige Abschlüsse, die Manndeckung von Pfullendorf und weitere Kleinigkeiten dazu,
dass Pfullendorf noch Ergebniskosmetik betreiben konnte, am Ausgang des Spiels änderte dies freilich nichts mehr. Mit 21:27
konnten wir den ersten Auswärtssieg in dieser Saison einfahren, einen Tabellennachbarn bezwingen und zudem der harzfreien Zone
trotzen. Ein insgesamt sehr zufriedenstellender Abend der Mut macht, dass auch die weiteren Spiele wieder positiver als die
vorangegangenen Saisonspiele absolviert werden.
Torschützen: Fabien Stoeffler 7, Müller 5/2, Greven 4, Nico Stoeffler 3, Philipp Vogt 3, Brokhausen 2, Winkler 1, Werner 1, Tsoulfas 1/1.
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| 13.10.2011,
2. Runde SHV-Pokal 2011/2012 |
| Alem.
Zähringen - HSG Freiburg |
24:19
(11:12) |
Pokalsensation
von Johannes Brokhausen
Nach dem starken Pokalauftritt in der ersten Runde gegen
die Freiburger Eintracht erwarteten wir nun die HSG Freiburg. Ein weiteres
Derby also. Dass die HSG als deutlicher Favorit in die Partie ging, war
von vornherein klar, schließlich spielen sie eine Liga höher in der Südbadenliga.
Zwar war dort der Abgang vom Toptorschützen Riedel zu verkraften, dennoch
stand die HSG mit 4:4 Punkten besser da als wir es zurzeit in unserer
Liga tun.
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge (in Ringsheim, gegen Brombach und
in Weil) war dieser Gegner jedoch vielleicht genau das Richtige für uns,
hatten wir doch nichts zu verlieren.
Diese Unbefangenheit konnten wir ungeachtet
dessen nicht von Beginn an mit in die Partie nehmen, nach ca. zehn gespielten
Minuten lagen wir 3:6 zurück. Dann ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft.
Die Abwehr stand immer kompakter, Olli konnte den einen oder anderen Ball
abwehren und beim 7:7 war das Spiel wieder vollkommen ausgeglichen. In
der Folge vergaben wir allerdings unsere sich bietenden Chancen im Angriff,
und im Handumdrehen lagen wir wieder mit drei Toren im Hintertreffen (8:11).
Bis zur Halbzeit schafften wir es dann nochmal unsere Angriffe konsequenter
zu Ende zu spielen während die Abwehr nach wie vor gut stand. Dementsprechend
ging es auch nur mit einem Rückstand von einem Tor in die Pause (11:12).
In der Kabine waren wir dann voller Mutes. Wir präsentierten uns bis dato
gut, was wir den Fans vor allem auch schuldig waren, und ließen den Klassenunterschied
nicht bemerkbar werden. Die Ansprache motivierte uns dann zusätzlich, weiter
konsequent und konzentriert in der Abwehr zu Werke zu gehen und im Angriff
geduldig auf unsere Chance zu warten. Dieses Spiel, würde wie so viele
andere auch, nicht im Angriff, sondern in der Abwehr zu gewinnen sein.
Bis
in die Haarspitzen motiviert kamen wir aus der Kabine. Wir konnten die
HSG hierbei zunächst überrumpeln und nach fünf gespielten Minuten endlich
einmal in Führung gehen (14:13). Die Halle bebte, verwandelte sich in einen
Hexenkessel und die HSG merkte vermutlich langsam, worauf sie sich eingelassen
hatte. Angepeitscht von unseren Fans fanden wir noch besser in die Partie
und rührten in der Abwehr endgültig Beton an. Beim 18:16 führten wir schließlich
mit zwei Toren und nach weiteren zwei Treffern führten wir zum ersten Mal
mit vier Toren (20:16). Die Partie machte uns sichtlich Spaß, wir leisteten
uns in dieser Phase wenige Fehler, und die hieraus resultierenden Gegenstöße
konnten wir entweder noch abfangen, oder Olli parierte wieder einmal den
Wurf der Gäste. Der Widerstand der HSG war gebrochen, das Spiel noch einmal
enger gestalten, konnten sie nicht mehr. Am Ende sprang daher ein hochverdienter
24:19 Erfolg für uns heraus.
Gerade unter Berücksichtigung unserer vorangegangenen
Leistungen ein sensationeller Erfolg.
Nun gilt es für uns diesen Erfolg und den daraus resultierenden Schwung in die
Liga mitzunehmen und in Pfullendorf zu bestehen. Diese harzfreie Halle liegt
zwar wohl den wenigsten Mannschaften und Spielern, doch auch letztes Jahr haben
wir uns dort bis auf die letzten fünf Minuten gut präsentiert. Man darf also
gespannt sein, was sich in dieser Spielzeit dort ereignet. Wir versuchen uns
jedenfalls so gut wie möglich auf die dortige Situation vorzubereiten und durch
die Tatsache, dass wir am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, dürften wir
zumindest kräftemäßig ausgeruht auftreten. Wir hoffen, dass sie uns bei diesem
Auswärtsspiel die Daumen drücken, und werden wieder unser Bestmögliches geben.
Torschützen: Greven 5, Fabien Stoeffler 5, Nico Stoeffler 4, Tsoulfas
3/3, Brokhausen 2, Kasten 1, Philipp Vogt 1, Winkler 1, Goerdt 1, Müller
1.
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| 08.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| ESV
Weil - Alem. Zähringen |
27:26
(15:17) |
Erneute
Niederlage
von Johannes Brokhausen
Der vierte Landesliga-Spieltag führte uns in die Halle des ESV Weil. Weil konnten
wir
zunächst
nicht einschätzen, da die Mannschaft vergangene Saison noch eine Liga höher spielte,
und wir zudem nicht über die personelle Situation des Gastgebers informiert waren.
Unsere personelle Situation verbesserte sich jedoch, da Nico nach bestandener
Prüfung zum Team zurückkehrte. Lediglich Alexis fehlte uns weiterhin aufgrund
seiner Verletzung. Ansonsten konnten wir vollzählig, wenngleich mit den üblichen „noch-angeschlagenen“ Spielern
(Karl, Matti, David, Sascha), antreten. Die Vorzeichen waren jedenfalls noch
einmal deutlich verbessert gegenüber den vorangegangenen Partien.
Nach einer
kurzen Schwächeperiode in den ersten fünf Minuten (4:2) konnten wir langsam aber
sicher ins Spiel finden und eine kompakte Abwehr aufbieten. Beim 5:5 hatten wir
das Spiel bereits ausgeglichen, in der Folge konnten wir dann einen kleinen Vorsprung
herausspielen (7:10; 17:13). Dann nahmen wir uns gegen Ende der ersten Hälfte
leider eine erneute Auszeit und ließen Weil durch zahlreiche Fehler in der Offensive
herankommen und das Spiel wieder offen gestalten. Drei Fehler auf Reihe sorgten
dafür, dass die Anzeigetafel beim Pausenpfiff nur eine 17:15-Führung für uns
anzeigte.
Dennoch kein Grund die Köpfe hängen zu lassen, wir führten schließlich noch,
und hatten das Spiel soweit auch einigermaßen im Griff. In der zweiten Halbzeit
würde es aber natürlich darauf ankommen weiter die Konzentration zu behalten
und nicht unbedacht abzuschließen. In der Abwehr sollten wir weiterhin versuchen
etwas kompakter zu stehen und nicht permanent auf einige Spielzüge hereinzufallen,
die wir selber in ähnlicher Variante spielen.
Was dann jedoch folgte war sehr
enttäuschend: Wir nahmen uns der Reihe nach einige Fehler in Folge. Zunächst
fabrizierte der eine einige Fehlwürfe, dann fingen die anderen ebenso damit an
(17:18; 20:18). Ehe wir uns versahen, waren 40 Minuten gespielt und der ESV Weil
hatte sich auf vier Tore abgesetzt (24:20). Diese Führung konnte Weil die folgenden
10 bis 15 Minuten beibehalten (27:23). Dann zeigte sich noch einmal der Siegeswille
unserer Mannschaft und wir fingen an in der Abwehr wieder mehr zuzupacken. Zu
diesem Zeitpunkt hatte Karl sich leider bereits mit einer Roten Karte verabschiedet
und fehlte uns somit in der Abwehr. Dennoch fingen wir die Bälle ab, doch der
Vorsprung verringerte sich zu langsam. In der Folge mussten wir uns unvorbereitete
Würfe nehmen, die zu häufig im gegnerischen Block hängen blieben. In der letzten
Minute konnten wir zwar noch auf 27:26 verkürzen, doch Weil spielte die letzten
zehn bis 20 Sekunden sicher herunter und wir mussten uns mit einer neuerlichen
Niederlage abfinden.
Knackpunkt in diesem Spiel waren die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit
und die
ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte. Ein Spiel zu gewinnen, wenn
sich jeder Spieler seine Auszeiten nimmt, ist zwar möglich, wenn diese Auszeiten
jedoch unmittelbar hintereinander erfolgen wird dies verdammt schwer. Dies ist
uns leider passiert. Die insgesamt leider Gottes mangelhafte Chancenauswertung
brach uns daher das Genick.
Am kommenden Donnerstag (13. Oktober) treffen wir in
der
zweiten
SHV-Pokalrunde auf den Lokalrivalen HSG Freiburg. Die HSG
spielt bekanntlich in der Südbadenliga und wird als eindeutiger Favorit in die
Partie gehen. Wir werden jedoch versuchen, Paroli zu bieten und unser
Möglichstes
geben, um die Gäste so lange wie möglich zu ärgern. Wir hoffen auf Ihr
zahlreiches Erscheinen und auf Ihre lautstarke Unterstützung.
Torschützen: Fabien Stoeffler 8, Brokhausen 6/1, Müller 5/2,
Nico Stoeffler 3, Greven 2, Winkler 1, Philipp Vogt 1.
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| 01.10.2011,
Landesliga Süd Herren |
| Alem.
Zähringen - TV Brombach |
30:34
(12:13) |
Einsatz
wird nicht belohnt
von Johannes Brokhausen
Am
vergangenen Spieltag erwarteten wir den TV Brombach. Während wir in Ringsheim
eine herbe Niederlage einstecken mussten, verlor der TV Brombach gegen
Waldkirch mit 29:45. Die Vorzeichen waren dahingehend
klar, dass nicht nur wir Wiedergutmachung betreiben wollten. Unsere Verletztenliste
bereitete uns aber weiterhin Kopfschmerzen. Alexis war weiterhin nicht
einsetzbar, Nico erhielt an diesem Abend sein Abschlusszeugnis und war
dementsprechend auch verhindert und hinzu kam zuletzt der Ausfall von
Fabien wegen einer Fußverletzung. Matti, David, Sascha und Karl waren
zwar wieder mit von der Partie, sind aber nach wie vor nicht bei 100
Prozent. Mit an Bord war diesmal Klaas um bei Bedarf am Kreis zum Einsatz
zu kommen. Mit den verbliebenen, fitten Spielern stand somit am dritten
Spieltag erneut eine neue, dritte Startformation auf der Platte. Der
Begin wurde leider wieder einmal von uns verschlafen. Schnell lagen wir
mit vier Treffern hinten (1:5; 5:9). Doch wir zeigten Einsatz und konnten
Tor für Tor aufholen. Beim 10:12 hatten wir erstmalig wieder auf zwei
Treffer Abstand verkürzt und bis zur Halbzeit konnten wir uns auf ein
Tor heran kämpfen (12:13). Zahlreiche Pfosten- und Lattentreffer verhinderten
eine bessere Ausgangssituation für die zweite Hälfte. Nichtsdestotrotz
war ein Unterschied zum blamablen Auftritt in Ringsheim zu sehen. Die
Mannschaft gab sich diesmal nicht auf, sondern gab ihr bestes, um irgendwie
die zwei Punkte einzufahren. Dementsprechend konnte bei der Kabinenansprache
bzgl. des Einsatzes auch keine Schwäche ausgemacht werden. Einige Unstimmigkeiten
in der Abwehr sowie die technischen Fehler die sich immer wieder eingeschlichen
hatten wurden anstelle dessen bemängelt. Doch mit nur einem Tor Rückstand
ließ niemand die Köpfe hängen, das Spiel war noch vollkommen offen.
Halbzeit
zwei fing dann leider Gottes an wie Halbzeit eins: Wir lagen erneut mit
vier Treffern hinten (17:21). Wir bemühten uns so gut es ging, versuchten
jeder die bestmögliche Leistung zu geben, auch wenn der ein oder andere
auf einer ungewohnten Position agieren musste. Doch der Abstand wurde
zunächst nicht kleiner (23:27). Dennoch schafften wir es erneut den Vorsprung
um zwei Tore zu reduzieren (28:30) doch gerade in dieser entscheidenden
Phase machten sich die Fehler und Schwächen umso deutlicher bemerkbar.
Die Abstimmung im Angriff stimmte bspw. nicht entscheidend genug, während
in der Abwehr immer wieder Siebenmeter gegeben wurde, was sich nicht
zuletzt in der Endstatistik niederspiegelte (3:11). Diese wurden vom überragenden
Akteur der Brombacher, David Schneider (15/9 Tore), immer wieder sicher
im Tor versenkt. Am Ende fehlten uns zusammenfassend einfach die Cleverness
und auch die Coolness, um Brombach zu besiegen. Wir mühten uns nach Kräften,
doch ein Sieg wollte nicht herausspringen. Schließlich mussten wir dann
in eine 30:34 Niederlage einwilligen, die nach dem Spielverlauf jedoch
in Ordnung geht, lagen wir doch nur ein einziges Mal in Führung (1:0).
Auch wenn ein Sieg sicherlich schöner gewesen wäre, so denke ich doch,
dass sich die Mannschaft gut präsentiert hat, denn vor allem der Einsatz
hat gestimmt. Ein bißchen Wurfpech, sowie die fehlende Abstimmung sorgten
für den entscheidenden Vorsprung, der Brombach letztlich zum Sieg verhalf.
Torschützen: Winkler 5, Kasten 5/1, Goerdt 5, Müller 4/1, Brokhausen 4,
Greven 2, Felix Vogt 2, Philipp Vogt 2, Henseler 1.
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| 25.09.2011,
Landesliga Süd Herren |
| TuS
Ringsheim - Alem. Zähringen |
28:16
(12:6) |
Blamabler
Auswärtsauftritt
von Johannes Brokhausen
Vergangenes
Wochenende waren wir zu Gast beim Aufsteiger aus Ringsheim. Letztes
Jahr hatten wir noch gegen
diese Mannschaft in der ersten Pokalrunde gespielt und gewonnen. Dass es dieses
Mal ganz und gar anders laufen sollte, stellte sich erst später heraus...
Die
Anreise verlief vollkommen problemlos, bestanden doch zunächst Bedenken bezüglich
des Papstbesuches. Wir verließen die Stadt jedoch bereits so früh, dass die
Fahrt zügig vonstattenging. Unsere Verletztenliste war nach wie vor lang, reichte
von Alexis über Sascha bis hin zu Karl. Hinzu kamen die nach wie vor angeschlagenen
Matti, David, und auch Junior, der zurzeit eher als Notnagel eingeplant ist,
aber aufgrund seiner Verletzungen auch besser nicht belastet werden sollte.
Zudem fehlte Nico der Mannschaft, da er derzeit seine Abschlussprüfungen im
Rahmen der Ausbildung zum Physiotherapeuten zu absolvieren hat und sich darauf
vorbereiten musste.
Hinzu kam das Harzverbot in Ringsheim, was für uns auch nicht gerade von Vorteil
war. Positive Vorzeichen für eine Partie sehen anders aus, doch verstehen sie
mich bitte im Vorfeld nicht falsch: Dies sollen lediglich Indizien sein, unsere
Leistung jedoch in keinster Weise entschuldigen.
Nun zu den Ausführungen zum
Spiel.
Die Partie startete direkt ziemlich enttäuschend, schnell lagen wir mit 3:0
und anschließend fünf Toren im Hintertreffen (6:1). Die folgenden fünf Minuten
waren die einzigen des Spiels, in denen wir etwas zu Stande brachten, indem
wir auf
6:4 verkürzten! Danach begann der endgültige Zerfall und Absturz der Mannschaft. Über
9:4 lagen wir zur Halbzeit mit sage und schreibe sechs Treffern hinten, hatten
zugleich auch nur sechs Treffer erzielt (12:6). Die Torhüter wurden vollkommen
im Stich gelassen, weder in Angriff, noch in der Abwehr klappte auch nur etwas.
Kein Spielzug wurde durchgespielt, geschweige denn teilweise überhaupt erst
angesagt. Viele überhastete Einzelabschlüsse, Fehlpässe, Offensivfouls zuhauf,
fehlende Abstimmung in der Abwehr, unkontrollierten ausstürmen in selbiger,
usw... Die Liste
ließe sich noch beliebig fortführen, doch dies möchte ich Ihnen ersparen. Die
Pausenansprache bedarf nun auch keiner Erläuterung mehr, die Fehler und Probleme
lagen schließlich auf der Hand.
Doch was passierte in der zweiten Halbzeit?
Ging ein Ruck durch die Mannschaft? Konnten wir den Abstand verkürzen? Die
Antwort auf beide Fragen lautete im Endeffekt leider nein. Wir konnten uns
zwar direkt
zwei Bälle in der Abwehr erkämpfen, doch der eine wurde verworfen, der andere
landete als langer Ball zum Tempogegenstoß in den Händen des gegnerischen Torwarts.
Im Zuge darauf stand es plötzlich 17:8, dann 23:12. Der Rückstand war also
nun zweistellig geworden. Alexis, zwar verletzt und auch nur stark humpelnd
unterwegs,
wollte unbedingt spielen und der Mannschaft seinen Dienst erweisen, doch zu
Recht wurde er nach fünf Minuten Einsatzzeit von Martin wieder auf die Bank
befördert.
Auch wenn er der Mannschaft geholfen hätte, so wäre es völlig unnötig gewesen,
einen Spieler, der noch dringenden Erholungsbedarf hat, bei diesem Spielstand
zu verheizen. Eine enorm löbliche Einstellung, doch an diesem Tage war es besser,
ihn auf der Bank auskurieren zu lassen. Der Rest der Mannschaft blieb hingegen
bei seinem Spiel, so dass es am Ende nicht mehr verwundern musste, dass die
Partie mit 28:16 verloren ging. Vom Schluss aus bilanzierend hatte sich auch
in der
zweiten Halbzeit nichts geändert. Die Abwehr war nach wie vor nicht vorhanden,
im Angriff wurde kein Spielzug durchgespielt, bzw. keiner führte zum Torerfolg,
Einzelscharmützel mit den Schiedsrichtern wurden zeitweise ausgefochten, etc.
Eine Entschuldigung haben wir nicht, doch wir möchten uns bei allen mitgereisten
Zuschauern, die sich dies mit anschauen mussten, entschuldigen. Wir hoffen
sie bleiben uns dennoch treu und feuern uns auch weiterhin an. Dennoch, auch
wenn
diese drastischen Worte gewählt wurden, und wohl auch notwendig waren, nützt
es nun nichts dieses Spiel in unseren Köpfen zu behalten. Es führt nicht weiter,
im Gegenteil, womöglich zieht es einen Einzelnen nur runter. Die Verletztenliste
wird zunächst nicht kürzer werden, so dass wir es schaffen müssen, auch so
mit dieser Situation fertig zu werden. Eine Pflicht, der wir hoffentlich auch
nachkommen
werden.
Torschützen: Brokhausen 4, Goerdt 3, Philipp Vogt 3, Fabien Stoeffler 2,
Tsoulfas 1/1, Müller 1/1, Felix Vogt 1/1, Werner 1.
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| 17.09.2011,
Landesliga Süd Herren |
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Alem. Zähringen - DJK Singen |
32:15
(18:4) |
Geglückter
Saisonauftakt
von Johannes Brokhausen
Zum Saisonauftakt am vergangenen Samstag
empfingen wir die Mannschaft von DJK Singen in der
heimischen Jahnhalle. Nach einer zuletzt anstrengenden Schlussphase
der Saisonvorbereitung, mit etlichen Turnieren bei denen vier Spiele à 40
Minuten auf dem Programm standen, galt es nun in unserem ersten Saison-Pflichtspiel
auch gleich die ersten beiden Zähler einzufahren. Eine Standortbestimmung
war angesagt. Nach dem unter der Woche so großartig verlaufenen Pokalerfolg
im Derby gegen die Eintracht (23:15) wussten wir nun nicht so recht,
was uns erwarten würde.
Die Gäste aus Singen schienen ihre Mannschaft
komplett umgestellt zu haben. Ihr ehemaliger Spielertrainer Gabor Soos
verließ den Verein zwecks Trainerengagements in Konstanz und auch sonst
stand eine vollkommen, scheinbar deutlich verjüngte, andere Mannschaft
auf dem Parkett. Einzuschätzen war dieser Gegner im Vorfeld jedoch
nicht. Es galt dementsprechend für uns von Beginn an konzentriert zu
Werke zu gehen und ähnlich dem Eintracht-Spiel durch eine gute Defensivarbeit
den Grundstein für einen Erfolg zu legen. Weiterhin mussten die Ausfälle
kompensiert werden. Nicht nur waren David Kasten, Matthias Werner und
Karl Greven nach wie vor verletzt, unter der Woche gesellten sich zu
allem Überdruss auch noch Alexis Tsoulfas und Sascha Winkler hinzu.
Auch Elmar Lohmüller kuriert derzeit noch an einer Verletzung der vergangenen
Saison. Jörg Frank weilt zudem derzeit bei einem Praktikum in Gießen.
Matti, David und Elmi konnten zum Glück auf die Zähne beißen und den
restlichen Spielern zwischenzeitlich Entlastung geben, und sorgten
zudem gerade in der Abwehr für mehr Sicherheit und Stabilität. Des
Weiteren streifte sich Dominic Ruh, gerade erst eigentlich zurückgetreten,
doch noch einmal das Zähringer Trikot über um der Mannschaft seinen
Dienst zu erweisen. Im Endeffekt machten wir aus der Situation das
Beste, und
versuchten die verletzten, aber einsatzbereiten Spieler noch so gut
wie möglich zu schonen, während die Ausfälle Alexis, Sascha und Karl
von der Tribüne Stimmung verbreiteten und auf ihre Weise dadurch der
Mannschaft ihre bestmögliche Hilfe leisteten. Doch nun zum Spiel. Wir
sahen uns früh einem 0:2-Rückstand entgegen, die ersten paar Minuten
der Partie hatten wir direkt verschlafen. Dann jedoch die Explosion.
Sage und schreibe
15 Tore in Folge bescherten uns eine sehr komfortable Führung. Gerade
Fabien konnte den Gästen den einen oder anderen Ball abfangen und per
Gegenstoß einnetzen. Immer wieder wurde die Lücke in der gegnerischen
Abwehr gefunden, oder andernfalls aus dem Rückraum geschossen. Dies
resultierte schließlich in einer 18:4-Pausenführung, das Spiel war
praktisch schon gelaufen. Die
Kabinenansprache verlief in der Folge entsprechend positiv, einziger
kleiner Kritikpunkt
die Chancenauswertung der letzten fünf Spielminuten
in Halbzeit eins. Es galt nun die zweite Halbzeit ähnlich zu gestalten,
weiterhin konzentriert in Abwehr und Angriff zu Werke zu gehen und
den Zuschauern einen schönen ersten Spieltag zu bieten.
Halbzeit zwei
verlief dann ziemlich ereignislos. Wir konnten uns weiter auf 22:5
absetzen und
den Vorsprung verwalten (28:10). Unsere Torhüter Benne und Olli wiederholten
ihre starke Leistung aus Halbzeit eins und fischten nicht nur vier
der sieben gegnerischen Siebenmeter ab, sondern hielten auch etliche
freie
Würfe vom Kreis oder auch von außen. Wir spulten im Angriff weiter
unseren Stil herunter und konnten häufig frei zum Abschluss kommen.
Entweder am Kreis bot sich eine Lücke, oder unser Außen wurde freigespielt.
Davon konnte gerade Philipp Vogt, einer unserer Neuzugänge, gekommen
aus der eigenen Jugend, profitieren und sich mit sechs Treffern prächtig
einbinden. Aber auch unsere anderen Neuzugänge zeigten souveräne
Leistungen. Die letzten zehn Minuten des Spiels waren zwar noch einmal
etwas zäh, da
sich scheinbar die ganze Mannschaft vor dem 30. Treffer drückte,
nichtsdestotrotz konnte gerade in dieser Phase einiges ausprobiert
werden, die Stammkräfte
geschont werden und jeder erhielt seine Chance, sich auszuzeichnen.
Im Endeffekt bedeutete dies einen 32:15-Auftakterfolg, der sicherlich
auch
in der Höhe verdient ist. Die Partie war geprägt durch unsere Abwehrarbeit
sowie die gute Torhüterleistung, andererseits aber auch durch die
Fairness beider Mannschaften. Insgesamt ein gelungener Auftakt in
die Spielzeit
2011/2012.
Am kommenden Wochenende gastieren wir nun beim Aufsteiger
in Ringsheim. Auch hier müssen wir uns ein Bild machen, da diese
Mannschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt für uns noch nicht einschätzbar
ist. Auf ein weiteres Schmankerl können die Zuschauer sich außerdem
jetzt schon gefasst machen, da die Pokalauslosung für die zweite
Runde uns erneut ein Derby bescherte: Erwartet wird die Mannschaft
von HSG Freiburg!
Der Termin wird noch bekanntgegeben.
Torschützen: Fabien Stoeffler 7, Philipp Vogt 6, Brokhausen 5, Müller
4, Nico Stoeffler 2, Henseler 2, Felix Vogt 2, Werner 1, Lohmüller
1, Kasten 1. |
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